Pandorama

Über meine Weltsicht

Meine Weltsicht ist unter gewissen Gesichtspunkten sehr homogen, unter anderen wiederum nicht. Sie ist einerseits in mancherlei Hinsicht recht beständig über die Jahre gesehen, aber innerhalb eines starren Rahmens auch sehr flexibel. Dieser Text soll einen Überblick über die fundamentalen Beziehungen zwischen einzelnen Aspekten geben.

Wenn ich wissen möchte, wie die Welt funktioniert, bin ich der wissenschaftlichen Betrachtungsweise verhaftet. Abstraktes oder formales logisches Denken liegt mir nicht besonders, aber ich bin verhältnismäßig gut darin, die Konsistenz wissenschaftlicher Zusammenhänge zu erkennen. Ich glaube nicht an Gott, wie ich in !LINK ID 20 LINK! erläutere, nehme einen so weit wie möglich deterministischen Standpunkt ein (ausgeführt beispielsweise in !LINK ID 84 LINK!) und bin überzeugt, dass komplexe Phänomene wie das Leben auf reduktiven !LINK ID 138 emergenten Systemen LINK! basieren. Ein Beispiel stelle ich in !LINK ID 140 LINK! vor.
Meine ganze Weltsicht fußt auf Einschätzungen auf verschiedenen Ebenen, weshalb sie auch je nach Kontext ein unterschiedliches Erscheinungsbild liefert.

Daneben ist für mich die Gefühls- und Vorstellungswelt eine Umgebung, die völlig andere Herangehensweisen erfordert. In !LINK ID 21 LINK! gehe ich auf die Zusammenhänge ein. Ich sehe !LINK ID 132 LINK!, so wie ich sie interpretiere, als treibende Kraft im menschlichen Leben an und bin von meiner spirituellen Auffassung der Welt, die ich auf Pandorama nicht zur Disposition stelle, stark geprägt.

Ich versuche, aus Fehlern zu lernen und arbeite oft lösungsorientiert, glaube aber nicht, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, wie beispielsweise aus dem Artikel !LINK ID 137 LINK! hervorgeht. Dann muss man sich entweder Schwalbennester bauen, mit Tricks arbeiten, sich auf eine Meta-Ebene des Anliegens besinnen und versuchen, einen anderen Lösungsweg einzuschlagen, oder ganz einfach trauern. Meine Weltsicht ist deshalb ein Gemisch aus Denkweisen, die aus unterschiedlichen Ansätzen hervorgehen.

Ich sehe mich als Mittelpunkt meiner persönlichen Lebenssphäre an und handle dementsprechend - wenn nötig, mit einem gewissen Maß an Durchsetzungsvermögen. Ich sehe mich hingegen nicht als Mittelpunkt des Universums an und handle auch nicht dementsprechend.
Viele untergeordnete Sichtweisen innerhalb meiner Weltsicht habe ich im Laufe vieler Jahre hart erarbeiten oder sonstwie erwerben müssen, andere sind mir durch glückliche Zufälle in den Schoß gefallen. Infolgedessen ergeben sich manche wichtigen Implikationen meiner Weltsicht meines Erachtens nach zwingend, während andere vielleicht eher nebensächlich sind oder eine subjektive Rolle spielen. Die Welt ist natürlich zu vielschichtig und komplex, um auf einer Website wie Pandorama auch nur die wichtigsten Themen anschneiden zu können - es gibt einfach zu viele. Insofern stellt Pandorama als Gesamtprojekt nicht einen Spiegel meines Lebens, meiner Weltsicht oder meiner Gefühle dar, sondern enthält einfach Themen, über die ich gerne schreibe.

Kont
26.05.2008 - 13:10 Uhr
Faszinierende Gedanken die sich mit genialen Texten paaren! Mehr davon bitte :) Aber nur wenns geht und nicht muss.
P.S. Ich hoffe meine vielen Kommentare stören dich nicht.
Meine Antwort
Vielen Dank - ich kann Dir versichern, dass es schon weitere versteckte Texte in frühen Stadien gibt, die ich veröffentlichen werde, sobald sie mir dazu geeignet erscheinen.
Deine Kommentare sind äusserst willkommen, ich freue mich über jede Art von Gedankengut :)