Argumente der Statistik

"Man hört doch überall von Gott."

Das ist es ja. Natürlich gibt es einen Gott-Kult oder eine Gott-Sekte, das wird wohl niemand bestreiten. In Nordkorea glaubt man an Kim Il Sung als den ewigen Präsidenten, obwohl er nun schon einige Jahre tot ist. Niemand außer einem Nordkoreaner würde bestreiten, dass das Quatsch ist. So ist es nun einmal - leichtgläubige Menschen können auch nach ihrer Kindheit noch von unsinnigen Dingen beeinflusst werden, an die sie früher einmal geglaubt haben, deshalb gibt es so viele Gläubige. Das ist teilweise Propaganda, hat sich aber irgendwann zum Selbstgänger entwickelt. Wenn es irgendeinen Grund gibt, an dem zu zweifeln, was man glaubt, sollte man es überprüfen, nur tun das viele Menschen nicht. Sie glauben, dass es ausreicht, zu glauben. Tut es aber nicht.

"Es gibt viele Wissenschaftler, die an Gott glauben."

Ja, es gibt viele Menschen, die Blödsinn glauben. Leider haben diese Menschen, soweit ich gehört habe, auch keine überzeugenden Gründe dafür. Wie auch?

"Ha! Können sich Hunderte von Millionen von Christen irren?"

Moment mal, das "Ha!" steht dir nicht zu, es ist meins. Können sich Hunderte von Millionen von Moslems oder Hunderte von Millionen von Hindus irren? Natürlich können sie das, ja, sie müssen es sogar, denn es kann maximal eine einzige Ansicht die richtige sein.
Vermutlich ohne es wissen, bist du selbst ein Atheist in Bezug auf Wotan, Thor und Odin, auf Horus, Re und Osiris, auf Zeus, Athene und Apollo, auf Shiva, Krishna und Ganesh und Tausende und Abertausende anderer Götter, die je erfunden worden sind. Du glaubst nicht an den "großen Juju auf dem Meeresgrund", wie Richard Dawkins es einmal ausgedrückt hat. Du bist Atheist in Bezug auf fast alle Götter, die Menschen je erdacht haben. Ha! (<-- siehst du?)
Ich bin nur einen Gott weiter, das ist alles.