Mond und Sonne

Es fühlt der Mond sich stets allein
Auf seiner Reise durch die Nacht.
Drum zieht er bei der Sonne ein,
Die ihm auch schon das Bett gemacht.

Es west das Laub, es steht der Fluß,
Es geht der Frett ins Totenbett.
Es lebt der Schmerz im Überdruß,
Der Schloßgeist sprenget seine Kett'.

Es bricht der Ast, es klirrt der Stern,
Es irrt die Maus im Erdenhaus.
Es röhrt der Feuerschwan von fern -
Der Mond zieht bei der Sonne aus.

(22.01.2001)
Nutze das folgende Formular, um einen Kommentar zu dieser Seite abzugeben
Dein Name:  
Deine E-Mail-Adresse:  
Deine Website:  
Dein Herkunftsort:  
Dein Kommentar:  
 
Bitte keine Beleidigungen, reine "Schau auch mal bei mir vorbei"-Einträge oder sonstige Werbung. Ich behalte mir vor, die Einträge zu moderieren. Alle Angaben ausser Deinem Kommentar sind freiwillig.

Leider hat es der zunehmende Missbrauch der Kommentar-Funktion erforderlich gemacht, eine Anti-Spam-Regelung einzuführen.