Warum es keinen Gott geben kann

Ich habe dich durchschaut. Du glaubst an Gott, aber du bist ein wenig im Zweifel. Vielleicht möchtest du jemandem Begründungen dafür zeigen, dass es Gott geben muss, aber dir fällt plötzlich kein zwingender Grund mehr ein. Hmm.

Oder du glaubst nicht an Gott. Aber es kommt dir nicht durch und durch richtig vor, sondern eher ein wenig zerstörerisch und plump, einfach zu behaupten, dass jeder Glaube Unsinn sei. Dir mangelt es an einer tiefen, vernünftigen Überzeugung, die auch wirklich überzeugend ist.

Wie dem auch sei, ich habe dich durchschaut ;)

Auf dieser Seite (beziehungsweise deren Unterseiten) findest du ein paar gute Gründe dafür, dass es keinen Gott geben kann. Falls du danach noch immer kein Atheist bist, hinterlasse mir doch am Ende der Seite einen Kommentar mit einem noch besseren Grund.

Einleitung


"Reicht es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben muss, dass Feen darin hausen?"
Douglas Adams

Respekt


Ich habe genug. Ich frage mich: Warum ist der Glaube ein Tabu-Thema? Warum kann ich die Ansichten anderer Menschen in anderen Lebensbereichen nach Herzenslust kritisieren, aber habe sie bei der Frage nach einem Gott gefälligst zu respektieren? Ich habe religiöse Ansichten lange respektiert, aber halte sie mittlerweile für gefährlich genug, um mir diese Neigung abzugewöhnen. Menschen können glauben, was sie wollen, solange sie nicht versuchen, andere Menschen (z.B. Kinder) ebenfalls zu diesem Unsinn zu bekehren. Aber der Glaube an Gott konnte sich nur so lange halten, weil es zwischendurch immer Menschen gab, die ihn vertreten haben, weil man sich als gläubiger Mensch also ständig in guter Gesellschaft befand. Sicherlich kann ich daran nichts ändern, wenn erwachsene Menschen an den Weihnachtsmann oder Osterhasen glauben, aber ich muss es auch nicht respektieren. Ich respektiere Menschen, ja, und zwar deswegen, weil Menschen empfindungsfähige Wesen sind, aber ich respektiere nicht alles, was Menschen tun, sagen oder glauben.
Für mich ist der Glaube eine Frage der Wissenschaft - gibt es einen Gott oder gibt es ihn nicht? Es ist keine Frage davon, ob man sich bei dem Gedanken an Gottes Existenz geborgen fühlt oder ähnliches.

Agnostizismus, Atheismus und Naturalismus


Wenn mich jemand in meiner längst vergangenen Schulzeit nach Gott gefragt hätte, dann hätte ich mich einen Agnostiker genannt. Agnostizismus bezeichnet laut Wikipedia "die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens wie beispielsweise eines Gottes betreffen – entweder ungeklärt oder grundsätzlich nicht zu klären sind." Gehandelt habe ich jedoch nicht wie ein Agnostiker, denn ich habe beispielsweise immer auf die Naturgesetze vertraut, also impliziert, dass es keinen Gott gibt, der die Naturgesetze brechen kann.
Später habe ich die Konsequenzen aus meinen Überzeugungen gezogen und mich als Atheisten gesehen, also als jemanden, der überzeugt ist, das es keinen Gott gibt.
Heute würde ich mich als Naturalisten bezeichnen. Leider ist der Begriff nicht leicht zu definieren, deshalb möchte ich kurz erklären, warum ich lieber "Naturalist" als "Atheist" verwende.

Der Begriff "Atheismus" sagt etwas über den Glauben an Gott aus, nämlich dass er nicht vorhanden ist. In meinem Leben hat diese Tatsache keine besondere Bedeutung, denn ich denke, dass viele Dinge nicht vorhanden sind, zum Beispiel intelligentes Pesto, Feen, Einhörner, allmächtige Quietsche-Entchen, Götter, Yetis, Kobolde und so weiter. All diese Dinge gibt es nicht, und mit keinem von ihnen setze ich mich in irgendeinem Maße auseinander, außer in diesem Fall mit Gott. Warum? Nur aus dem Zufall heraus, dass der allgemeine Glaube an intelligentes Pesto nicht besonders weit verbreitet ist, der Glaube an Gott jedoch sehr wohl. Ich höre von Gott an den verschiedensten Stellen und mache mir hier zur Aufgabe, den Glauben an ihn auszuräumen, genauso, wie ich es mit dem Glauben an intelligentes Pesto machen würde, weil ich glaube, dass die Welt besser wäre, wenn erwachsene Menschen nicht an irrigen Glaubensvorstellungen festhielten. Ich bin deshalb in gleichem Maße Atheist oder Antitheist wie ich auch Gegner der Theorie des intelligenten Pestos wäre. Und weil also die Überzeugung, dass es keinen Gott gibt, für mich keine herausragende Überzeugung ist, möchte ich mich lieber als Naturalisten bezeichnen, der überzeugt ist, dass es Hokuspokus wie Magier, Hexenmeister, Götter, allwissende Senfsauce und so weiter eben nicht gibt. Denn der Naturalismus ist eine erwähnenswerte Eigenschaft im Gegensatz zum Atheismus, der ein Schritt auf dem Weg dorthin ist. Ein Atheist kann ohne Probleme daran glauben, dass es Feen und Kobolde und sonstigen beliebigen Unsinn gibt. Deshalb also lieber "Naturalist".

Weil ich aber im Laufe dieser Seite aus offensichtlichen Gründen meistens explizit den Glauben an Gott kritisiere, obwohl ich auch den Glauben an intelligentes Pesto anvisieren könnte, argumentiere ich hier in meiner Eigenschaft als Atheist und nenne mich auch so.

Ob ich ein agnostischer Atheist bin? Nur formal. Natürlich kann niemand mit letzter Sicherheit wissen, wie die Welt wirklich ist, aber es kann auch niemand wirklich wissen, ob Michael Jackson je gelebt hat oder ob der Mond aus Käse besteht. Wenn wir den ganzen nötigen Papierkram beseite lassen, wissen wir natürlich, dass der Mond nicht aus Käse ist, und in diesem Sinne empfinde ich mich auch nicht als agnostischen Atheisten, sondern als Naturalisten, der die Möglichkeit, dass es einen Gott gibt, praktisch ausschließt.

Falls du meinst, dass ich mich streng an die formal erkenntnistheoretisch zulässigen Methoden halten sollte, dann bitte nur unter der Voraussetzung, dass du mir zuerst beweist, dass es dich gibt, damit ich weiß, für wen ich mir die Extra-Arbeit mache.

Hier meine Argumente:


Bitte klicke auf einen der Links, um auf die entsprechende Unterseite zu gelangen.
Argumente der Logik und Erkenntnistheorie
Argumente in Bezug auf das Handeln Gottes
Subjektive Argumente
Argumente der Wissenschaft allgemein
Argumente der Biologie
Argumente der Statistik

Liebe Leserinnen und Leser, leider kann ich meine Argumente aus technischen Gründen nicht mehr auf einer einzelnen Seite anbieten. Ich bitte um Verständnis dafür.

Nachbemerkungen


Vielleicht stellt sich dir die Frage, ob ich überhaupt auch nur ein winziges Fitzelchen Demut vor der Schöpfung habe. Die Antwort ist: Nein.
Es gibt keine Schöpfung in dem Sinne, wie sie hier gemeint ist. Es gibt einen Haufen Naturgesetze (oder vielleicht auch nur ein einziges, das ist Definitionssache), die bestimmen, welche Strukturen sich im Universum herausbilden. Einige der Strukturen sind für emergente Phänomene verantwortlich, und insbesondere Strukturen, die sich selbst replizieren können, wie beispielsweise lebendige Wesen, besitzen ein sehr großes Grundpotenzial zur Bildung von Emergenzen. Und Emergenzen wiederum begünstigen die Entstehung komplexer Strukturen.
Es gibt keinen Schöpfer und deshalb auch keine Schöpfung. Aber im Laufe der Evolution haben sich derart komplexe Organismen und Prozesse herausgebildet, dass wir heute eine in höchstem Grade erstaunliche und faszinierende Welt beobachten können. Die Welt ist auch ohne Gott (und eigentlich _nur_ ohne ihn) schön und vielseitig genug.
Die Welt ist nicht das, was wir in ihr sehen wollen.
Aber was wir in ihr sehen wollen, bleibt uns überlassen.

Lineare Annäherung


1. Ich muss bereit sein, die Existenz Gottes zu akzeptieren, wenn die Tatsachen dafür sprechen. Ich muss bereit sein, die Nichtexistenz Gottes zu akzeptieren, wenn die Tatsachen dagegen sprechen.
Andernfalls hat die Diskussion keinen Sinn.
2. Gefühle oder Glaube spielen bei der Frage, ob es Gott gibt oder nicht, keine Rolle.
Einfach nur zu behaupten, dass es Gott gibt, reicht nicht aus, um seine Existenz zu belegen.
3. Zirkelschlüsse sind immer ungültig.
"In der Bibel steht Gottes Wort, also ist die Bibel wahr. Und weil die Bibel wahr ist, gibt es auch Gott." Solche Zirkelschlüsse sind immer nichtig, denn sie lassen sich mit beliebigen Behauptungen durchführen.
4. Etwas nur deshalb zu glauben, weil man es nicht völlig ausschließen kann, ist weder sinnvoll noch konsequent.
Ich kann nicht völlig ausschließen, dass Colaflaschen empfindungsfähige und vernunftbegabte Wesen sind. Soll ich aber deshalb gleich davon ausgehen, dass das stimmt? Natürlich nicht. Andernfalls müsste ich konsequenterweise von allem möglichen ausgehen und könnte mich im Leben niemals zurechtfinden, da ja auch alles ganz anders sein könnte, als es den Anschein hat. Ich müsste mich mit Colaflaschen unterhalten, vor Papptellern weglaufen und auf russisch bis 53 zählen, wenn ich den Nachrichten einen Erdrutsch sehe. Kein Mensch handelt so, und es macht auch keinen Sinn, für das Konzept "Gott" eine Ausnahme zu machen. Solange es keinen Beleg für Gott gibt, ist es unsinnig und inkonsequent, daran zu glauben.
5. Eine Theorie, die überprüfbare Vorhersagen macht, ist einer anderen Theorie, die dies nicht tut, vorzuziehen.
Da es um eine Empiriefrage geht, nämlich ob es Gott wirklich gibt oder nicht, sind natürlich Theorien vorzuziehen, die sich empirisch belegen lassen.
6. Eine einfachere Theorie ist einer komplizierten Theorie vorzuziehen, wenn diese ansonsten dasselbe Erklärungsvermögen besitzt. (Ockhams Rasiermesser)
Wenn ich auf einem Weizenacker einen Stein sehe, könnte ich die Theorie aufstellen, dass in dem Stein ein Infrarotsensor verbaut ist, der weder von außen sichtbar ist noch irgendeine sonstige Auswirkung auf den Stein hat. Diese Theorie unterscheidet sich durch nichts als ihre Komplexität von der Theorie, dass es sich ganz einfach nur um einen Stein handelt. Sie muss hinter der einfacheren Theorie zurücktreten, sofern es keine speziellen Belege für die kompliziertere Theorie gibt.

Die meisten angeblichen Belege für die Existenz Gottes lassen sich durch Anwendung dieser Punkte widerlegen.

Eine alternative Religion


Außer Religionsbüchern (Bibel, Koran usw.) und ihrer Vorstellung von Gott haben gläubige Menschen nichts in der Hand. Ein abschließendes Argument gegen Religionen wäre also eine alternative lächerliche Religion, die genauso plausibel ist wie die schon bestehenden Religionen.

Ich bin für das allmächtige (außer in Hinsicht auf die Erschaffung von Hunden) und unsichtbare poröse Knäckebrot. Die Kunde davon ist zehntausend Jahre alt (also viel, viel älter als die Bibel oder der Koran) und wurde mündlich in meiner Familie überliefert. Das Knäckebrot hat das Universum und die Erde und alle Lebewesen darauf erschaffen, außer den Hunden, weil es dazu leider nicht in der Lage ist. Glücklicherweise haben wir Menschen Hunde aus Wölfen gezüchtet, so dass dieses Manko nicht weiter ins Gewicht fällt.

Wer irgendwelche Argumente gegen das Knäckebrot vorbringen kann, kann dieselben Argumente auch gegen Gott verwenden. Ich finde, das allein reicht aus, um Gott zu einer lächerlichen Kinderfantasie zu machen.

Eine letzte Anmerkung


Diese Seite wird über Google relativ häufig gefunden und aufgerufen. Vielleicht hast du Lust, sie zu kommentieren und somit um einen oder mehrere wesentliche Punkte zu erweitern. Tu dir keinen Zwang an - die Wahrheit ist für alle da, es gibt genug davon...
[Am 19.05.2008 um 01:47 Uhr von Hexe erstellt und zuletzt am 10.02.2011 um 02:58 geändert.]
04.06.2017 - 13:23 Uhr     Why# 1423
Hi Michael. Du sagst, das Universum kann unmöglich aus dem Nichts entstanden sein. Jemand muss es erschaffen haben. Die Frage ist dann aber, wer hat Gott erschaffen? Oder würde dies bedeuten, dass Gott aus dem Nichts entstanden ist oder dass es Gott schon immer gegeben hat? Wenn dem so wäre, wieso könnte dies nicht für das Universum selbst gelten? Oder kann nur Gott aus dem Nichts entstehen bzw. ewig sein? Ich finde es wäre nur fair zu sagen, dass wenn Gott allmächtig und immerdar sein kann, dann kann auch das Universum zufällig aus dem Nichts entstanden sein. Klingt beides sehr schwer zu verstehen. Aber mal ehrlich, sollten wir nicht froh sein um jede neue Perspektive, welche sich uns auf das Leben bietet? Und wer kann schon mit Sicherheit sagen, dass es da einen Weg geben soll, welcher für alle Menschen gut ist? Dem einen gibt der Glaube Kraft und Geborgenheit, dem anderen gibt die Wissenschaft Halt und Orientierung. Was möchten wir dem anderen verwehren, was ihm gut tut. Freude wenn sich unsere Wege begegnen, und Staunen, wenn du mir etwas neues zeigst.
11.05.2017 - 16:02 Uhr     Europesbest# 1422
Hi Michael, da bist du ganz schön auf dem Holzweg.
Es ist überhaupt nichts verwunderlich daran, dass wir diese Welt vorfinden.
Es muss so sein und hat überhaupt nichts mit Glauben zu tun.
Hier mal ein paar ausführungen dazu , die ich an anderer Stelle bereits schrieb:
Hier mal ein paar Wahrheiten zum Zufall, die ich bereits an anderer Stelle schrieb.

Zum Zufall: Alles was uns Menschen verwundert(ganz viele Fernsehsendungen funktionieren,basieren) darauf,ist überhaupt nicht verwunderlich.
Alles was in der möglichen Ereignissmenge drin ist, kommt auch irgendwann vor.
Soll heissen jedes Ereigniss in unserem Leben hat eine gewisse Wahrscheinlichkeit.
Jede 600 te Autofahrt endet in einem Unfall...
Wenn du zum Roulette gehst und 10 rote Zahlen hintereinander gekommen sind, wundern sich alle.Es ist aber nicht verwunderlich, sondern "nur" eine Möglichkeit von 1024.Egal wann du die letzten 10 Zahlen beim Roulette anschaust, siehst du immer eine Möglichkeit von 1024.
Was soll daran besonders sein ?
Den Zufall unserer Welt (der eindeutig vorhanden ist) kannst du dir genauso erklären und musst nicht zu einem Schöpfer ausweichen.
Das sich unser "stabiles" Universum gebildet hat ist eine Möglichkeit von wahrscheinlich vielen Milliarden, trotzdem ist daran nichts verwunderlich.
Aber nur wir können uns darüber wundern, weil wir das "zwangsläufige" Ergebnis sind, welches die Fähigkeit hat, sich selbst zu beobachten.
Das ist das antropische Prinzip (Wikipedia).Nur du kannst dich wundern, weil nur du aus diesem System hervorgehst.Ist das verständlich ?
Nimm an ein kochender Kochtopf mit heissem Wasser migriert Blasen.Die meisten zerplatzen, weil die Vorausetzungen für ein stabiles System nicht stimmen, aber dann kommt eine die ist stabil und
steigt auf bis ... .Wenn wir aus so einem stabilen System hervorgegangen sind,können auch nur wir das feststellen, weil wir zu dem System gehören.Alle anderen sind ja zerplatzt.Ein Beobachter ausserhalb wundert sich gar nicht, sondern kann die Wahrscheinlichkeit berechnen mit der sich eine stabile Blase ergibt.

Denk mal drüber nach und frage nach , wenn etwas "verwunderlich" scheint...

Gruss
Europesbest
08.04.2017 - 16:23 Uhr     Michael# 1414
Newton hat gesagt: "Auch wenn es keinen anderen Beweis für die Existenz Gottes geben würde, würde die Existenz des Daumens als Beweis reichen."
Nicht an Gott zu glauben, ist sehr wohl ein Glaube, denn zu denken, dass etwas wie das menschliche Gehirn durch Zufall und das gesamte Universum aus dem Nichts entstanden ist, ist so unglaublich unwahrscheinlich, dass man schon einen starken Glauben braucht. Die Beweislast liegt also eindeutig bei den Atheisten.
09.11.2016 - 10:44 Uhr     Europesbest# 1392
Ich gratuliere Herrn Donald Trump zum Gewinn der Präsidentenwahl und bin gespannt, was er in Bezug auf die Gottesanbieter umsetzt.

Now I hope all americans are: ENEMIES of GOD

Eog
Europesbest
07.11.2016 - 14:03 Uhr     Europesbest# 1391
Hi Hexe,
was sind das für viele Nachrichten ? Man blickt ja gar nicht mehr durch...
Will da ein Gottesanbeter deine Seite behindern oder ist das ein technisches Problem ?

Ich hoffe du bist wohl auf und geniesst das glaubensfreie Leben.

Wer wenig weiss, muss mehr glauben.

bye bye
26.07.2016 - 22:27 Uhr     Europesbest# 1298
Die böhsen Onkelz singen in dem Lied Kirche: Ich glaube nicht an eure Worte, ich bin doch nicht bekloppt, denn WER KEINE ANGST VORM TEUFEL HAT, BRAUCHT AUCH KEINEN GOTT.
Im Film der Name der Rose mit Sean Connery verbrennt der gruselige Chefpfarrer die Kirche mit Büchern drin und auf die Frage von Connery, warum er dies tue, sagt er: WER KEINE ANGST HAT, BRAUCHT KEINEN GOTT.
Damit meint er, dass die Kirche vor Wissensverbreitung Angst hat, da es viel leichter ist, die Unwissenden von dieser Geistergeschichte zu überzeugen.Mit Wissen entstehen mehr Zweifler.
Das ist noch heute so, wenn man diese unglaubliche Brutalität, der hauptsächlich in Afrika auftretenden islamischen Gruppierung BH.Das heisst soviel wie, keine Bücher und sie schlachten haufenweise Kinder ab und verbrennen danach die Schulen.
Was für eine Welt in diesen Tagen.
Wir sollten wirklich die Idee von Hawking streng verfolgen und alle Gläubigen hier auf der Erde lassen und alle die nicht an Geister,Götter und Wunder glauben auf den Mars verfrachten.Dann könnten beide Gruppierungen nach ihrer Art neu anfangen.
2035 findet hoffentlich der erste Flug zum Mars statt.Dann müssen wir ihn nur noch "terraformen" und die ganze Problematik wäre gelöst.

Gruss
Europesbest
20.06.2016 - 18:03 Uhr     Freidenker# 1291
"Wenn eine Gans sich einen Gott erdichtet, dann muß er schnattern."
Michel de Montaigne

Schöne Grüsse aus der www.freidenker-galerie.dee
05.06.2016 - 01:52 Uhr     Europesbest# 1273
Hallo zusammen,
eine lieber Freund hat mir ein Foto geschickt vom Hamburger HBF, welches ich so genial finde ,
dass ich dessen Inhalt mal hier poste:

WER WENIG WEISS, MUSS MEHR GLAUBEN


Ich schmunzel immernoch darüber

EoG
Europesbest
25.05.2016 - 17:11 Uhr     Stephan# 1266
Lieber Sascha,

ich habe deinen Beitrag auf meinem Blog "mitdenkend.de" nicht gelöscht; nur zu spät den Moderationsknopf gedrückt, so dass dein Text veröffentlicht wurde.

Dein Text & meine Antwort steht nun da - viel Spaß beim Lesen :)

Herzliche Grüße
Stephan
24.05.2016 - 16:49 Uhr     Europesbest# 1265
Hallo Sascha,
ich liebe deinen Kommentar.Du hast dir wirklich Mühe gegeben und viel sachlich und logisch, ohne Polemik zusammengefasst.Wirklich tolle Arbeit.
Diese Webseite hier ist das Paradestück deiner Argumentation, aber es ist unmöglich, das Wissen,die Beweise,Infos und die Erklärungen des Verfassers in einem Posting niederzuschreiben.Das würde zehnmal so lang werden wie deines.
Trotzdem tolle Arbeit, dass du versucht hast dieses Komplexe Thema so umfangreich in einem Posting zusammenzuschreiben.
Vielleicht hilfst du Urija ein bischen auf die Sprünge.Siehe andere Rubrik (Statistik).
Liebe Grüsse Europesbest
24.05.2016 - 12:43 Uhr     Sascha# 1262
Ich bin auch der Meinung, dass es keinen Gott gibt!
Habe gestern auf der Seite Mitdenkend.de (also eine Seite von Gottbefürwörtern), einen Kommentar zu dem Thema "Zwei gute Gründe für Gott. " http://www.mitdenkend.de/gute-grunde-fur-gott/

den folgenden Kommentar gepostet:

KOMMENTAR ANFANG:

Hallo, ich bin Atheist und ich finde den Glauben an einen Gott, einfach nur irrational. Für religiöse Menschen wie sie, mag es vielleicht unvorstellbar sein, dass das Universum aus dem Nichts und durch Zufall entstanden ist, aber dies ist die logische Folgerung, wenn man die Entstehungsgeschichte und den Werdegang, unseres Universums betrachtet.
Zudem löst eine göttliche Entität, das Problem nicht, wie das Universum entstanden ist, sondern verschiebt sie nur.
Auf der einen Seite, wollen sie den Lesern dieses Blogs einreden, dass nur ein Schöpfer das Universum erschaffen haben kann, weil es so perfekt und komplex ist, auf der anderen Seite soll, ich (und alle Gläubigen oder Unngläuben, die sie damit zu Gott bekehren versuchen), annehmen, dass eine (angeblich) allmächtige Entität schon immer vorhanden war, die mindestes ebenso komplex (wahrscheinlich sogar noch komplexer sein muss), wie das Universum selbst, dieses erschaffen hat?! Das ist einfach nicht logisch im mathematischen Sinne.
Zudem, müssen wir Atheisten nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, die wissenschaftliche Methode sieht nämlich vor, dass immer der jenige die Beweislast trägt, der eine Existenzbehauptung aufstellt.
Dies ist auch kein Totschlagargument der Atheisten, sondern ist aus wissenschaftlicher und Erkenntnistheoretischer Sicht, sehr sinnvoll. Wäre dies nicht so, so könnte einfach jeder Alles behaupten und sich dann darauf berufen, dass man das Gegenteil beweisen muss.
Religiöse Menschen behaupten, dass es einen Gott gibt und dass diese Annahme wahr ist, solange nicht das Gegenteil bewiesen würde. Genauso könnte aber ich behaupten, dass es Trolle gibt und wer was anderes sagt, deren Nichtexistenz beweisen müsse.
Letztere Aussage, dass es Trolle gibt, ist aber nicht weniger absurd, als zu behaupten, dass eine göttliche Entität existiert.
Es ist übrigens paradox, wie von Religionsgemeinschaften, der Begriff des Glaubens verwendet wird.
Einerseits, wird die Existenz Gottes als unumstößliche Wahrheit angesehen, aber andererseits „muss man daran Glauben“. Dies ist ein Widerspruch an sich. Entweder man weiß etwas (Gott existiert bewiesenermaßen) oder man weiß nichts (es handelt sich um einen Glauben). Man spricht schließlich auch von Glaubens- und nicht von Wissensgemeinschaften.
Allerdings verstehe ich dann nicht, wie man die Existenz von Gott, annehmen kann (im religiösen Sinne sogar muss), wenn man rein gar nichts, über dieses Konzept weiß.
Ein weiterer Widerspruch von Religionen ist es, dass es angeblich Diener Gottes gibt (z. B. Priester), die helfen den göttlichen Plan umzusetzen, aber gleichzeitig ständig behaupten, dass die Wege Gottes, unergründlich sind. Wie kann ein Mensch den Plan, von etwas umsetzen, den diese Mensch gar nicht versteht und diesem sogar blind vertrauen? Dies ist vollkommen irrational.
Es gibt bisher keinen wirklichen Beweis, dass so etwas wie ein Gott existiert bzw. zwingend existieren muss, damit diese Welt funktioniert. Spricht man religiöse Menschen darauf an, wird darauf verwiesen, dass sich Gott nicht (mehr) zeigt. Allerdings, sollte dann auch die Frage berechtigt sein, warum ich die (angeblichen) Regeln von einer Wesenheit befolgen soll, die sich sowieso nicht in dieser Welt wirkt.
Wäre es zudem nicht Blasphemie und reinste Heuchelei, wenn ich nur deshalb diese Regeln befolgen würde, weil ich Angst hätte in die Hölle zu kommen und ins Paradies gelangen will (die Existenz dieser beiden Orte ist ebenfalls unbewiesen).
Wie lässt sich eigentlich das Konzept eines gütigen Gottes aufrecht erhalten, wenn er einen Menschen, für unvorstellbare, ewige Qualen, in die Hölle verbannt?
Zudem müssten sowieso, ein Großteil aller Gläubigen, in der Hölle landen, weil es schließlich ja mehr als eine Religion, mit unterschiedlichen Regeln und moralischen Vorstellungen gibt.
Betrachtet man zudem den christlichen Gott, so stellt man fest, dass dieser frauenfeindlich und rachsüchtig ist und ständig Partei (für das jüdische Volk im alten Testament) ergreift. Um seinen Willen durchzusetzen geht dieser „gütige“ Gott, ständig über Leichen.
Warum sollte ich an solch einen Gott glauben und mir von diesem moralische Regeln aufdiktieren lassen, obwohl dieser selbst keine Moral kennt und seine eigenen Gebote bricht (Du sollst nicht morden).
Das neue Testament ist ebenso absurd. Ich halte es ja noch für möglich, dass es Jesus wirklich gegeben hat und dass dieser Mensch, eine sehr charismatische Persönlichkeit gewesen sein mag, da kann ich ja noch mitgehen. Aber daran zu glauben, dass eben dieser Jesus, der Sohn Gottes war, dafür gibt es keinen Beweis und ist auch sehr, sehr unwahrscheinlich.
Generell, klingt es aber für mich ziemlich lächerlich, wenn man die große Anzahl der Sterne und Planeten im Universum bedenkt, wovon mit Sicherheit, mehr als ein Planet intelligentes Leben, hervorgebracht hat (inzwischen kennen wir die Bedingungen, recht gut, die gegeben sein müssen, damit die Entstehung von Leben, auf einem Planeten möglich ist), sich dieser Gott, sich aber ausgerechnet, nur für unseren Planeten und dessen Bewohner, zu interessieren scheint.
Die Ganze Jesusgeschichte strotzt nur so vor Absurditäten, die dem gesunden Menschenverstand zuwiderlaufen. Hier ein paar Beispiele: Mutter war Jungfrau (wirklich?), Jesus wandelt über Wasser, Jesus verwandelt Wasser zu Wein, Auferstehung von den Toten, usw. Kein Mensch, mit Verstand, kann ernsthaft an so etwas glauben, einfach aus dem Grund, dass es jeder Welterfahrung widerspricht.
Dazu kommt dann nach die Kreuzigung, um alle Menschen zu Erlösen. Na ja, wenn ich mir die heutige Welt so anschaue, hat dies wohl nicht funktioniert.
Einige Gläubige nehmen die Bibel ja wörtlich und betrachten diese als das Wort Gottes, obwohl jedes einzelne Wort darin von Menschen geschrieben wurde.
Betrachtet man die Bibel (also deren Inhalt) etwas ganauer, so kann man zumindest vermuten, welche Zwecke, von den Autoren verfolgt wurde. Diese sind:
1. Der Versuch die Welt zu erklären.
2. Wichtige geschichtliche Ereignisse festzuhalten.
3. Frühes Gesetzbuch und moralischer Leitfaden.
4. Ideologisches Machtinstrument.
Dies sind jetzt nur die Punkte, die mir gerade wieder eingefallen sind. Es ist deshalb durchaus möglich, dass es noch mehr gibt. Aber gehen wir diese 4 Punkte doch einfach mal durch.
Der erste Punkt ist nahe liegend und durchaus Nachvollziehbar, wenn man annimmt, dass sich die Menschen darüber Gedanken gemacht haben, wie ihre Welt Funktioniert und wie diese entstanden ist. Natürlich darf man hierbei keine heutigen wissenschaftlichen Maßstäbe, voraus setzen, sondern die Menschen haben versucht die Welt, so gut zu erklären, wie sie es eben mit ihrem begrenzten Wissen konnten, man kann Ihnen noch nicht mal übel nehmen, dass viele ihrer Annahmen und Beschreibungen falsch sind. Sie wussten es einfach nicht besser und hatten auch keine Möglichkeiten ihre Aussagen zu überprüfen. Mann muss immer Bedenken, dass die Menschen damals über die selbe Intelligenz verfügt haben, wie wir heute, nur standen Ihnen noch nicht die technischen Möglichkeiten zur Verfügung, die wir heute haben, um Wissenschaft zu betreiben, aber erste Ansätze, kann man in der Bibel durchaus erkennen.
Ich gehe beim Zweiten Punkt davon aus, dass vielen Geschichten, wie sie in der Bibel stehen, ein wahrer Kern, von wirklichen Ereignissen, innewohnt, auch wenn diese Geschichten, sehr mit fantastischen Details ausgeschmückt wurden.
Dies ist in etwa Vergleichbar, mit den Schriften von Homer, dessen Ilias auch auf einem wahren Ereignis beruht, welches aber sehr ausgeschmückt wurde.
Viele Ereignisse, die in der Bibel stehen, wurden zunächst wohl nur mündlich von Generation zu Generation, weitergegeben und haben sich so im Laufe der Zeit, durch Fehler in der Überlieferung drastisch verändert, sodass nur noch eine Funke von Wahrheit erhalten blieb.
Punkt 3 und 4 sind bei näherer Betrachtung nur ein Punkt. Dass der Inhalt der Schriften als politisches und ideologisches Machtinstrument verwendet wurde, liegt auf der Hand. Viele biblische Herrscher und deren Diener haben sich auf das göttliche berufen, um ihre persönlichen Machtansprüche durchzusetzen und um die Gesellschaft zu lenken. Das Konzept mit göttlichem Recht zu herrschen, zieht sich übrigens durch alle Religionen, zu allen Zeiten (z. B. die Kirche im Mittelalter) und findet sich heutzutage auch noch in der Sharia, des Islams.
Ich kann persönlich nichts Göttliches an der Bibel finden, da es definitiv Menschen waren, die diese Niedergeschrieben haben. Zu behaupten, dass es sich bei der Bibel um Gottes Wort handelt, ist nicht bewiesen und extrem unwahrscheinlich. Wahrscheinliche ist, dass alles von Menschen erdacht worden ist.
Verwunderlich ist hierbei nur, dass es in der heutigen Zeit immer noch Menschen gibt, die die Bibel wörtlich, für bare Münze nehmen und beispielsweise behaupten, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist, obwohl die moderne Wissenschaft, zweifelsfrei bewiesen hat, dass die Erde sehr viel älter ist.
Die Bibel ist voll, von Logikfehlern und übernatürlichen Ereignissen, die sämtlichen Naturgesetzen widersprechen, die wir heute kennen. Als rational Denkender Mensch, kann ich diese Dinge also gar nicht ernst nehmen.
Ich lese ja auch nicht Harry Potter und glaube danach, dass es eine Zauberschule namens Hogwarts gibt, oder dass Elfen, Zwerge und Orks durch die Welt laufen, nachdem ich Herr der Ringe gelesen habe. Warum sollte ich also die Fantastereien in der Bibel glauben, z. B. dass Menschen zu Salzsäulen erstarren oder dass Personen mehrere Jahrhunderte leben, obwohl es, außer dass es in der Bibel steht, keinerlei sonstigen Beweis (oder Quellen) gibt.
Nun aber genug zur Bibel, wenden wir uns wieder der göttlichen Entität zu:
Die Religionen behaupten ja auch, dass Gott allmächtig ist. So etwas wie Allmacht, kann es aber nicht geben, weil es gegen die Gesetze der Logik verstößt. Das Allmächtigkeitsparadoxon besagt, wenn Gott allmächtig ist, müsste diese Wesenheit in de Lage sein, einen Stein zu erschaffen, der so schwer ist, dass diese Entität, den Stein selbst nicht mehr hochheben kenn.
Allmacht, bedeutet Beliebigkeit. Allerdings können beide Bedingungen (Aussagen) nie zusammen erfüllt sein, womit Allmacht, ausgeschlossen wird. Ist die zweite Bedingung erfüllt, dass Gott den Stein hochheben kann, so ist Gott nicht in der Lage einen unhebbaren Stein zu erschaffen und umgekehrt. Habe schon mal zu diesem Thema die jämmerlichen Versuche der Religionsfanatiker gelesen, dieses Paradoxon aufzulösen, aber logisch überzeugen, konnte mich keiner dieser Versuche. Sie können aber gerne ihr Glück versuchen.
Gott existiert nicht, ist für die Entstehung und Funktion unseres Universums und alles was dazu gehört, nicht relevant, sondern ist eine rein fiktive Erfindung, von Menschen, die entweder persönliche (politische/ideologische), selbstsüchtige Ziele verfolgt haben oder es eben kein Besseres Konzept hatten, um die Welt um sich herum erklären zu können.
Zudem fällt beim Glauben, egal um welche Religion es sich handelt, immer auf, dass sie stets anthropisch geprägt sind und jede für sich den Anspruch erhebt, die einzig wahrhaftig richtige Glaube zu sein.
Ich behaupte nicht, dass die Wissenschaft heutzutage schon Alles weiß und vermutlich wird sie sogar niemals in der Lage sein Alles Haarklein erklären zu können, dass lehrt auch die Erkenntnistheorie nach Kant und es steht auch fest, dass es wissenstechnische Ereignishorizonte gibt, allerdings dadurch auf die Existenz eines Gottes zu schließen, oder dies sogar noch als einen Beweis, eben für jenen Gott anzusehen, spottet einfach jeder Beschreibung.
Auch solche Vergleiche, wie den mit der radioaktiven Strahlung oder zum Atom, ist einfach nur unwissenschaftlich, unvollständig oder kurz gesagt, einfach lächerlich.
Natürlich existierte diese Strahlung auch schon, bevor man sie messen konnte, oder man ihre genaue Natur erforscht und entschlüsselt hatte, die daraus folgende Implikation von Ihnen, die darauf abzielt, dass die Wissenschaft wohl noch nicht über das nötige Wissen verfügt, um Gott zu beweisen, ist nicht nur falsch, sondern auch noch der erbärmliche Versuch, die Wissenschaft zu diskreditieren.
Der Unterschied, wodurch ihr Vergleich hinkt ist der, dass die Leute auch schon damals durch die radioaktive Strahlung krank geworden sind (eine Auswirkung die man natürlich bemerkt und gesehen hat), die Strahlung hat sich also real auf diese Welt ausgewirkt, etwas was man von Gott nicht behaupten kann, der sich nämlich überhaupt nicht zeigt.
Auch der Vergleich mit den Atomen, dass diese Schon existiert haben, bevor man überhaupt wusste, dass es diese gibt, folgt dem gleichen Denkfehler. Zudem bedeutet das Wort Atom ursprünglich einfach nur unteilbar (heute wissen wir, dass Atome nicht unteilbar sind, sondern dass es noch kleinere Teilchen gibt, aus denen die Atome bestehen). Allerdings haben beide Forschungsgebiete, sowohl die radioaktive Strahlung, als auch die Teilchenphysik, gemeinsam, dass die Erkenntnisse, die wir heute haben, durch wissenschaftliche Forschung erbracht wurden. Auch der Computer, auf dem Sie ihren Text geschrieben haben, um diesen ins Internet zu stellen, wurde durch eben diese Wissenschaft möglich, die sie durch ihren Text zu diskreditieren versuchen.
Wohingegen der einzige Hinweis für die Existenz eine göttlichen Entität in einem Buch zu finden ist, dass vor mehr als 2000 Jahren, von Menschen geschrieben wurde, denen die wissenschaftliche Methode, noch gänzlich unbekannt war und für dessen Wirkung und Existenz keinerlei Beweise existieren.

Nun habe ich aber genug geschrieben und sie können sich gerne mit meinen Argumenten, ernsthaft, auseinandersetzen. Ich hoffe ihr Beweiß für die Existenz Gottes beinhaltet mehr, als den Verweis auf ein uraltes Buch.

Grüße Sascha


KOMMENTAR ENDE

Eigentlich, wollte ich damit eine Anregende Diskussion beginnen, warum ich nicht an einen Gott, glauben kann.

Nun ja, was soll ich sagen, mein Kommentar ist inzwischen Kommentarlos von der Seite entfernt worden, bzw. ging nicht durch die Moderation!

Wenn ich jetzt ein böser Schelm wäre, könnte ich jetzt behaupten, dass es keine Argumente gibt, die meine Position und meine begründeten Ansichten dazu, widerlegen würden.

Habe ich das Weltbild der/des Betreiber(s) zerstört.

Die Gottesanhänger behaupten ja immer, auf der Seite, der Wahrheit zu sein.
In diesem Fall müsste es doch eigentlich zu den leichtesten Übungen gehören, meine Argumente zu Widerlegen.

Stattdessen aber taucht mein Post dort nicht mehr auf. Hier versuchen die Gläubigen wohl ihr verqueres Weltbild zu retten, löschen aber kritische Beiträge, wohl auch deswegen, damit man die die noch an Gott glauben, in den Fängen halten kann und die die in ihrem Glauben Schwanken, in Richtung ihrer Position zu beeinflussen.

Ehrlich gesagt, gehören solche Seiten, die von Fanatikern betrieben werden, verboten, weil ich sie insgesamt für sehr gefährlich halte. Leider kann man nichts gegen diese Menschenfänger machen, außer auf Seiten wie dieser, darüber aufzuklären umd seine Atheistische Position vertreten.

Ich hoffe das möglichst viele meinen Kommentar lesen und endlich merken wie diese Fanatiker arbeiten und mit Kritik, gegen ihre Position umgehen.

Das Problem ist wohl, dass die Gottesanhänger, keine sachlichen Argumente gegen die Kritik haben. Wie denn auch? Wenn ihre Antwort immer Gott lautet.

Ich habe nichts gegen jemanen der glaubt, versteht mich da nicht falsch, auch wenn ich diesen glauben, aus rationalen Gründen, nicht nachvollziehen kann. Aber etwas "unwahres" und ich bezeichne es jetzt wirklich so, gegen die wissenschaftlichen Methoden, die Wahrscheinlichkeit und das rationale Denken, zu verteidigen, ist einfach nur krank, besonders, wenn man sonst nichts in der Hand hat, als eine uraltes Buch, dessen Schriften zu archaischen Zeiten, entstanden sind und das Werk, normaler Menschen sind.

Das Problem ist, dass man mit Menschen nicht diskutieren kann, die nicht dazu bereit sind Stichhaltige Argumente zu akzeptieren oder sich wenigstens damit auseinanderzusetzen.
Außerdem machen sich diese Leute, in dem Moment, wo sie die Position andersdenkender nicht zulassen, nicht selbst zu Sündern, weil sie gegen das Gebot "Du sollst nicht lügen" verstoßen.

Ich würde mir wirklich eine Plattform wünschen, auf der man vernünftig, auch mit Gläubigen über Gott und Alles was dazu gehört, diskutieren kann.
Es ist nämlich auch nicht so, dass ich Grundsätzlich alles ablehne was in der Bibel steht, nur schreibe ich diesen Texten, nichts göttliches zu.

Ein Credo aus der Bibel, an dass ich mich zum Beispiel hallte ist "Behandele jeden so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest". Dies ist einer sehr vernünftige Position.

Ich kann natürlich nicht nachprüfen, was die Menschen die an der Bibel mitgeschrieben haben, sich dabei gedacht haben, aber ich habe beinahe den Eindruck, dass diese Menschen offener für kritische Positionen waren, als es die Gläubigen heute sind.
Dass ist natürlich nur eine Vermutung, aber diese Menschen haben sich wenigstens Gedanken, um die Welt um sie herum gemacht, auch wenn deren Schlüsse aus heutiger Sicht, nicht mehr zu halten sind.
Die Position der gegenwärtigen Gläubigen ist aber die, dass es wahr sein muss, weil es in der Bibel steht. Hier werden Positionen einfach akzeptiert, ohne diese in Frage zu stellen und sich damit mal kritisch auseinnader zu setzen.
Für mich ist allerdings das Allerschlimste, dass man diese Positionen auch noch, seinen Kindern eintrichtert, die sich dagegen noch nicht mal wehren können.
Ich halte den Glauben für ebenso gefährlich, wie Beispielsweise den Nationalsozialismus, weil auch hier völlig wirre Ideologien verbreitet werden.

Die Geschichte lehrt uns zudem, dass diese Gefahreneinstuffung nicht unberechtigt ist und auch heute noch eine große Gefahr darstellt.

Ich plädiere auch dafür, dass Religionsuntericht in der Schule verboten wird. Wer sich unbedingt mit Religion befassen will, sollte dies in den eigenen 4 Wänden tun oder in die entsprechenden Gotteshäuser gehen.

Zudem finde ich es bedenklich, dass es in einem Rechtsstaat (ja ich bezeichne diesen so, auch wenn er nicht perfekt ist), immernoch Kirchenrecht existiert und diese Einfluss auf unsere Gesellschaft haben.

Zum Glück, kommen aber immer mehr Menschen zu dem gleichen Schluss wie ich, dass es vollkommen irrational ist an einen Gott zu glauben und stattdessen lieber die wahren Hintergründe und Geheimnisse des Universums ergründen sollten.

Die Position das es ein allmächtiges Wesen geben muss ist empirisch nicht haltbar und sollte somit verworfen werden, um Platz für bessere Theorien zu machen, die näher an der Wahrheit liegen, als der Glaube an eine fiktive Entität.

Grüße Sascha
31.03.2016 - 11:35 Uhr     Europesbest# 1248
Puuh, Philip...Aus meiner Sicht geht da einiges durcheinander, bei den Vorwürfen, die du dem Verfasser da eröffnest.
Irgendwie sind wir doch alle Wissenschaftler.In dem du dich mit Fragen und Antworten beschäftigst, bist du auch ein Wissenschaftler.Was soll daran falsch sein, wenn man die Methodik der Wissenschaftslehre erklärt bekommt ?
Es geht nicht um die Wissenschaft gegen Gottesglaube.Wissenschaft stellt nie vorher die Antworten parat , sondern es wird ser oft versucht und experimentiert,Daraus erst ergibt sich die wahrscheinlichste Lösung.
Wenn du das in deinen Kopf reinkriegst, findest du selber raus , dass es unwahrscheinlich ist, dass es einen Schöpfer/Gott gibt.
z.B. ist heutzutage unstreitbar, dass die Welt ausnamslos von Naturgesetzen regiert wird.Dadurch entsteht auch die Wahrheit, dass es keine Wunder (damit sind Abweichungen von den Naturgesetzen gemeint) gibt.Das ist deshalb die wahrscheinlichste Wahrheit, nicht weil ein Wissenschaftler der Meinung ist, sondern weil jede Untersuchung etwas "Unerklärbaren" am Ende doch eine naturgesetzliche Lösung in sich birgt.Also wer , wie es die Bibel meint ein Wunder (die vorübergehnde Aussetzung der Naturgesetze durch den Schöpfer, denn der muss das ja können) zu bieten hat, nur her damit, wir Menschen werden es untersuchen.Wenn sich dann herausstellt, dass es wirklich ein Wunder ist, dann ändert sich die momentane Annahme zu diesem Thema.Aber solange die Schöpferkraft so nicht bewiesen werden kann, ist es doch unsinnig, dumm und blöde daran festzuhalten, oder ?

Enemy of God
Europesbest
25.03.2016 - 20:47 Uhr     Philip# 1247
Also schon mal im Vorraus ich achte Null auf Zeichensetzung und wenig auf Zeichensetzung :D
Weiterhin sei gesagt ich habe mir nur die Sachen auf dieser Website angeschaut und die welche auf eine andere Seite verweisen nicht

Aber Ich will eigentlich nur sagen deine Argumente sind leicht lächerlich da sie so geschrieben sind das man alles ausschliessen muss was mit Gott zu tun hat und alles Naturistische richtig sein muss
Doch die andere Seite also mit Glauben ist plausibel denn es wurden viele Dachen von der Bibel bestätigt und das Nächste ist auch die Tatsache dass nirgends steht wie Gott es gemacht hat
Ja es steht das er es gesagt hat doch was er dann gemacht hat steht nicht

klar kann man jetzt auch sagen ja es steht nicht weil er es nicht getan hat doch das darf man nicht da dies die kompliziertere Möglichkeit ist denn ich weiss Zirkelschlüsse sind nicht erlaubt doch deine liebe Wissenschaft ist mit vielen Dingen der Bibel einig und da wäre es komplizierter zu Glauben das es nicht stimmt als das es stimmt

Wie dem auch sei du legst es dir einfach so aus dass wenn man alle von dir aufgestellten Kriterien beachtet und einhaltet die richtige Antwort nicht Gott sein kann
Eigentlich hättest du auch direkt schreiben können die Antwort darf nicht Gott sein was aber nicht stimmt

PS: Es gibt viele andere Schriften welche von zum Beispiel Jesus schreiben
Da gibt es nur schon die Apokryphen
18.01.2016 - 12:39 Uhr     Europesbest# 1246
Die Welt scheint in einer schlimmen Lage zu sein.Einer der Hauptgründe für diese missliche Lage sehe ich in den Ansichten und daraus resultierenden Lebensarten aller religiösen Menschen.Ich mache wenig Unterschied, ob jemand radikal oder ruhig seinen Glauben auslebt.Aus meiner Sicht sind alle gleich dämlich.Wissentlich unbegründete Geister/Gottes-Geschichten zu erzählen und zu verbreiten oder auch mit Taten durchzusetzen hat uns soweit gebracht.Das ist schlimm, sehr schlimm.
Die hohen Herren und Damen, welche darüber diskutieren benutzen die Worte Terrorismus und fremde Kultur.Das ist beides falsch und zeigt eindeutig, dass das Problem nicht erkannt und nicht richtig gedeutet wird.
Die sich häufenden Anschläge in aller Welt sind kein Terrorismus und nicht von Terroristen durchgeführt.
Das sind GOTTESANBETER.
Ein Terrorist versucht durch seine greuliche Tat auf für ihn unerträgliche Misstände aufmerkam zu machen, versucht aber am Leben zu bleiben , um mitzukriegen, ob seine Tat etwas gebracht hat usw.
Sich selbst und andere in die Luft zu sprengen ist eine unlogische, religiöse Tat.Da passt Terrorismus nur wenig.
Bei dem Wort Kultur ist es ähnlich.Kultur ist etwas, dass ein Volk selbst erarbeitet und entwickelt hat.Diese vielen menschenverachtenden Taten (wie Köln) haben auch den Ursprung in der Religion und des Glaubens.
Fazit: Die Gläubigen aller Länder und Religionen sind das Problem, nicht die Kultur oder der Terror.
Mein persönliches Fazit: Ich helfe jedem der in Not ist, egal wo er herkommt, ausser er bekennt sich zu irgendeinem Glauben, dann kann er mir gestohlen bleiben, weil er nichts vernünftiges zum guten Leben auf dieser Erde beiträgt.Wie man sieht ist das Gegenteil sogar der Fall.Wir gehen unter mit dem Verhalten und Lebensweisen der Gottesanbeter.

Von Kreator gibt es einen Song der heisst "Enemy of God".Bevor sie dieses Lied spielen, sagt Mille, der Sänger immer so etwas wie : Religion bringt die Menschen auseinander, deshalb sind wir Enemies of God.
In Frankreich hat er nach dem Anschlag gesagt: All French People are "Enemies of God".Wunderbar wenn das zuträfe...
24.11.2015 - 14:23 Uhr     Marcel# 1243
Es hat noch NIE Götter gegeben und es wird auch NIEMALS welche geben......dafür braucht es keine Professoren, Forscher oder sonstige Gelehrte. Ich kann es einfach nicht fassen, das es in der heutigen Zeit und mit dem heutigen Bildungsstand immer noch Menschen gibt, die an Gott / Götter glauben.

Religionen dienen nur dazu, Menschen zu führen, schwachen Menschen einen Halt zu geben......denen einen Sinn in Ihrem Leben zu geben, die sonst keinen darin sehen usw. usw. usw.

Ich fühle mich manchmal wirklich wie ein "Alien" unter all den Millionen von verpeilten Gottesanbetern aller Religionen.........
20.11.2015 - 13:36 Uhr     Europesbest# 1242
Hallo,
ich habe nochmal über die vorangegangenen Posts nachgedacht und versuche meinen Standpunkt nochmal darzulegen:
Ich gebe allen Gottesanbetern die Schuld an der momentan so schlechten Lage der Welt und lasse die Aussage, die Gottesanbeter-Anschläge seien nicht (hier) der Islam, nicht gelten.
Hexe schrieb: "die meisten Anschläge werden durch Männer verübt,deshalb sollte man aber nicht alle Männer umoperieren."
Natürlich will ich nicht alle über einen Kamm scheren,da die Mehrheit ihre Religion friedlich auslebt, aber ich vergleiche die Situation mal mit Fussball und den allgemeinen Fussballfans, von denen ich einer war (bin).Wenn ein Teil der Gruppe der Fussballfans, die sogenannten Hooligans ausflippen würde und Grenzen übertreten würde, dann fühle ich mich doch mitverantwortlich als "normaler" Fussballfan, weil diese Gruppe der Hooligans aus der gesamten Gruppe der Fussballfans (Stadiongeher) entspringt.Also muss ich als normaler Stadiongeher etwas tun, damit die Gesamtgruppe Fussballfan nicht den Nichtfussballfans schadet.In welcher Form man das macht ist erstmal nebensächlich.Es geht darum, dass jemand aus der Gruppe der Fussballfans sich grob daneben benimmt, hier bei den Pariser Anschlägen sogar zum Tode von Mitmenschen führt.Daraus kann man doch folgern, das diese Gruppe aller Fussballfans viel näher an dem Problem dran ist und die erste Pflicht hat, die Sache zu bereinigen.
Deshalb schrieb ich unter anderem, dass ich die Täter von Paris nicht als Terroristen ohne Bezug sehe.Sie kamen aus der Gruppe der Gottesanbeter.
Deshalb verlange ich von jedem Gottesanbeter, dass er sich der Sache mit besonderem Engagement annimmt, egal mit welchen Massnahmen.Ich würde als Fussballfan auch nicht mehr ins Stadion gehen, damit die Hooligans blossgestellt werden und auf einmal ohne Deckung im weiten Rund stehen.
Aber nochmal egal welche Massnahmen getroffen werden, die Gruppe aus der die Attentäter hervortreten, muss doch zu allererst aktiv werden, allein um dieses Vorurteil, alle Fussballfans sind Hooligans, oder alle Gottesanbeter sind Attentäter und wollen die Andersgläubigen eliminieren, aus der Welt zu räumen.
Als Provokation füge ich noch an, dass aus meiner Sicht der Fussballfan eine logische,vernünftige Grundlage hat, Fussballfan zu sein.Ein Gottesanbeter aber nunmal nicht, wie diese Seite ja eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Deshalb empfinde ich die Gruppe der Gottesanbeter und ihre radikalen Auswüchse noch viel schlimmer als z.B. die der Fussballfans mit ihren Hooligans.Weil nicht mal die Grundlage vernünftig, ja sogar dämlich ist.

Ich bin wirklich das Gegenteil von einem Rassisten und liebe es eigentlich mit Menschen, egal wo sie herkommen zu sprechen, aber das ganze Thema Gott,Religion,Geister und sonstiger Budenzauber, wie Wunder und Exorzismuss, lehne ich total ab und die Menschen, die diesen Quatsch vertreten.Wenn zwei verschleierte mir entgegenkommen, wechsel ich sofort und automatisch die Strassenseite, weil ich absolut nichts mit diesen Menschen zu tun haben will.
Wie immer
ENEMY OF GOD
Europesbest
17.11.2015 - 12:34 Uhr     Europesbest# 1241
Hier mal ein Artikel aus dem Stern über Indonesien.Sehr friedlich sieht es da nicht aus.Mir könntest du einen Urlaub mit Tänzerinnen spendieren, ich würde nie und nimmer auch nur einen Fuss in so ein Land setzen...

Indonesien
Viele Völker, viele Inseln, viele Probleme
Krisenherde gibt es im Inselreich Indonesien zuhauf. Schauplatz einer der längsten Sezessionskriege in Asien ist die Provinz Aceh, in der Rebellen seit 1976 für einen eigenen islamischen Staat in der an Bodenschätzen reichen Region kämpfen.

Sezessionsbestrebungen und Terrorismus
Das südostasiatische Land mit über 17.000 Inseln, von denen 6000 unbewohnt sind, gilt in der Region schon lange als Sorgenkind. Seit dem Sturz des als korrupt verschrienen Suharto-Regimes haben sich die Spannungen in dem Vielvölkerstaat verschärft. Neben zahlreichen Konflikten in nach Unabhängigkeit strebenden Provinzen bereitet vor allem der Zulauf islamistischer Gruppen westlichen Experten Kopfzerbrechen.

Bislang galt der Islam in Südostasien allgemein als gemäßigt. Nicht erst seit dem 11.September 2001 hat sich die Region jedoch zum idealen Betätigungsfeld für radikale Islamisten entwickelt. Im bevölkerungsreichsten muslimische Land der Erde hat die Regierung von Präsidentin Megawati Sukarnoputri die als "muslimische Achse" bekannten islamischen Parteien durch ihren proamerikanischen Kurs gegen sich aufgebracht.

PS: Slayer-Konzert war Weltklasse

Gruss
Enemy of God
16.11.2015 - 17:33 Uhr     Europesbest# 1240
Ich versuche rauszukriegen, was du erklärst, aber verstehe es noch nicht 100 prozentig.
Ich schätze mich als menschenliebenden Typ ein, der das Zusammenleben und das Leben überhaupt sehr mag.Es gibt für mich kein vernünftiges Argument für Ausländerhass.Was sollte man gegen einen Menschen haben , der von einem anderen geologischen Ort dieses Planeten kommt, als man selber ? Für mich ist das Gegenteil der Fall, ich bin sehr interessiert an vernünftigen Lebensweisen, Forschung und Entdeckung, speziell mit Menschen, die aus anderen Ländern kommen.

Aber ich würde nie meine Tür oder Herzlichkeit für einen Gläubigen öffnen, egal wo er herkommt.Geh zu deinem Gott und frag da um Rat, aber lass mich bitte mit deinen dummen,unvernünftigen Überlegungen in Ruhe.
Ich würde jeden Asylanten fragen:Glaubst du an Gott ? bei Ja, dann hau ab.Bei Nein, dann bist du willkommen, wir helfen dir und sind sehr interessiert an deiner Geschichte.Verrückt, gelle ?
Du sagst es wird nicht unbedingt, dass ausgeführt, was die Religionen vorschreiben, aber wie gefährlich ist denn eine Religion, aus der sich jeder seine Überzeugungen einzeln herauspicken kann ? Das ist doch garnicht einheitlich und kontrollierbar.Und was hat das dann für einen Sinn ?
Du hast irgendwo auf deiner Seite geschrieben, dass wenn überhaupt nur eine Religion von allen recht haben kann, die anderen liegen alle falsch.
Wenn jeder die dummen Bücher interpretieren kann, wie er es möchte , dann haben doch alle recht.
Ach das ist verwirrend.Kurz gesagt: Man kann entweder an Geister und Wunder glauben oder nicht.Oder wie kann man gläubig sein und nicht an Geister glauben ?
Das ist mir noch nicht klar...
Gruss
Enemy of God
16.11.2015 - 16:18 Uhr     Europesbest# 1239
Hallo Hexe,
ich bin sehr froh, dass du einen wie immer eleganten Kommentar zu meinem letzten Posting geschrieben hast.Das hilft mir sehr die Sache nicht ausser Kontrolle zu verlieren und vernünftig zu analysieren, was aber zur Zeit in meiner Gefühlswelt schwer möglich ist.
Ich habe mich gerade in letzter Zeit sehr mit dem Thema deiner Seite beschäftigt und bin sogar aktiv geworden in Form von Diskussionen mit den verschiedenen Kirchen.
Ich komme zu dem eindeutigen Urteil, dass alle Gläubigen einen totalen Hackenschuss haben und das unmöglich ernst meinen können, was sie da so von sich geben und dabei geht es nicht um diese Horrorthemen die Teile des Islams zur Zeit durchführen.
Es ghet zum Beispiel (das ist nur eines von vielen) um den Glauben an den Teufel und Dämonen und die Art der Bekämpfung(Exorzismus), wie es der Papst lehrt und verkündet.Ich bin 100% sicher, dass diese Leute (wie der Papst) diesen wirklichen Unsinn nur erzählen, da sie einen guten Job haben.
Und das ist nicht als Vorwurf gemeint, da ich es genauso machen würde , wenn ich einen Job bei der Kirche oder Zeitung hätte.Es ist gemeint, als Grund damit ich mich beruhigen kann, da es in meinen Kopf absolut nicht reingeht, dass es Menschen geben soll, die das aus Überzeugung glauben.
Ähnlich ist das Thema mit der Heiligsprechung eines Papstes , wenn er ein Wunder vollbracht hat.Meine ehrliche Frage an alle ist dann immer:Guck mir in die Augen und sage mir, ob du wirklich glaubst, dass der Papst das Sprachrohr Gottes ist und Wunder vollbringen kann oder Superkräfte hat ?
Auch hier geht es nicht in meinen Kopf, dass vernünftige Menschen, dass mit ja beantworten, ausser sie haben einen guten Job bei der Kirche.
Bei den Muslimen, die in der heutigen Zeit am Pranger stehen, ist es so das der Mufti (sowas wie der Papst bei den anderen Irren) folgendes sagt und predigt:"Die Sonne dreht sich um die Erde, während die Erde still steht.Das steht so im Koran und das ist damit wahr und heilig.Die Wissenschaft hat nicht recht."
Und das wird in Indonesien bei deinen vielen Moslems auch gepredigt.
Deshalb habe ich eine riesengrosse Abneigung gegen das ganze Glaubenspaket entwickelt und wenn jetzt auch noch, wenn auch ein paar wenige von den Gläubigen ausflippen und solche grausamen Anschläge im Namen ihrer unvernünftigen und abgrundtief dummen Sache durchführen,
dann sehe ich eine riesengrosse Mitschuld bei allen Gläubigen jeder Religion.Da kann man sich nicht rausreden mit, dass ist nicht der Islam.
Das ist mir piepegal, was das ist.Es ist eine Folge dieser unerklärbaren,unvernünftigen und dämlichen Gottestheorie, oder nicht ?

Ich gehe heute abend auf ein Heavy-Metal Konzert(Slayer kommt nach Frankfurt) und habe wirklich komische Gefühle.Ich möchte dem Richter nicht erlären müssen, warum ich 100 Leute umgebracht habe nur weil sie einen Bart tragen...Nein der letzte Satz war nicht ernst gemeint, soll aber ausdrücken, dass das Leben durch alle Gottesanbeter ganz schön aus den Fugen gerät.
Gruss
Enemy of God
Hallo nochmal,

ich weiß, dass dieser Schluss nahe liegt. Aber warum erleben wir keine Attentate von Indonesiern, obwohl dort auch der Koran gelehrt wird? Weil die Ursache nicht allein der Koran ist. Religionen können als Rechtfertigung dieser Verbrechen herangezogen werden, aber sie sind offenbar nicht der einzige Grund. Deshalb müssen wir mit unserem Urteil vorsichtig sein.

In der Bibel steht beispielsweise, dass man Ehebrecher töten soll (3. Mose 20:10). Das tun aber auch streng gläubige Christen nicht. Warum? Weil wir unsere Moral nicht nur aus der Bibel haben, sondern auch aus unserem sozialen Umfeld und so weiter. Genauso verhält es sich mit dem Koran. Alle Religionen sind Auslegungssache, und es scheint in einigen Bevölkerungsgruppen eher die Tendenz zu geben, ihre Religion sehr aggressiv auszulegen, während andere Bevölkerungsgruppen ihre Religion beispielsweise eher für die Innenschau anwenden und kaum Handlungsanweisungen daraus ableiten.

Wir müssen diese sozialen und kulturellen Unterschiede unbedingt berücksichtigen.
Ja, der Koran mag als Rechtfertigung für grausame Anschläge zitiert werden, aber er wird auch unter Milliarden friedlicher Menschen gelehrt. Diese friedlichen Muslime dürfen wir auf keinen Fall in einen Topf werfen mit den Attentätern.

Ja, Religionen sind gefährlich, aber die jüngsten Attentate von Paris sollten uns nicht dazu verleiten, sie als Paradebeispiele für diese Aussage anzusehen.

Grüße
Hexe
16.11.2015 - 12:02 Uhr     Europesbest# 1238
Trauer,Trauer,Trauer wo man hinschaut.Grund : GOTTESANBETER

Ich verstehe die Welt nicht mehr und das Thema dieser Webseite wird immer akuter und lebensbedrohender.

Ich höre aus der Presse immer etwas von Terroranschlägen.Das z.B in Paris sind keine Terroranschläge, das ist das Werk von GOTTESANBETERN.
Ein Terrorist hat einen verständlichen Grund, seine abscheuliche Tat zu tun und ist bemüht wie jeder vernünftige Mensch am Leben zu bleiben, um sein Werk zu analysieren und zu bewerten.(z.B IRA, Weltverbesserer oder Führungskräfte Attentäter.)
Momentan sind Attentäter unterwegs die bei ihren Taten schreien:"Gott ist gross" und sich dann selber in die Luft sprengen.So was ist unvernünftig und geisteskrank hoch 10,wie der Gottesglaube ansich,eben GOTTESANBETER.
Mein Vorschlag: Alle GOTTESANBETER aller Religionen würden der Menschheit sehr helfen,wenn sie ihren Glauben für die nächsten 100 Jahre einfrieren.Einfach nur zum Schutz der Menschheit, dass nicht noch mehr Unheil aus dieser fragwürdigen Grundlage entspringt.
Das ist doch wirklich nicht zuviel verlangt, oder ?
Hallo Europesbest,

ich kann deine Sicht verstehen und teile auch deinen Wunsch, dass generell alle Religionen aufgegeben werden mögen.

Aber ich finde auch, dass man vorsichtig sein muss, was die Beurteilung der Terroranschläge angeht.
Es stimmt wohl, dass seit einigen Jahrzehnten die meisten Anschläge von Menschen mit islamistischem Hintergrund verübt wurden. Eine Liste findet man zum Beispiel bei Wikipedia unter der Bezeichnung "Liste von Terroranschlägen".
Man könnte geneigt sein zu denken, dass dort, wo die meisten Muslime leben, auch das größte Gewaltpotenzial entsteht.
Die meisten Muslime (ca. 200 Millionen) leben in Indonesien. Hat man je von Anschlägen gehört, die von Indonesiern verübt wurden? Wohl kaum.

Die Radikalisierung und Missachtung von Menschenrechten erwächst meiner Meinung nach nicht direkt aus der Religion, obwohl Bibel, Koran und Co. in punkto Gewalt und Menschenverachtung schon einiges zu bieten haben. Insofern möchte ich die Anschläge in Paris (und alle anderen) nicht vor meinen Karren spannen, da ich sie nicht allein auf die Religion zurückführe. Genausogut könnte man mit Recht behaupten, dass Terroranschläge meistens von Männern verübt werden und dass man deshalb alle Männer der Welt einer Geschlechtsumwandlung unterziehen müsste. Ich hielte das allerdings für keine angemessene Lösung.

Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass ich die Aussagen, die ich andernorts auf dieser Website treffe, durch diesen Text nicht relativiere.

Schöne Grüße
Hexe
10.11.2015 - 11:58 Uhr     Europesbest# 1237
Also für mich war immer überraschend, welche "verrückten" Geschichten die Menschen erfinden, um ihre erlernten Theorien zu belegen und zu verteidigen.
Bei den Gottesanbetern geht das von völlig Unlogischem bis hin zu unzulässigen Vergleichen und abrupter Beendigung der Diskussion, weil ja doch keine Lösung mangels Beweiskraft von beiden Seiten zu Tage gefördert werden kann.
Die Erklärungen von Grössen, wie Stephen Hawking (Sendung auf N24, Gibt es Gott ?) sind sattelfest und verständlich.
Ich zähle auch den Macher (Hexe) dieser Seite zu den Grössen dazu, da er auf wissenschaftliche Weise jedes Argument beleuchtet und den Leser sehr sehr einleuchtend und logisch,mathematisch,wahrscheinlichkeitstheoretisch mit den Möglichkeiten vertraut macht.
Deshalb gibt es nur ein absolutes Zugeständnis oder eine "verrückte" unlogische Erklärung, warum es doch einen Gott geben könnte, die aber jedesmal mit den besten, den Mensche zur Verfügung stehenden Mitteln, ad absurdum geführt wird, durch unschlagbare Kommentare von Hexe.
Dass das so abläuft ist auch sehr wahrscheinlich und macht viel Spass zu lesen.Weiter so.
Zu dem warum die Gottesanbeter so komisch und unverständlich argumentieren, habe ich INGOKNITO von David Eagleman (Neurologe,Gehirnforscher) gelesen.Kurz zusammengefasst ist das Gehirn ein Meister im Geschichten erfinden, um seinen auch noch so schwachen Standpunkt zu verteidigen...
Soll heissen, wenn man diese Seite aufmerksam liest und die Kommentare, kann man so viel lernen und verstehen, über sich selber, Gott (den es nicht geben kann) und unsere schöne Welt.
Danke nochmal an den Verfasser, der soviel Arbeit und Gehirnschmalz hier reingesteckt hat.
Gruss
Europesbest
04.11.2015 - 18:03 Uhr     Musskeinerwissen# 1235
Also sind Naturgesetze für dich ein Grund, warum es keinen Gott geben kann.
In einer Singularität, auch Schwarzes Loch genannt, existieren ebenfalls keine Naturgesetze. Das schließt aber nicht die Existenz eines solchen "Raumes" aus. Mein Freund, in Endeffekt bringt diese Diskussion Nichts. Es ist nun einmal so, dass du nicht eindeutig die Existenz eines höheren "Wesens" ausschließen kannst. Ich vertrete ebenfalls die Meinung, dass beispielsweise die Kirche, wenig mit der Presens Gottes zu tun hat. Du kannst aber nicht den Menschen erzählen, dass du Gottes Existenz wiederlegen kannst. Man soll es einfach dabei belassen, dass jeder Glaube, sofern er nicht seiner Umgebung Schaden zufügt, respektiert werden sollte. Du muss nicht dran glauben, kannst den Leuten aber nicht sagen, dass es eindeutig falsch ist, was sie glauben. Cheers, mein letzter Kommentar, ich werde jetzt nicht mehr auf weitere Kommentare antworten, weil es im Grunde nur eine Verschwenung von Zeit und Akku 😄 wäre.
Liebe Leser,

obwohl mein angeblicher Freund Musskeinerwissen die Diskussion an dieser Stelle abbricht, weil er sie für Zeitverschwendung hält, möchte ich hier trotzdem meine Argumente darlegen.

Bei allem, was wir wissen, geht es um Wahrscheinlichkeiten. Immer. Versucht man, den Umfang der Erde zu messen und bekommt ein bestimmtes Ergebnis heraus, wird man dieser Messung vielleicht nicht sofort trauen, bis man eine neue Messung (bevorzugt mit einer anderen Messmethode) durchgeführt hat. Erst wenn man häufig mit verschiedenen Methoden gemessen hat und immer dasselbe Ergebnis herauskam, wird man diesem Wissen vertrauen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man bei allen Messungen exakt diejenigen Fehler gemacht hat, die zu einem identischen, aber falschen Ergebnis führen, ist sehr gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass beispielsweise der Mars aus Himbeeren besteht, ist zwar sehr gering, aber nicht null, insofern hat Musskeinerwissen Recht. Niemand kann eindeutig widerlegen, dass der Mars aus Himbeeren besteht. Alle unsere Messungen müssten komplett falsch sein, unser Weltbild wäre durch Zufall in sich einigermaßen stimmig, aber kompletter Unsinn.
Man sieht sofort, wohin das führt. Dass der Mars aus Himbeeren besteht, ist in Wirklichkeit eine Hypothese, um die wir uns (obwohl wir die Möglichkeit nicht ausschließen können) so lange nicht kümmern, bis sie besser ist als unsere bisherigen Überlegungen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich irgendeinen Quatsch vorzustellen, aber nur eine Realität, der wir uns mit nichts anderem nähern können als mit wissenschaftlichen Methoden. Ist es wirklich nur ein Glaube, dass der Mars eher ein Felsbrocken als ein Himbeerkompott ist? Es steht nicht einfach jedem frei zu glauben, was er will. Es gibt genau eine Realität, und viele ihrer Aspekte sind uns bekannt, andere nicht. Es sind keine Zusammenhänge zwischen Mars und Himbeeren bekannt, genauso wie es keine Hinweise auf Götter (und auch keine vernünftige Theorie dazu) gibt. Also, wer alles glauben möchte, was er nicht ausschließen kann, sollte mit dem Himbeermars auch keine Probleme haben. Er ist jedenfalls um viele Milliarden Mal plausibler als die Existenz von Göttern.

Wie ich bereits im Seitentext schrieb: Es wäre Quatsch, an die Existenz von allem zu glauben, nur weil wir seine Nichtexistenz nicht ausschließen können. Und wir tun das auch nicht. Nur bei Gott machen manche von uns eine Ausnahme. Warum machen wir keine Ausnahme für den Heiligen Waschlappen oder die Famose Nagelschere? Und warum glauben wir in unserem Kulturkreis nur an einen Gott und nicht an mehrere, obwohl doch auch die Existenz mehrerer Götter nicht auszuschließen ist? Die Existenz von 20 Millionen Göttern, die gerade Jonglieren lernen und bei jedem missglückten Versuch heftig fluchen, ist auch nicht auszuschließen. Und die Existenz von ... es reicht.

Warum sollte ich jeden Glauben (also auch den Glauben an einen Himbeermars oder den Osterhasen) respektieren? Wir sind erwachsene Menschen und haben auf der Erde genügend Probleme, die wir mit Vernunft lösen müssen. Warum sollte ich denn auch noch die Unvernunft respektieren? Es wäre reiner Zufall, wenn unvernünftiges Handeln nicht zu Schaden führte, insofern halte ich wahnhafte Überzeugungen wie Religionen auch nicht für respektwürdig.

Schöne Grüße
Hexe
03.11.2015 - 08:15 Uhr     Musskeinerwissen# 1233
Ich meine: Viele Wissenschafter sind der Meinung, dass es auch andere Lebensformen, außerhalb unserer Erde existieren. So etwas schließt man ja auch nicht aus oder?!
Hallo MussKeinerWissen,

du vergleichst also die Wahrscheinlichkeit, dass aus Atomen und Strahlungsenergie durch Evolutionsprozesse über Jahrmilliarden komplizierte Moleküle und Lebewesen entstehen, mit der Wahrscheinlichkeit, dass aus... irgendetwas Unbekanntem... durch irgendwelche unbekannten Prozesse... zufällig ein ... Gott entsteht, also ein Wesen, welches über alle Naturgesetze erhaben ist, auf die Geschicke der Erde Einfluss nimmt und gütig über alle Menschen wacht, wenn sie ihn anbeten? Habe ich das so richtig verstanden?

Schöne Grüße
Hexe
03.11.2015 - 07:56 Uhr     Musskeinerwissen# 1232
Die Milbe ist aber ein Lebewesen, welches innerhalb unserer Warnehmung liegt.
Ich kann mit einem Mikroskop die Biologie der Milbe untersuchen und so mit meinem Verstand ausschließen, dass dieses sich nicht über Nacht in ein Waal verwandelt. Es gibt vieles, was sußerhalb unseres "Horizont" liegt.
02.11.2015 - 22:56 Uhr     MussKeinerwissen# 1231
Kann sich ein Wesen aus einer 2 Dimensionalen Welt, die 3te Dimension vorstellen.
Mathematisch kann man n-Dimensionen nicht ausschließen und somit ist unserer Vorstellungskraft bzw. unserem Verstand Grenzen gesetzt, weshalb man die Existenz von Gott nicht ausschließen kann. Natürlich kann man auch keine Existenz nachweisen, deshalb heißt es ja auch Glaube und nicht Wissenschaft. Dein Argumentationsgang klingt auf den ersten Blick sinnvoll, bei genauerem Betrachten, ist es aber nichts weiter als ein verzweifelter Versuch, unsichere Menschen zum Atheismus, Naturalismus....zu rehabilitieren.
Hallo anonymer Kommentator,

danke für deine Zuschrift.
Ist es deiner Meinung nach auszuschließen, dass sich eine der Milben in deinem Kopfkissen ausgerechnet heute Nacht in einen Blauwal verwandelt, der dich zerquetscht? Vermutlich nicht.
Hast du Angst davor? Vermutlich nicht.
Warum? Weil du es eben doch ausschließt, denn ansonsten wärst du als vernunftbegabte Kreatur in diesem Universum nicht handlungsfähig. Also schreib mir entweder, dass du so verrückt bist und dein Kopfkissen heute entsorgst, oder welche guten Gründe du hast, diese Möglichkeit auszuschließen, die Existenz eines Gottes aber nicht.

Ich bin gespannt...
27.10.2015 - 21:12 Uhr     Balder# 1230
Ich habe schon lange aufgehört mit Menschen darüber zu diskutieren oben es einen Gott gibt oder nicht. Das ist pure Zeitverschwendung. Genauso gut könnte man seinem Kaktus was von Shakespeare vorlesen.
16.10.2015 - 13:08 Uhr     Europesbest# 1229
Hey WBUSER,
ich würde Atheismus mit Leben, einfach Mensch sein gleichsetzen.
Natürlich ist das Leben chaotisch, etwas rauszukriegen verwunderlich,
etwas zu erforschen erstaunend, etwas zu analysieren wunderbar.
Einfach Mensch sein und zusammenleben , dann braucht man keine Worte
wie Atheismus , Religion, Gott und Geist.
Vielleicht beschreiben mit die "Dummen" (Gottesanbeter) und die "nicht Dummen" (Wahrheitssuchenden, einfach Menschen).
Leider steht das Verhältnis auf unserem Planeten noch 5,5 Miliiarden "Dumme" zu 1,5 Milliarden nicht Dumme, aber das ändert sich rasant.Schule statt Kirche oder wie Luther gesagt hat:Brennt alle Synagogen nieder und was davon übrigbleibt bedenckt so mit Erde , dass niemals ein Mensch es mehr findet...
15.10.2015 - 13:13 Uhr     Wbuser# 1228
Atheismus ist völlig Chaotisch. Gerade habe ich wieder gelesen, dass eine Nervenzelle über 10.000 Informationen speichern kann. Aber nur die wichtigen weitergeben darf, weil sich sonst völliger Schwachsinn ergibt. Man ist Verstört bei nicht priorisierter Informationsweitergabe.

Allein nur um ein gemeinsames Verstehen aufzubauen, was meisstens von Instinkt Denkern sabotiert wird, mit viel zu schnellen Meinungen, Urteilen etc., benötigt man religionsähnliche Züge.

Was macht denn die Schule, die kritzeln ziemlich oft bei Schülern, die einen gewissen Sklavenwert hätten, im Heft rum, versuchen hysterische Meinungen zu verbreiten, bis die Gesellschaft zuletzt Kopf steht.

Allein daran kann man schon sehen, wie wagemutig die Religion ist. Vorallem muss es eine Religion sein, die zu einem Volk passt, zur Kreativität, dem Gerechtigkeitsgefühl etc. Sie ist schliesslich keine Minutensache, sie startet bzw. stoppt bei der Kirche. Die immerwieder gemeinsam in bestimmten Situationen mitdenkt, aber trotzdem mit einem Kugelschreiber System aufgebaut ist, um fassbar zu sein, vorallem um nicht selber zu einem Gedanken Ding zu werden.

Natürlich ist Atheismus eine witzige Sache für Leute, die nonstop gegen kirchliche Vorstellungen verstossen, aber wäre es da nicht besser Hanf oder sowas anzupflanzen, je nach Gesetzeslage, das soll sich ja auch unheimlich auf die Persönlichkeit auswirken. In dem es die einfachen Hirnbereiche für Freude usw. sichtlich zerstört. Wir nennen das wohl den Kiffer, den schon früh keiner wollte.
18.09.2015 - 13:23 Uhr     Anonymer Besucher# 1223
Religionen verblödeln und verdummen die Menschen, führen zu Gewald, Hass, Fanatismus und Kriegen. Religionen sind von Menschenhand entstanden. Und die großen machen damit ihr Geld. Einen Gott kann es gar nicht geben, das ist für mich der größte Unsinn. Wer glaubt an einen Gott, das sind Menschen die sich selbst nicht lenken können. Ein Mensch der sein Leben selbst steuert und meistert der brauch keinen Gott, davon bin ich fest überzeugt.
17.09.2015 - 13:42 Uhr     europesbest# 1222
Ich verstehe nicht , warum es so schwer fällt , die wirkliche Problematik unserer Welt zu verstehen.
Die Fakten sind tagein, tagaus da , aber nur wenige interpretieren sie korrekt.
Hier ein Artikel über die Kultur in Syrien:

"Syrien ist ein hauptsächlich islamisches Land. Von den 87 % Moslems sind gut 74 % Sunniten, der Rest gehört zu verschiedenen islamischen Richtungen
Religion spielt die Hauptrolle in eines jeden Syriers Leben. So sieht man oftmals, wie die Moslems mehrmals täglich bei Allah um Rat bitten."

Jetzt ist doch die Frage legitim, ohne Fremdenhass oder Ausländerfeindlichkeit zu benutzen :

Warum bleiben sie nicht daheim und hören auf ihren grossen Geist ? oder hat er ihnen geraten nach Europa zu fliehen ? , bestimmt nicht.

DAS ist das wirkliche Problem: Der abrundtief, dumme heutzutage lebensbedrohende, Glaube an Geister/Götter und ihre Dogmen aller Religionsrichtungen.

Gegenargumente ?
11.07.2015 - 20:51 Uhr     Reinhard# 1214
Solange Menschen entscheiden was Gott will, gibt es keinen Gott.
02.07.2015 - 21:39 Uhr     Michael# 1213
Hi,

bin per Zufall auf diese Seite gestoßen. Die Argumente gegen die Existenz eines Gottes sind hier wirklich gut zusammengefasst - Kompliment hierfür! Die Kommentare der Gläubigen sind fast 1:1 diejenigen, denen auch ich mich bei vergleichbaren Diskussionen "erwehren" musste. Argumente kommen da fast nie - welche denn auch? Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es bei "richtigen" Gläubigen so gut wie ausgeschlossen ist, sie auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Möglich ist dies aber bei Menschen, die sich zumindest einen Rest eines kritischen Bewusstseins bewahrt haben.

Ein fester religöser Glaube scheint eine gewisse Portion "Wahnhaftigkeit" zu benötigen - denn sonst ist mir unverständlich, wie man an einen solchen offensichtlichen Dummfug glauben kann. Gleiches gilt auch für vergleichbare "Glaubenskonstrukte" wie Homöopathie u.ä. ...

Was mich aber zusätzlich nervt (und dies im Läufe der Zeit immer stärker), ist die "Betroffenheit", wenn man diesen Quatsch als das benennt, was er ist - nähmlich Quatsch! Und die Empörung, die auf diese Betroffenheit fast automatisch folgt. Ich respektiere Menschen, aber ich respektiere nicht Weltbilder - insbesondere nicht abstruse.

Demnächst mehr hierüber - muss nun meine Liebste vom Bahnhof abholen.

Lg, Michael
17.06.2015 - 12:47 Uhr     Europesbest# 1212
Hey Adrian,
du zeigst ihn auch deinen Kindern, soso.
Mich würde interessieren, zeigst du "nur" Gott den kleenen oder den Teufel auch ? und den Weihnachtsmann ? Odin ?, Kobolde ? Thor ? Aphrodite ? Christkind ? usw. oder wo genau hört bei einem Gottesanbeter der Mummenschanz auf ?
16.06.2015 - 21:48 Uhr     adrian# 1211
"Ich bin für das allmächtige (außer in Hinsicht auf die Erschaffung von Hunden) und unsichtbare poröse Knäckebrot. Die Kunde davon ist zehntausend Jahre alt (also viel, viel älter als die Bibel oder der Koran) und wurde mündlich in meiner Familie überliefert. Das Knäckebrot hat das Universum und die Erde und alle Lebewesen darauf erschaffen, außer den Hunden, weil es dazu leider nicht in der Lage ist. Glücklicherweise haben wir Menschen Hunde aus Wölfen gezüchtet, so dass dieses Manko nicht weiter ins Gewicht fällt.

Wer irgendwelche Argumente gegen das Knäckebrot vorbringen kann, kann dieselben Argumente auch gegen Gott verwenden. Ich finde, das allein reicht aus, um Gott zu einer lächerlichen Kinderfantasie zu machen."

Ich werde dir eine Antwort darauf geben. Zu Gottes Zeit. Aber ich finde dich konequent! Das gefällt mir! Adrian
16.06.2015 - 19:53 Uhr     adrian# 1210
"Für mich ist der Glaube eine Frage der Wissenschaft - gibt es einen Gott oder gibt es ihn nicht? Es ist keine Frage davon, ob man sich bei dem Gedanken an Gottes Existenz geborgen fühlt oder ähnliches."

Es gibt IHN! Und den zeig ich auch meinen Kindern!
09.06.2015 - 12:57 Uhr     Europesbest# 1206
Hallo Andrea,
ich finde es grosse Klasse von Dir, dass du diese Webseite liest und sogar
Kommentare schreibst.
Der kindliche Glaube ist noch nicht sehr Nahe an der Wahrheit, da dir noch ganz viele Informationen fehlen.Das ist aber kein Nachteil , sondern der normale Ablauf in einem Leben.Als Kind habe ich auch an den Weihnachtsmann geglaubt, bis mich die Erfahrung gelehrt hat, dass das ja mein Vater in Weihnachtsmannkostüm ist, der die Geschenke bringt.
Hier mal ein Denkanstoss: Du schreibst Gott hat dich und deine Familie gerettet.
Ok im letzten Monat gab es ein schreckliches Erdbeben in Nepal.Dort starben 10.000 Menschen.Kannst du dir vorstellen, was ein Gott damit bezweckt oder uns/dir sagen will ?
Kannst du dir vorstellen, dass der Gott der euch gerettet hat , sowas Furchtbares zulassen würde ?
Du musst die Fragen nicht beantworten.Du merkst aber hoffentlich, dass der Glaube den du entwickelt hast, der Glaube an einen hilfsbereiten,gütigen Gott in deinem Fall zwar zu trifft, aber für die gesamte Welt in der wir leben, nur schwer denkbar ist.Da es eben nicht nur Frieden , Freude und Güte gibt.Wahrscheinlich glaubst du als Kind, dass für das "Böse" der Teufel zuständig ist, aber du wirst später lernen, dass es weder den Teufel noch ein Gotteswesen gibt.
Liebe Grüsse und schreibe fleissig weiter , Europesbest
06.06.2015 - 20:08 Uhr     Andrea# 1205
Und ich bin ein Kind
06.06.2015 - 20:07 Uhr     Andrea# 1204
Wass du beim erzten Teil geschrieben hast stimmt überhaubt nicht. Ich glaube an Gott. Ich habe ihn sehr oft ehrlebt.Und er hatt meine ganze Familie vom ausrotten gerettet.
24.04.2015 - 10:54 Uhr     Europesbest# 1193
Ich finde , dass man beim genauen studieren dieser Webseite nicht voreingenommen an die Problematik herangeht, sondern die Problematik erstmal durch gute Erklärungen versteht und dann sich auch die logische, wahrscheinlichste "Wahrheit" selbst aneignen kann.
Für Funk ist "ganz klar" , dass aus nichts nicht etwas einfach entstehen kann.
Da ist Stephen Hawking und noch einige Profis auf diesem Gebiet ganz anderer Meinung und belegt diese in seinem Buch "Der grosse Entwurf" auch.
Diese Annahme , dass zuviele Zufälle eintreten mussten für unser Universum wird an vielen Stellen auch geklärt.
Deshalb ist die wahrscheinlichste, logische Antwort nicht "Nein" wie Funk es annimmt , sondern ja.
Zu der Annahme , dass Gott dem Autor dieser Seite alles gegeben hat,müsste die Frage beantwortet werden, warum hat er dann so ein "fehlerhaftes,unperfektes" Wesen gschaffen ? Es wäre logischer,dass
ein Gott ein perfektes Wesen erschafft und nicht eins mit groben Fehlern (siehe Diskussion über das menschliche Auge).
Könnte nicht doch die Natur die Finger im Spiel haben , bei dieser Beweislage ?
Aus meiner Sicht kommt es immer auf die vollständige Analyse eines Problems an, dann kommt man auch auf die richtigen Antworten und die ist nach heutigem Wissensstand : Es gibt keinen Schöpfer
19.04.2015 - 18:45 Uhr     Funk# 1192
Argument gegen das Knäckebrot? Ganz einfach: Das Wort Knäckebrot bezeichnet einen, ganz klar von Menschen geschaffenen Gegenstand. Es wurde, grob gesagt, einfach von Menschen aus gewissen Bestandteilen materiell zusammengebaut.
Gott befindet sich außerhalb dieses Universums. Ganz klar ist, dass aus nichts nicht einfach etwas entstehen kann. Hat sich etwas so komplexes wie das physikalische Universum, der menschliche Organismus, die DNA und so weiter und so fort einfach durch Zufälle gebildet? Nein. Und auch kein Knäckebrot, das sich innerhalb des Universums befindet und somit teil der Schöpfung ist wäre in der Lage etwas aus dem "nichts" zu schöpfen. Dazu ist nur ein überlegenes, allmächtiges Wesen imstande, das wir uns mit unserem begrenzt existierenden Gehirn nicht vorstellen können.
Dein Schöpfer, Dein Gott hat dir alles gegeben. Dein Augen, Deinen Körper, Deine Seele. Oder wo kommt das alles sonst her? Und Du bist zu hochmütig an diesen Gott zu glauben und ihm zu danken dafür was er dir gegeben hat? Dieser Weg führt wahrlich in die Hölle. Dein Leben ist kurz. 70 oder 80 Jahre. Ich hoffe dass du dich bis zum Ende deines Lebens von den Vorurteilen frei machst und der Tatsache ins Auge siehst, dass du von Gott geschaffen wurdest.

https://www.youtube.com/watch?v=BPbcF9jkQ-w
27.03.2015 - 09:49 Uhr     Europesbest# 1187
Lieber Anonymus,
leider kann ich mit deinem letzten Kommentar nicht viel anfangen.
Ich habe ihn jetzt 10 mal durchgelesen und verstehe lediglich ein Aufwiegen von guten und schlechten Zeiten ? und deine Kapitulierung zum
Gottesglauben ? für die dir der Mut fehlt ? (Das wäre ja super, ich gebe Dir alle liebe und gutgemeinte Unterstützung, dass du von diesem dummen Irrglauben loskommst).
Ausserdem schreibst du etwas von einseitiger Diskussion.Ich bin gerade von dieser Webseite so begeistert, weil hier wirklich jeder Grund , warum der Glaube an die existenz eines Schöpfers dumm ist, aufs Ausführlichste und sehr konkret beleuchtet wird.Der Macher (Hexe) dieser Seite lässt wirklich keinen Punkt aus und bietet für jedes Argument eine perfekte und eingehende Analyse.Deshalb ist es ja auch so schwer für die Gläubigen vernünftige Gründe anzubringen, die belegen könnten, ob es vielleicht doch so etwas wie eine übersinnliche Kraft gibt.Aber da kommt einfach nichts konkretes von deiner Seite über das man vernünftig diskutieren kann.Ich bin auch ein grosser Analytiker , aber es fehlen einfach die "guten" Argumente den Schöpferglauben plausibel zu machen.
Schöne Grüsse aber es bleibt dabei:
Wer keine Angst vor Teufel hat, braucht auch keinen Gott (Onkelz)

26.03.2015 - 14:37 Uhr     Anonym# 1186
Andersrum, wenn man bei solchen Situationen immer zur Adresse Gott kommt und fragt "Wo warst du"
Wieviel zig mehr schöne und unverdient gute Zeiten gehen in Form von Dank an die Adresse Gott?!
Weil beim erstgenannten lässt man Gottes Existenz offensichtlich offen.
Diese Diskussion ist total einseitig und offensichtlich nicht nach der Wahrheit suchend geführt. Ich kenne kaum jemand der beide Seiten ehrlich in Erwägung zieht. Demnach ist das Ergebnis fast vorprogrammiert. Fehlt es am Mut eventuell doch vor Gott zu kapitulieren?
26.03.2015 - 14:33 Uhr     Europesbest# 1185
Mann o Mann anonymus,
das sind alles (und soviele) Aussagen, die so "schwammig" , oberflächlich,
nicht durchdacht = nicht konkret sind.
Ein Flugzeugabsturz (jetzt Selbstmord vom Copiloten) ist etwas konkretes und macht alle betroffen und speziell die noch lebenden Angehörigen haben ein Recht auf eine totale , komplette Aufklärung, damit das Leid abgearbeitet und gemindert werden kann.
Dazu gehört auch die Frage nach dem "Warum" und da wird von den Glaübigen verlangt, (Lob an dich weii du es ja auch versuchst) , das sie den auf dieser Webseite angeprangerten Glauben an einen Schöpfer/Gott logisch und sinnvoll erklären.
Da ich jetzt nicht auf alle deiner Aussagen eingehen kann , hier mal das "Paradoxon" der Theodizee .Also sich rausreden Gott wäre nicht Schuld an dem was den Menschen passiert, ist meiner Meinung nach nicht haltbar.
Und das es für einen Christen nicht schlimm ist zu sterben, habe ich gestern bereits gehört und denke das das auch eine stark dämliche/dumme Aussage ist.Ich warte nur darauf , dass die Wissenschaft etwas fürs ewige Leben erfindet.Was soll also dieser blöde Satz: Wir müssen alle irgendwann sterben.
Hier aus Wikipedia:
Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
Oder er kann es und will es nicht:
Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
Oder er will es nicht und kann es nicht:
Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

1.Gott existiert und es gibt Übel in der Welt.
2.Wenn Gott existiert, dann ist Gott allmächtig.
3.Wenn Gott allmächtig ist, dann kann Gott das Übel verhindern.
4.Wenn das Übel existiert, dann kann Gott das Übel nicht verhindern.
5.Wenn Gott existiert und das Übel existiert, dann kann Gott das Übel verhindern und nicht verhindern. (Widerspruch)
6.Also: Entweder existiert Gott nicht oder es gibt kein Übel in der Welt oder weder existieren Gott noch Übel in der Welt

26.03.2015 - 12:21 Uhr     Anonym# 1183
Es steht garnicht im wiederspruch, dass der Mensch für vieles selbst schuld ist und dass Gott alles lenkt! Natürlich lässt Gott alles zu! Ich meinte damit, dass der Mensch sich nicht wundern brauch, wenn er Gott mit den Füßen tritt und er Dinge zulässt.
Ich bin Christ und habe auch einen harten "Schicksalschlag" erlebt. Aber er liebt mich trotzdem und das erlebe ich. Gott hat NIRGENDWO in der Bibel versichert, dass man ein problemloses Leben haben wird. Ich betone nochmal, dass jeder Mensch sterben muss. Auch wenn es bei solchen Katastrophen noch schlimmer wirkt.

Generell, ich verbinde Gott garnicht mit einer Kirche oder oder Glsubensrichtung (schon garnicht katholische Kirche). Gott ist Gott und hat uns die Bibel gegeben. Darin und sonst nirgendwo anders lässt Gott sich messen und beschreiben.

Man kann Gott nicht beweisen, sowie die Evolution auch nicht. Die Evolution verlangt einen Viel größeren glauben als Gott!!
Ich bin kein Wissenschaftler aber habe immer wieder belegt bekommen, dass die Wissenschaft auf immer neuen Grundlagen gestellt werden, die sich schon vielfach gewechselt haben zueinander aber im wiederspruch stehen. Und somit rückwirkend immer an eine "nicht funktionierende Theorie" geglaubt hat.
Der Mensch glaubt alles, Hauptsache es steht nicht in der Bibel...

Man mag es für subjektiv halten. Aber Gott hat mich absolut verändert und Frieden gegeben. Freude, die nicht von Schicksälen, Erfolg oder Krankheit abhängig ist. Ich ERLEBE meinen Gott. Er hat mir einen Sinn im Leben gegeben.
26.03.2015 - 09:23 Uhr     Europesbest# 1182
Die Antwort von Anonymus hört man oft.An anderer Stelle schrieb jemand dazu: Ein Unglück wird weder von Gott geschaffen noch verhindert.Dafür ist der Mensch zuständig.
Lieber Anonymus , dies ist eine ganz müde Ausrede und hat nicht viel mit klassischem Glauben an einen Schöpfer zu tun.Das ist mehr die These das ein Gott die Welt,Menschen und Tiere erschaffen hat und danach sein Werk sich selbst überlässt ohne einzugreifen.Das ist natürlich nicht bibelkonform und Hexe beschreibt diese Problematik an einer Stelle sehr ausführlich (Theodizee nachlesen).
Im übrigen ist das eher ein Ansatz der Wissenschaft, die Welt funktioniert allein nach Naturgesetzen, das schliesst Wunder, Geister und Götter aus und macht sie überflüssig.
Die Prister sagen übrigens genau das Gegenteil von Anonymus Argument:
Hinter jedem Tot steckt Gottes Wille und ein Sinn , auch wenn er im Moment für den Mensch unsinnig erscheint.
Deshalb finde ich es absolut lächerlich, naiv,gemein und unfair dann nach so einem Unglück auch noch zu beten.Was soll das bringen, es war doch in der Gott von Gott geschaffenen Welt sein Wille.
Also lieber Anonymus bitte nochmal nachdenken oder verstehen , dass der Glaube an Gott heutzutage nicht plausibel vertretbar ist.
26.03.2015 - 08:02 Uhr     Anonym# 1181
Der allgemeine Mensch bittet Gott förmlich aus den Schulen, Familie, Politik etc. zu verschwinden. Gott ist ein Gentlemann, er geht. Und aufzuschreien, wenn etwas schreckliches passiert ist und alles auf Gott zu schieben, ist einfach nicht wirklich berechtigt. Aus dem oben genannten Grund. Viel mehr passieren viele Dinge aufgrund der verdorbenheit und Hass der Menschen. Außerdem wäre es aus dem Kontext gerissen, wenn man Gottes Liebe auf "irdisches" reduziert. Viel mehr besteht Gottes Liebe darin, dass er seinen Sohn Jesus gesandt hat um die Strafe für unsere Fehler und Sünden stellvertretend für uns auf sich zu nehmen. Und uns Frieden mit Gott und uns selber zu bringen. Der Tod sucht eine Ursache und irgendwann muss jeder Mensch sterben. Ich bin auch total geschockt und Traurig über diese Katastrophe und will es hier in keiner Weise kleinreden. Ich trauere mit und bete für die angehörigen, dass Gott ihnen Kraft gibt, es zu tragen.
Aber dass man Gott die Schuld gibt und eigene Vorstellung von ihm hat, wie er handeln muss ist einfach h nicht korrekt.
25.03.2015 - 10:54 Uhr     Europesbest# 1180
Aufgrund der aktuellen Ereignisse , Flugzeugabsturz German Wings 148 Tote,
hier mal eine Frage an alle Gottesanbeter und speziell an Lynda dessen letzten Kommentar
ich als eine unglaubliche Unverschämtheit empfinde.
Liebe Lynda, wenn du gestern in den Himmel geschaut hast und nicht TV-Total geguckt hast
(ausgefallen wegen Flugzeugabsturz) hast du da immernoch das göttliche gespürt ?

Oder , an alle Gläubigen: Was sollte das ? Was hat der Schöpfer da fabriziert ? Oder war es am Ende der Teufel ?
Nun mal ran an die Front.Die Welt ist gespannt auf Erklärungen von euch.Was sagt der Papst eigentlich dazu , dass sein
Schöpfer Schulklassen abstürzen lässt ?
Aber bitte so formulieren, dass es auch die angehörigen verstehen können.Nun mal los, keine Scheu vor der Wahrheit !

Ich persönlich finde es klasse , dass Pegida in Dresden den letzten Montag wieder mit 15.000 Menschen vertreten war,obwohl
ich si im Moment noch als blöde rechtsradikale Gruppe einstufe, verlangt mir die Art und Weise wie sowas funktionieren kann doch gehörigen Respekt ab.
Man stelle sich mal vor , sie würden ihre Einsteluung anpassen und gegen alle Religionen wetern, nicht nur gegen den Islam.Schule statt Kirche wäre ein ideales Motto für so eine Gruppe.
Ich schätze in kürzester Zeit wären in jeder statt tausende Leute bereit die Verdummung der Menschheit durch alle Gottesanbeter zu bekämpfen...
Bei mir bleibt es dabei:
Enemy of god (Kreator)
Kirche (boehse Onkelz) (Ich scheisse auf den Papst und seine römische Zentrale....)
10.03.2015 - 21:34 Uhr     max# 1179
Ich finde es interresant das Menschen zwar nicht wirkich an den Weihnachtsmann oder Osterhasen glauben, den das ist ja unrealistisch das ein Mann in einer Nacht zu jedem Haus fliegt( ist es auch) aber an Gott glauben den in ein paar Tagen die Erde erschaffen hat.
Das diese Leute wenn man sie fragt ob es Einhörner gibt immer sagen das es keine gibt weil man noch nie eins gesehen hat aber das es Gott gibt den auch noch nie jemand gesehen hat.
Für mich gibt es da nur eine Antwort es gibt keinen Gott den sonst würde er sich schämen was wir mit der Erde machen und würde es nicht zulassen das wir die Erde und uns umbringen.
mfg max
10.03.2015 - 20:09 Uhr     LyndaSchnee# 1178
Hallo,
hat mich gewundert und enttäuscht, dass diese Website nach zwei Jahren noch immer unverändert online ist. Mittlerweile finde ich die Argumente hier einfach nur noch bedauernswert mittelmäßig und engstirnig. Versuchte ich vormals noch ein Quäntchen Geist aus diesen Platitüden herauszukitzeln, will ich mich nun lieber auf die Seite der Gottesanbeter stellen, einfach nur um deren offenkundigen Mangel an Argumenten durch etwas Umsicht aufzuwiegen. Nach den Krisen in Syrien, Afrika, IS usw. finde ich es nicht mehr zumutbar, dieses Thema so oberflächlich stehen zu lassen. Das hätte man auch damals schon erkennen müssen, aber gut^^
Alles was du auf dieser Seite sagst, ist wie der auswendig gelernte Text eines dressierten Papageien - mit dem Unterschied, dass der Vogel nicht an den Quatsch glaubt, den er krächzt. Aber das tust du selbst vielleichtl auch nicht, nicht wenn deine Leidenschaft für Sterne echt ist, und du gerade nachts an der frischen Luft, allein und abgeschieden, etwas gealtert, winzig und unbedeutend die Milchstraße beobachtest ... Dann verblasst dieses Pamphlet aus deinem deklarativen Gedächtnis, dieses selbst verwandelt sich in etwas asemantisches im Fluss der Zeit und alle Kategorien und Vorstellungen, mit denen du die Welt in verständliche Schubladen eingesperrt hast, brechen auf und lassen diese frei - welch Theophanie! ... Gegen dieses Erlebnis ist man machtlos; vielleicht zu sehr, so sehr, dass man es verdrängt und außen vor hält, damit man sich nicht danach richten muss. Dagegen ist auch mein kleiner Kommentar machtlos und desweiteren nur ein Beispiel für einen einsamen Menschen, der sich aus irgendeinem Grund zu irgendeiner vergänglichen Stunde dazu hinreißen ließ, sich auf einer anonymen Plattform in seiner allzu begrenzten Weisheit darzustellen ... Welch erbärmliche Attitüde. Aber auch ein kleiner Spaß. Und insgesamt ließe sich aus diesen Sätzen wohl die Motivation abdestillieren, die auch dich angetrieben hat, dich an die "Öffentlichkeit" zu wenden... Eine Art von Narzissmus.
Freundliche Grüße - und ich hoffe, du siehst es nicht wirklich so eng, wie es den Anschein macht
Hallo Lynda,

da du kein einziges Argument in die Diskussion einbringst und nicht sachlich, sondern nur auf einer mehr oder weniger persönlichen Ebene gegen meinen Text agitierst, sehe ich keinen Ansatzpunkt, etwas Sinnvolles zu antworten. Deshalb versichere ich dir nur schnell, dass ich alles nach wie vor ganz genau so eng sehe, wie ich es hier beschrieben habe, denn ich habe darauf geachtet, meine Ansichten möglichst sorgfältig zu formulieren, und hatte zwischenzeitlich keinen Anlass, sie über den Haufen zu werfen.

Die Ereignisse in Syrien und Afrika sind meines Erachtens nur mittelbar ein Ausdruck von Glaubensinhalten, der Glaube dient hier meiner Meinung nach eher als ein Katalysator und ist weniger als Ursache dieser tragischen Entwicklungen zu betrachten. Das ist jedenfalls das, was ich aus den Tagesnachrichten interpretiere. Aber was das Thema Psychologie betrifft, sind meine Kenntnisse gering, und so schweige ich in dieser Angelegenheit lieber.

Ich würde mich freuen, wenn du eines meiner vielen Argumente gegen die Existenz göttlicher Mächte widerlegen könntest, aber sie einfach mit negativen Adjektiven zu belegen, ist mir zu dünn. Also, fühle dich eingeladen, etwas zur Diskussion beizutragen, nur - wenn du meine Ansichten mittelmäßig und engstirnig findest, begründe das bitte auch, sonst ist es für mich und vermutlich alle anderen Leser wertlos.

Greetings
Hexe
11.02.2015 - 12:43 Uhr     Europesbest# 1172
Hallo Hexe,
wenn Sheldon Cooper einen Kommentar abgibt, solltest du ihn begrüssen mit "Hallo Sheldon, wie gehts Penny Lennard, Radschisch und Howard ?"

Ich finde es immer wieder überraschend, wo die Überzeugtheit der Antwort "es muss ein Gott,Ausserirdischer,Geist im Spiel sein" herkommt.
Wenn man etwas nicht beantworten kann, dann weiss man es nach seinem Wissenstand nicht, weil man keine plausible, logische Lösung parat hat.
Woher kommt aber überhaupt die Idee in manchen Gehirnen, die unlogische , nicht plausible Lösung eines Geists/Gottes heranzuziehen.
Das ist hoffentlich kein Naturgesetz in den Gehirnen der Menschen...
Irgendwie setzt da der Verstand aus und es kommt einem dieses alte Märchen in den Kopf.
Wenn man allerdings Copperfield oder den Fakiren in Indien zuschaut hat man auch keine Erklärung , für das was man sieht parat.Trotzdem glauben hier nur die wenigsten an "echte Zauberei oder Geistereinfluss".

Deshalb die Frage nach dem : Wo kommt dieser komische Gedanke her ?
Ist er vielleicht angeboren oder haben wir diese Art der Argumentation beigebracht bekommen oder was ?
Hallo Europesbest,

glaubst du wirklich, dass Sheldon weiß, wie es Penny, Leonard und den anderen geht? Der weiß doch nicht mal, wie es ihm selbst geht ^^

Tja, ich kann mir auch nicht ohne weiteres einen Grund dafür vorstellen, bei jeder Wissenslücke einen Gott zu imaginieren, der angeblich genau das getan hat, von dem man nicht weiß, wie es sonst passiert ist.
Die Frage kann ich dir deshalb nicht beantworten, aber es scheint auf jeden Fall viele Menschen zu geben, die nach diesem Prinzip ihre Welt erklären. Ein Gott scheint ihnen die einfachste Erklärung zu sein, womit sie leider völlig falsch liegen, denn ein Gott ist so unfassbar komplizierter als ein bisschen Raum, Zeit und Energie, dass ich hinsichtlich des Gedankens an dieses Erklärungsmodell ein Lachen unterdrücken müsste, wenn es nicht so traurig wäre, dass so viele Menschen daran glauben. Dabei könnten wir in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern noch froh sein...

Schöne Grüße
Hexe
10.02.2015 - 20:58 Uhr     Sheldon Cooper# 1171
Was war am Anfang, und ich mein ganz am Anfang. Irgendetwas (Gott) muss ja am Anfang gewesen sein. Raum, Zeit und Materie waren der Ausgangspunkt um alles erklären zu können aber was war davor. Nur ein göttliches Wesen kann den Anfang von allem erschaffen haben
Hallo Sheldon,
was am Anfang war, weiß bislang niemand ganz genau. Ich nicht, du nicht, der Papst nicht und auch niemand anders. Dass man "Irgendetwas" gleich "Gott" nennen muss, halte ich für falsch und gefährlich, wie ich schon dargelegt habe.
Wenn du dich fragst, was war, bevor es Zeit gab, ist dir dabei hoffentlich bewusst, dass du dich dabei in einer verzwickten Situation befindest, denn die Zeit ist gerade das, was ein "Davor" ermöglicht. Ohne Zeit auch keine Kausalität und keine dem Menschen begreifliche Logik.
Wenn du der Meinung bist, dass ein göttliches Wesen den Anfang geschaffen haben kann, begründe doch bitte, wie das göttliche Wesen entstanden ist. Und falls du der Meinung bist, dass es genau dieses Wesen schon immer gegeben haben muss, dann kannst du dir genauso gut vorstellen, dass es ein ein Konstrukt aus Raum, Zeit und Energie schon immer gegeben hat, denn dies kommt ohne Superkräfte aus.
Wenn jemand irgendwann herausfinden sollte, wie es zur Entstehung des Universums kam, wird es ein Wissenschaftler sein, kein Theologe, denn die Welt baut auf Naturgesetzen auf und nicht auf Gott.

Schöne Grüße
Hexe
03.02.2015 - 18:43 Uhr     BuiArd# 1170
Meinen Segen hast Du und mein Prophet heißt tadinginaton!!!
Tadinginaton und die Allmacht des unsichtbaren porösen Knäckebrots...
Laß und die "fünf" aus dem Leben der Menschen verbannen, denn niemand darf der "fünf" ein Gesicht, einen Namen oder einen Wert geben!!!
Tadinginaton der Prophet wir jeden Tag aufs neue geboren und stirb jede Nacht für eine unendlich keine Dauer um wiedergeboren zu werden. Das wussten schon die ältesten der Alten und die haben damals schon gewusst, dass nur der Sprung von der 'vier' zur 'sechs' die Menschen von allem Übel befreien kann!!!
Und dann kommen wir alle in das unendliche unermässliche unsichtbare Reich des allmächtigen, unsichtbaren prorösen Knäckebrots!!!
In tiefer Verbeugung und tiefem Glauben
BuiArd Bosselmann ;) :) ;)
'fürchte die "fünf" wo immer du mich auch findest...' ;) :) ;)
30.01.2015 - 13:48 Uhr     Europesbest# 1169
Habe mich voll in die Nesseln gesetzt, bei dem Versuch Gott,Kirche und Religion etwas aus den Köpfen der Menschen zu kriegen !
Habe ein Email an die Pegida-Orga und die Fragida-Orga geschrieben mit dem Vorschlag, die etwas ziellose und einseitige aber bemerkenswerte Bewegung nicht nur gegen den momentan auffallenden Islam zu richten, sondern jetzt sei die einmalige Chance gegen Religion,Gott,Kirche und Geister im Allgemeinen zu demonstrieren.
Damit schaffe man sich auch diesen elenden Rassimus vom Halse, der übrigens seine Wurzeln auch in der Kirche hatte.(Mir haben sich beim Lesen der Schriften Luthers die Fussnägel hochgeklappt,puuh)

Schule statt Kirche habe ich als Slogan vorgeschlagen.Das ich meinen Kindern den Religionsunterricht verboten habe, wegen zu grosser Dummheit der Religionen erwähnte ich auch.
Exorzissmus und Wunder die der Papst vollbringt seien nicht mehr zeitgemäss schrieb ich auch.
Nun dachte ich , ich stosse damit zumindest auf eine Interesse seitens ..ida, hoffte eigentlich , dass sie sagen, mensch dieser kleine Schritt des Umdenkens hat uns noch gefehlt.
Aber Blödsinn war es ...
Die mittlerweile auch zurückgetretene Fragidaorga wurde ersetzt durch eine Frau Mund, die die Veranstaltung in Frankfurt führte und jetzt halte man sich fest, ist eine fundamentale Christin, die angibt in Jerusalem bereits mit Jesus Kontakt gehabt hätte...
Du grosser ,nein nicht Gott den gibts ja nicht,Gehirnschmalz, hört diese Verblödung denn nie auf ?
Mein Vorschlag an Frau Merkel: Nehmt das C aus eurem Parteinamen und ersetzt es mit einem W für Wissenschaftliche Deutsche Union.
Und erzählt den jungen Menschen nichts von Geistern , please
15.12.2014 - 15:39 Uhr     Europesbest# 1167
Hallo Hexe,
noch ein Lob:
Genau deshalb ist deine Webseite und die Art wie du die Thematik darstellst so beeindruckend, Hilfestellung gebend und genial.
Es ist genauso so , wie du fragend schreibst, dass man sich gefühlsmässig relativ sicher ist, aber keine Ahnung hat, ob die Argumente die man für ein Wider oder auch dafür hat überhaupt handfest und benutzbar sind.
In jeder "Gottesdiskussion" stösst man auf die Problematik der Beweisführung beiderseiten.Das aber man gar nicht in der Beweispflicht ist, wie du in deinem Beispiel mit dem nicht entwendeten Schreibtisch aufzeigst, ist eine gute und schlaue Hilfestellung.
So geht es ja mit unzähligen Problematiken weiter und man kann gut herausfinden, ob das von einem selbst "Gefühlte" Hand und Fuss hat, oder ob man nachforschen und justieren muss.
So stösst man automatisch auf viele Überaschende Dinge, welche dem einen oder anderen Argument der Gottesanbeter die Luft aus den Segeln nehmen.
Sogar die Frage oder Unsicherheit, ob man sich überhaupt mit dieser Thematik beschäftigen soll, beantwortest du überzeugend und professionell.Soweit ich das konnte habe ich meinen Kindern den Religionsunterricht in der Schule verboten, da ich nicht möchte , dass sie so einen unlogischen, unbegründeten Blödsinn beigebracht bekommen.
Auch sind deine Erklärungen und Beweisführungen sehr deutlich und genau, so dass man nur noch wenig Energie aufwenden muss , um mal eine Sache nachzuschlagen oder zu vertiefen.
Das ist alles sehr lehr- und hilfreich und bringt die eigene Entwicklung(Evolution...) voran.
Ich kann nur schätzen, was dich das für Arbeit,Zeit und Mühe gekostet hat. RESPEKT,DANK,RESPEKT.
Wenn ich heutzutage in so eine Diskussion gehe und das passiert öfter als ich erwarte , dann starte ich mit 3 Dingen.
1. Glaubst du wirklich, dass der Papst das Sprachrohr Gottes ist und Wunder vollbringen kann ? (Dann wird er heilig gesprochen)
2.Im Koran steht die Sonne dreht sich um die Erde und das ist auch so richtig , weil die Worte des Propheten ewig, richtig und heilig sind.Die der Wissenschaftler sind nichtig.
3.Ich erzähle die Geschichte vom gestohlenen Schreibtisch, der aber in alter Form immer noch an seinem Platz steht.(Und ich erzähle langsam von Anfang an , genüsslich...).
Damit ist meistens schon für einen interessanten und geisterfreien Diskussionseinstieg gesorgt.

PS: Ich war in Wiesbaden auf einem Rockkonzert.Dort hat Kreator gespielt und ich habe nur bei einem Lied gaaaanz laut mitgesungen :

ENEMY of GOD

Da spielt der Geist verrückt und kurze Zeit glaubte ich, ich schwebe...

So long
Europesbest
Hallo Europesbest,

ich danke dir noch einmal für dein Lob und freue mich, dass du meine Argumente für dich nutzen kannst.
Genau wie du erfahre ich, dass Diskussionen über Gott häufiger als erwartet stattfinden, und ich mache beileibe nicht "jedes Fass auf". In der letzten Zeit sind es Gott und die Homöopathie, derentwegen ich am meisten in meiner Position als Naturalist ins Gespräch gerate. Irgendwie scheinen die Menschen unseres Kulturkreises recht empfänglich für diesen Hokuspokus zu sein.
Hoffen wir mal, dass gefährliche unvernünftige Vorstellungen schneller aussterben als die Menschheit...

Schöne Grüße
Hexe
12.12.2014 - 14:40 Uhr     europesbest# 1166
Ich meine aus den Kommentaren von Doni zu erkennen , dass er es verstanden hat und aufgrund der wirklich einwandfrei und erstklassig
geführten Argumentation von Hexe (Lob,Lob,Lob) nun eingesehen hat , dass seine Schöpfungstheorie voll banane ist.Aber wie immer in so einer Diskussion kann man natürlich nicht so einfach zugeben , dass man falsch gelegen hat.Ich verstehe , dass es zuviel verlangt ist, dass man öffentlich zugibt, dass man überzeugt worden ist.Muss auch nicht sein , Doni, aus deinem Letztgeschriebenen erkennt man , dass du deine Meinung geändert hast, gelle ?Deine Beispiele sind eigentlich Eigentore und der Wunsch die Diskussion zu beenden, zeugt auch davon.
Gestern war bei Markus Lanz ein Fall bei dem ein 14 jähriger Junge von Leukämie geheilt wurde und zwar mit Hilfe der modernsten Wissenschaft und Wissenschaftler.Es wurde aufgrund einer angelegten Datenbank ein "genetischer Zwilling" gefunden und dessen Stammzellen wurden transplantiert.Der Junge erfreut sich nach langer Leidenszeit bester Gesundheit.Doni, glaubst du allen Ernstes , dass es heutzutage , die sinnvollere Methode ist , in eine Kirche zu rennen , zum Pastor , Mulla oder Papst und gemeinsam zu beten , um den Jungen zu heilen ?
Denk dran ein Papst wird heilig gesprochen , wenn er 2 Wunder vollbracht hat...Es ist wie Hexe sagt, es gibt keine Wunder und was du als Wunder empfindest (Die Kirche riecht nach Rauch und der Typ raucht nicht mehr) ist wirklich albern.Wundervoll ist mit was für einem Engagement und mit welcher Intelligenz die Wissenschaft Methoden und Forschung betreibt.RESPEKT.
Erich von Däniken versucht wenigstens durch Argumente und Untersuchungen seine Präastronautik zu beweisen und zu begründen, während die Religionsanhänger nur von Geist und ich habe Gott selbst erlebt faseln.
Du würdest Lachen wenn von Däniken sagen würde , er habe einen Ausserirdischen gesprochen,(das sagt er aber nicht mal) und Dir soll man
deine Gotteserfahrungen abnehmen ?
Wie gesagt , ich denke Doni weiss wie der Hase läuft , kann es aber jetzt und hier nicht sagen.
und nochmal: Kirche von den Onkelz: Ich glaube nicht an eure Worte , ich bin doch nicht bekloppt, denn wer keine Angst vorm Teufel hat , braucht auch keinen Gott .
Ach Doni, zu der Frage mit der Entstehung aus dem Nichts hat Hawking und jetzt auch Krauss geschrieben, wie das mit Hilfe der Quantentheorie erklärt werden könnte.Hier nur die Schlussfolgerung aus "Der grosse Entwurf" Materie kann nicht aus dem Nichts entstehen, ein ganzes Universum aber schon.
Gruss
Europesbest
Hallo Europesbest,
danke für das Lob - ich wünschte, ich könnte deine Ansicht teilen, aber mir kommt es nicht so vor, als sei Doni nun von der Evolution überzeugt. Was schade ist, denn die Evolution ist (einige Basiskenntnisse über die Genetik vorausgesetzt) ein wunderbar einfacher Ablauf, wenn man in der Lage ist, sich Millionen Jahre lange Zeiträume auf Millionen von Quadratkilometern Entwicklungsfläche vorzustellen. Ich behaupte ja sogar, dass sie im Grunde tautologisch ist, wenn man die Genetik anerkennt.
Wenn es innerhalb von Replikatoren (Genen) Mutationen gibt und die Replikatoren unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, dann werden diese Replikatoren über kurz oder lang unterschiedlich weit verbreitet sein, je nachdem, wie gut sie den Umweltbedingungen trotzen können. Das ist Evolution. Wer die Evolution nicht anerkennt, muss meiner Meinung nach auch irgendeinem Teil meiner obigen Aussage widersprechen, und ich kann mir nicht vorstellen, welcher Teil das sein sollte, denn alle Teile der Aussage sind logisch, bestens erforscht und heutzutage auch jedem zugänglich.

Was die Entstehung des Universums betrifft, möchte ich nochmal ganz klar herausstellen, dass ich jeden mir bekannten Erklärungsversuch ablehne. Ich bin der Ansicht, dass heutzutage kein theoretischer Rahmen existiert, um eine Erklärung dafür zu liefern. Für mich ist der Urknall ein Phänomen, dessen Auswirkungen wir untersuchen können, aber dessen Ursache (allein schon wegen des Fehlens von Zeit vor dem Beginn der Zeit) bislang nicht theoretisch erfasst werden kann. Die einzige korrekte Antwort auf die Frage, warum unser Universum existiert, lautet: Ich weiß es nicht. Ich kann nur herausfinden, nach welchen Gesetzen es sich entwickelt hat. Und eben das machen Wissenschaftler mit bemerkenswertem Erfolg, wofür sie sich nicht nur deines, sondern auch meines Respekts versichern können.

Schöne Grüße
Hexe
11.12.2014 - 10:03 Uhr     Doni# 1165
Anhang zum letzten Kommentar: Diskutieren wir lieber auf anderen Seiten deiner Homepage, hier werden wir uns nicht einig. Dein Pflanzenexperiment finde ich beispielsweise sehr interessant, werd’s mir mal noch genau durchlesen.
11.12.2014 - 09:14 Uhr     Doni# 1163
Du behauptest: "
Man findet (empiriebasiert) unzählige Konstruktionsfehler in der Natur (z.B. Kiemenanlagen bei Embryonen, Handknochen in Walen, die Lage des Nervus laryngeus recurrens, die Formentwicklung der Scholle, den Schluckauf-Reflex), aber da man rein gar nichts über die Vergangenheit aussagen kann, sollte man auch nicht spekulieren, dass sie sich aus der Phylogenese der Lebewesen ergeben haben?"

Diese Behauptung ist zu 100 % falsch. Jahrzehnte hat man z. B. im Steißbein, in der Milz oder den Blinddarm als nutzlos vermutet. Heute weiß man z. B., dass das Steinbein mitverantwortlich ist für den aufrechten Gang des Menschen! Es gibt absolut NICHTS ohne Nutzen. Und von Vielem weiß man eben heutzutage den Nutzen noch nicht.

Guckst Du: http://www.welt.de/gesundheit/article11426515/Der-Blinddarm-ist-gar-nicht-so-nutzlos-wie-gedacht.html

Das menschliche Aug ist perfekt, wenn auch nicht als einzelnes Organ, sondern nur in Verbindung mit dem Gehirn.

Ach, Hexe... lies das Buch, da findest du massenhaft Argumente.
10.12.2014 - 16:33 Uhr     Doni# 1162
"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Werner Heisenberg

Hexe, du bist halt noch beim ersten Schluck...

Genau genommen scheitert Evolution an dem einen kleinen Stein am Wegesrand. Einst, irgendwann vor langer Zeit, so sind sich Evolutions- und Schöpfungswissenschaftler einig, gab es weder Raum noch Zeit noch Materie. Es gab also rein gar nichts. Und aus diesem reinen gar Nichts kann kein Stein entstehen. Und somit ist auch die Evolution (indirekt) widerlegt.

Zu deiner Frage, woher Gott kommt: Gott ist Geist, er existiert außerhalb von Raum und Zeit. Er hat also keinen Anfang.

Lese mal das Buch „Fragen an den Anfang – die Logik der Schöpfung“. Hieraus wird deutlich, dass Vieles, wie z. B. die Kontinentalverschiebung oder die Fossilienfunde nicht nur in die Schöpfungs- und Sintflutgeschichte sehr gut passen, sondern diese sie teils viel besser erklären können als die herkömmliche Evolutionstheorie. Doch wenn man die Augen vor der Wahrheit verschließt, kann man sie nicht finden.

Hierzu noch zu erwähnen: Nur die Bibel des Christentums kann z. B. die Fossilienfunde, die Kontinentalverschiebung, etc. erklären (z. B. durch die Sintflut, s. aber o. g. Buch), andere Religion haben hierzu keine Erklärung.

Trink mal noch ein paar Schlucke aus dem von Heisenberg genannten Becher, Hexe!

So, das war’s jetzt aber von mir ;)

Prost und Grüßle

Doni
Hallo Doni,

da Heisenberg keine Belege für die Existenz Gottes erbracht hat, ist unerheblich, was er darüber dachte.

Du beschreibst, dass es irgendwann vor langer Zeit rein gar nichts gab, aber offenbar doch schon etwas, nämlich "Geist" oder Gott oder wie auch immer du es bezeichnen möchtest, was im Grunde ein Wort für "ich weiß es nicht" ist, wenn ich dich recht verstehe, da Geist ein sehr schwammiger Begriff ist, den die meisten Menschen wohl mit dem Gehirn assoziieren würden, also etwas Materiellem. Damit gesellst du dich in eine Reihe mit den Naturwissenschaftlern, die sich von dir nur durch die Ehrlichkeit unterscheiden, dass sie klipp und klar sagen, dass sie nicht wissen, was damals passiert ist.

Da ich nicht alle Bücher der Welt lesen kann, geht es auf Pandorama um Argumente, und derer lieferst du im Gegensatz zu mir kein einziges, so dass ich auf deine weiteren Behauptungen nicht weiter eingehen kann. Da du wiederum meine Argumente bislang unkommentiert gelassen hast, ist hier keine sinnvolle Kommunikation möglich.

Wenn du Lust hast, schreib doch mal aus deinem Buch heraus, welches Argument besser als die Evolutionstheorie erklärt, dass das Auge des Tintenfisches, das sich aus dem Ektoderm, also der äußeren Gewebeschicht bildet, keinen Blinden Fleck hat, wohingegen das Auge jedes Wirbeltieres einen hat. Offenbar mochte Gott die Tintenfische lieber als uns.

Irgendjemand muss Heisenberg etwas in seinen Becher gemischt haben, den rühre ich jedenfalls nicht an.

Schöne Grüße
Hexe
09.12.2014 - 12:47 Uhr     Doni# 1161
Hallo Hexe,

einen letzten Kommentar noch von mir, wollte eigentlich nicht mehr schreiben.

Man muss grundsätzlich unterscheiden zwischen der operationalen Wissenschaft, wozu die hochkomplizierten Computer, etc. aus der heutigen Zeit gehören, und der historischen Wissenschaft. Erstere lässt testen, erproben und immer wieder durch Experimente und Test bestätigen. Letztere kann man nicht testen, ausprobieren und durch Test bestätigen.

Ganz ehrlich, mir geht es wie dir, ich würde dich am liebsten auch wachrütteln. Erkennst du Gott denn in der Natur überhaupt nicht? Hinter der Metamorphose beispielsweise MUSS eine übernatürliche Kraft stecken. Das Auge ist perfekt konstruiert und MUSS als Ganzes dagewesen sein, es schließt eine allmähliche Entwicklung über Jahrmillionen komplett aus. Und woher kommt diese große Zahl an unterschiedlichen Materialien, wie Wasser, Stein, Gold, Erdöl, Silber, Sand, Lehm, Lava, Magma u.s.w., u.s.w. - alles entstanden durch einen Knall, dem Urknall?? Alles zufällig?? Aus dem Nichts?? Durch einen Knall??

Ausgeschlossen! Woher kam der erste Grassamen, der erste Baumsamen?

Und wenn man Gott persönlich schon erlebt hat, ist jede menschliche Wissenschaft ohnehin unwichtig!

Genießen wir beide unser Leben und danach werden wir sehen, wer Recht hat :-)

Machs gut!



Kleines Beispiel noch von zwei ungeborenen Zwillingen, die sich im Bauch der Mutter nicht einig werden wollten, ob es eine Mutter gibt oder nicht. Zwilling A behauptete, nein, eine Mutter gibt es nicht, er hat noch nie eine Mutter gesehen und die Indizien für eine Mutter seien so gering, er glaubt nicht an eine Mutter, an etwas Größeres. Er glaubt nur an das, was er selbst sieht und eine Mutter sieht er nicht. Er glaubt daran, dass nach der Geburt alles aus ist. Die Nabelschnur wird es nach der Geburt nicht mehr geben und daran hängt nun mal sein Leben hier drin ab. Mit der Geburt muss also alles aus sein. Zwilling B dagegen ist von einer Mutter überzeugt. Er meint, es gibt so viele Anzeichen für eine Mutter. Woher kommt die Versorgung durch die Nabelschnur überhaupt und alles hier? Es muss etwas viel Größeres geben als nur das hier. Er glaubt daran, dass es nach der Geburt, auch ohne der hier drinnen lebensnotwendigen Nabelschnur, ein Leben geben muss, auch wenn er sich nicht vorstellen kann, wie das dann funktionieren soll und wird. Aber er ist fest davon überzeugt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, wenn es auch ein völlig anderes sein muss als das jetzige.

Wir werden sehen..., ja, ich bin mir sicher, WIR WERDEN SEHEN! Aber genießen wir beide erst mal dieses Leben.

Aber wir brauchen uns doch nicht zu streiten, oder? Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott real ist. Ich habe sehr viele Bücher gelesen – Bücher, die für und gegen Gott sprechen... selbst wenn ich wollte, ich könnte einfach nicht an Evolution glauben, weil sie nie gegeben hat.

Wie erklärst du dir die zahlreichen Funde, die nicht in die Evolution passen? Werkzeuge aus der Zeit der Dinosaurier, und so viele mehr, die von den gängigen Medien aber nicht veröffentlich werden, weil sie nicht in die heutige moderne und „aufgeklärte“ Welt passen.

Hexe, sei wachsam :-) :-)

Doni
Hallo Doni,

du möchtest zwischen empiriebasierter Wissenschaft und Geschichtsforschung unterscheiden?

Also, man kann beispielsweise die Kontinentalverschiebung heutzutage beobachten (empiriebasiert) und sieht, dass die Ostseite Südamerikas genau in die Westseite Akrikas passt, aber da man über die Geschichte ja nichts erfahren kann, sollte man auch nicht annehmen, dass die Landmassen mal zusammengehörten, auch wenn sonst alle Forschungsergebnisse dafür sprechen?

Man kann heute anhand von Antibiotikaresistenzenentwicklung bei Bakterien, Tarnanpassungen in Guppypopulationen und Züchtungsexperimenten die Evolution im kleinen Maßstab (empiriebasiert) beobachten, aber weil man die Vergangenheit nicht austesten kann, sollte man annehmen, dass es so etwas früher nicht gegeben hat?

Man kann heute genau vorhersagen, in welchen Gesteinsschichten sich welche Fossilien und ganze Abstammungslinien befinden, und wenn man (empiriebasiert) nachschaut, findet man sie auch dort, aber daraus soll man keine Schlüsse über die Vergangenheit ziehen?

Man kann Menschen mit Röntgenstrahlen durchleuchten und findet in jedem von ihnen (empiriebasiert) ein überflüssiges Steißbein, aber da Gott das so wollte, soll man gar nicht erst die Frage stellen, ob das früher mal ein Schwanz gewesen sein könnte? Selbst wenn bei der Embryonalentwicklung des Menschen der Schwanz noch zu sehen ist?

Man findet (empiriebasiert) unzählige Konstruktionsfehler in der Natur (z.B. Kiemenanlagen bei Embryonen, Handknochen in Walen, die Lage des Nervus laryngeus recurrens, die Formentwicklung der Scholle, den Schluckauf-Reflex), aber da man rein gar nichts über die Vergangenheit aussagen kann, sollte man auch nicht spekulieren, dass sie sich aus der Phylogenese der Lebewesen ergeben haben?

Man kann mit heutigen DNA-Sequenzierern (empiriebasiert) neben der anatomischen Verwandtschaft bestimmter Lebewesen, die auch gemäß der Evolutionstheorie nahe miteinander verwandt sein sollen, ebenfalls eine Verwandtschaft bestimmter Funktionseinheiten auf Molekülbasis (z.B. Hämoglobin und andere Proteinkomplexe) feststellen, soll aber dies nicht als Bestätigung der Theorie ansehen, weil ja die Vergangenheit der Lebensentwicklung für uns Menschen prinzipiell nicht zu verstehen ist?

Du kannst nicht die technischen Errungenschaften als eine Art der Wissenschaft bezeichnen und die Phänome, die man mit ihnen erforschen kann, als eine andere, und im übrigen einfach ruhig auf deinem Buch aus der Bronzezeit sitzen, welches uns dazu anleiten will, Ehebrecher zu steinigen. Seit 1950 haben selbst die Päpste die Evolution anerkannt, aber du bleibst weiter auf dem Stand der Wissenschaft von vor 200 Jahren. Klingt nicht gerade vernünftig.

Du führst das perfekt konstruierte Auge als Beispiel an. Ein tolles Beispiel, weil das Auge ein wirklich ein tolles Organ ist. Perfekt ist es leider nicht, denn zum Beispiel führt der Sehnerv des Menschen direkt durch die Netzhaut, was in einem lästigen blinden Fleck resultiert. Damit wir davon nichts merken, gleicht das Gehirn diesen Fehler durch "filling-in" aus. Wer sich das ausgedacht hat, ist dumm wie zwei Meter Feldweg. Oder "er" ist kein SChöpfer, sondern ein natürlicher Prozess mit Trial and Error. Das Auge des Tintenfisches hat übrigens keinen blinden Fleck, weil es sich völlig unabhängig von dem der Wirbeltiere entwickelt hat. Sagt die Evolutionstheorie. Aber diesen Quatsch musst du ja nicht glauben. Es spricht zwar alles dafür und nichts dagegen, aber wahrscheinlich ist das nur ein unglaublich großer Zufall.
Das Auge muss außerdem nicht als Ganzes entstanden sein. Ein Ding, was hell und dunkel unterscheiden kann, ist schonmal besser als nichts und so weiter. So entstehen auch hochkomplexe Organe aus einfacheren Organen und diese einfacheren Organe aus noch einfacheren Organen. Es ist nicht so, als würde ein Tornado über einen Schrottplatz wirbeln und zufällig einen Jumbo-Jet zusammensetzen, wie oft behauptet wird. Kein komplexes Organ ist einfach so als Ganzes entstanden, das wäre tatsächlich höchst unwahrscheinlich. Ganz allgemein gilt: Wer zeigen kann, dass es ein Organ gibt, welches zu komplex ist, um aus einfacheren Strukturen entstanden zu sein, kann damit die Evolution widerlegen - bislang gab es einen solchen Fall nicht.

Die ersten Samen haben sich wie alles andere auch aus einzelligen Lebewesen entwickelt. Woraus hat sich denn dein Gott entwickelt?
Die Entstehung von Lava, Magma, Sand und so weiter aus Wasserstoff ist längst kein Geheimnis mehr - wenn man sich für Kernphysik interessiert, bekommt man mit, dass alle leichteren Elemente (bis zum Eisen) in großer Menge innerhalb aller Sterne ständig durch Kernfusion gebildet werden. Wir sind alle aus Sternenstaub. Der Urknall ist hingegen nur eine Metapher, weil keiner wirklich eine Ahnung hat, warum und wie das Universum entstanden ist. Man nennt es eben Urknall und könnte es auch ganz anders nennen, zum Beispiel Entstehung des Universums. Die Elemente, die du aufzählst, haben sich erst später im Innern von Sternen gebildet.

Dein Beispiel mit den Zwillingen ist auch sehr nett, aber keine Analogie zu unserer Position im Universum. Die Zwillinge könnten entweder beide irgendeinen Quatsch glauben, wie es per Definition Gläubige tun, oder sie könnten wissenschaftlich ihre Umgebung untersuchen und feststellen, dass es zum Beispiel Geräusche gibt, die sie sich nicht erklären können. Es gibt Stoffwechsel und Wachstum, Temperaturunterschiede und auch ansonsten allerlei Phänomene, die ihnen zeigen, dass sie sich nicht in einer abgeschlossenen Welt befinden, sondern dass ihre Welt Teil einer größeren Welt ist. Menschen sind in einer anderen Lage, es tauchen nicht dauernd irgendwelche Phänomene auf, die wir nicht erklären können und die uns mitteilen, dass wir Teil einer größeren Welt sind. Ist auch nicht verwunderlich, denn die Welt, die wir bereits rudimentär erforscht haben, ist schon unglaublich groß. Milliarden Lichtjahre sind kein Pappenstiel.

Sicher kann man zum Thema Geister, Kobolde, Elfen, dem Loch-Ness-Monster, dem Bigfoot, dem Yeti, Homöopathie, Werkzeugen aus der Dinosaurierzeit, energetisiertem Wasser und sonstigen Märchen diverse Quellen mit angeblichen Belegen finden, weil man zu jedem denkbaren Unfug irgendeine hanebüchene Quelle findet, aber was wir brauchen, sind belastbare und reproduzierbare Belege und nicht irgrndetwas, was sich jemand ausgedacht hat, der von Wissenschaft keine Ahnung hat. Es gibt heutzutage so viele Amateurwissenschaftler, dass es sofort auffallen würde, wenn mit unserer Wissenschaft etwas nicht stimmte. Die "gängigen Medien" können nicht verhindern, dass Entdeckungen veröffentlicht werden.

Schöne Grüße
Hexe
08.12.2014 - 12:50 Uhr     Doni# 1160
Hallo Hexe,
danke für die ausführliche Erläuterung.
Tatsache ist, weder die Evolution noch Gott kann man zu 100 % weder be- noch widerlegen!
Es gibt neben den überzeugten Evolutionswissenschaftlern auch zahlreiche überzeugte Schöpfungswissenschaftler. Beide sind von ihrer Theorie absolut überzeugt. Und dann gibt es noch "Wissenschaftler" wie Erich von Däniken, der weder an Schöpfung noch an Evolution glaubt. EvD versucht in seinem aktuellen Buch die Schöpfung zu widerlegen, in einem früheren Werk hat er versucht, die Evolution zu widerlegen. Er glaubt an Außerirdische und dass durch sie das Leben hier auf der Erde zurückzuführen ist. Auch dies kann keiner weder be- noch widerlegen. So auch mit Evolution und Schöpfung. Einen endgültigen Beweis, der alles andere auslöscht, gibt es einfach nicht. Selbst die Wissenschaftler sind zur Herkunft und Entstehung des Lebens nicht einig (Evolutionswissenschaftler vs. Schöpfungswissenschaftler vs. Erich von Däniken vs. anderen Theorien). Jeder muss sich also selbst entscheiden. Du hast dich für die Evolution entschieden und das ist auch ok so. Ich bin absolut von Gott überzeugt, nicht weil ich die Evolutions als 100 % widerlegt ansehe, sondern weil ich Gott persönlich schon erlebt habe und weil es zwei, drei (wahrscheinlich viele mehr) Wunder in meiner Gemeinde gab, die nur durch Gott erklärt werden können. Um eines davon kurz anzuschneiden, ein kurzes Beispiel. Ich war persönlich nicht dabei. Ein von Nikotin seit Jahren stark abhängiger Mann hat gemeinsam mit unserem Pastor um Heilung seiner Sucht gebetet. Während dieses Gebets hat der ganze Raum stark nach Rauch gerochen. Nach diesem einem Gebet hatte der Mann NIE mehr verlangen nach einer Zigarette. Dies ist nur ein Beispiel aus unserer Gemeinde, ich könnte dir noch mehr aufzählen. Jeder muss sich selbst entscheiden, an was er glaubt, aber jeder muss hier und vor allem nach dem Tod auch die Konsequenzen dafür tragen. Die Menschen werden Gott nur solange leugnen, bis sie Rechenschaft vor ihm ablegen müssen. Du hast die freie Entscheidung, wie alle Menschen. Die meisten entscheiden sich gegen Gott. Und dies wird in der Bibel auch so prophezeit (die Wege des Verderbens sind breit und viele werden sie nehmen, die Wege zu Gott sind eng und wenige werden sie finden, oder so ähnlich, weiß grad die Bibelstelle nicht auswendig). Wichtig finde ich vor allem, das wir Menschen den Glauben des anderen akzeptieren.
Doni
Hallo Doni,

wer behauptet, die Evolution lasse sich nicht zu 100% belegen, muss auch behaupten, es lasse sich nicht zu 100% belegen, dass die Erde keine Scheibe und der Mond nicht aus Käse ist. Ja, wenn man es erkenntnistheoretisch ganz genau nimmt, kann man rein gar nichts beweisen, denn alles könnte eine große Täuschung sein. Aber lassen wir doch mal die Albernheiten beiseite.

Ich habe dir in meinem letzten Kommentar gezeigt, dass du "Evolution zum Anfassen" auf deiner Fensterbank im eigenen Experiment betreiben kannst. Bezweifelst du ernsthaft, dass es so etwas wie dominante und rezessive Allele gibt, die zum Beispiel beim Menschen die Augenfarben festlegen? Oder beginnt dein Zweifel an der Evolution irgendwo anders? Und warum benutzt du technische Geräte, die auf der Basis von Wissenschaft konstruiert wurden, um Webseiten anzuschauen? Müsstest du nicht eigentlich denken, dass das unmöglich funktionieren kann, da es ja keinen Beleg dafür gibt, dass an der wissenschaftlichen Erkenntnismethode etwas dran ist? Du benutzt Strom und Verbrennungsmotoren, elektrisches Licht und viele andere Geräte, ohne in irgendeiner Weise zu respektieren, dass Menschen lange ins Buch der Natur schauen mussten, um sich die Grundlagen dafür zu erarbeiten. Du pfeifst einfach auf die Grundlagen und die dafür erforderliche Anstrengung und behauptest auch noch, dass Menschen, die der Natur aufmerksam zuschauen, anstatt bei jeder Frage auf Gott zu verweisen, nach ihrem Tod mit Konsequenzen zu rechnen hätten. Ehrlich gesagt, möchte ich dich am liebsten mal kräftig schütteln.

Zu deinem Beispiel lässt sich nichts Sinnvolles sagen - es ist eine Anekdote, die dir zu Ohren gekommen ist. So etwas kann schonmal passieren, und falls nicht, lässt es sich auch schnell erfinden, genauso wie die angeblichen Lügen der Wissenschaftler. Alle möglichen kuriosen Zufälle passieren auf der Welt, auch die Wissenschaftsgeschichte ist voll davon. Daneben gibt es auch noch Sinnestäuschungen und wahnhafte permanente Störungen der Wahrnehmung, so dass an Menschen mit subjektiv empfundenen übersinnlichen Wahrnehmungen kein Mangel herrscht. Betrachtet man diese Phänomene wissenschaftlich, bleibt nie etwas anderes übrig als heiße Luft.

Warum sollten wir den Glauben anderer Menschen akzeptieren? Würdest du akzeptieren, dass deinen Kindern, falls du welche hättest, von den Lehrern in der Schule beigebracht wird, dass man niemals Apfelsaft trinken darf, weil einem sonst die Apfelhexen die Kehle durchschneiden? Oder dass ein Richter dich verurteilt, weil du gegen die Gesetze seiner persönlichen Gottheit verstoßen hast, indem du vor 10 Uhr morgens aufgestanden bist? Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder glaubt, was er will, und keiner dem Rechnung trägt, was längst bekannt und gut erforscht ist?

Greetings
Hexe
14.11.2014 - 12:45 Uhr     Doni# 1158
Gott ist real! Davon bin ich überzeugt!
Stelle dir mal vor, die Wissenschaft würde (vielleicht ganz zufällig) die Evolution widerlegen (z. B. durch Auffinden von menschlichen Überresten am exakt selben Ort von Dinosaurierknochen, wodurch die Evolution widerlegt wäre). Würde dies die Wissenschaft öffentlich machen? Die Antwort: NEIN !!! Warum nicht? Weil dann Millionen von Forschungsgeldern umsonst gewesen wären! Millionen! Und noch viel mehr: Die Wissenschaft müsste zugeben, dass die Menschen über ihren eigenen Ursprung jahrelang FALSCH gelehrt worden wären, sprich belogen worden wären. Das würde die Wissenschaft niemals zugeben! Denn wer würde dann überhaupt noch irgendetwas der Wissenschaft abnehmen? Die Wissenschaft wäre dahin. Alle Schüler und Studenten jahrelang falsch unterrichtet worden. Alle wären belogen worden. Das würde die Wissenschaft niemals zugeben. Niemals würde die Wissenschaft es zugeben, wenn sie herausfinden würde, die Evolution wäre widerlegt. Denn die Auswirkungen wären fatal. So weit musst selbst du, Europebest oder Hamid, mir zustimmen, nicht wahr? Doch ich setzt noch eins drauf: Die Wissenschaft könnte die Evolution widerlegen, doch sie wird es niemals tun. Sie darf es nicht, aber sie könnte es ohne Probleme! Die Evolution zu widerlegen wäre für die Wissenschaft kein Problem, aber wie geschrieben, sie wird dies NIE tun, sondern sich stattdessen an jede kleine Hoffnung festkrallen, die für die Evolution sprechen mag. Traurig aber wahr. (Mal schauen, ob dieser Kommentar veröffentlicht wird, meiner vorheriger wurde es nämlich nicht... ist halt eine antichristliche Seite.)
Hallo Doni,

danke für deinen Beitrag.
So, wie du es beschreibst, funktioniert das "Unternehmen Wissenschaft" nicht. Schon häufig gab es Entdeckungen, die die herrschende Lehrmeinung erschütterten. Die letzte große Wende gab es um das Jahr 1900, sie ist also noch gar nicht soo lange her. Damals reichte die so genannte klassische Physik nicht mehr aus, um das Verhalten des Lichts und der Materie zu beschreiben, es musste eine umfassende neue Theorie von den kleinsten Bausteinen des Universums her, die Quantentheorie. Man weiß bis heute nicht, ob sie in irgendeiner Form vereinbar mit der klassischen Physik (also der Physik nach Newton und Einstein) ist, aber da sich die Welt nun einmal so und nicht anders verhält, musste man ihre unverständlichen Implikationen akzeptieren.
Unter Wissenschaftlern gibt es viel Gemeinschaftssinn, aber auch Rivalität um die erstmalige Publikation von bedeutenden Entdeckungen, die unter Umständen beispielsweise zum Nobelpreis führen können. Es wäre unglaublich schwierig, allen Wissenschaftlern, die darauf kommen, dass die Welt ganz anders ist, als sie in Lehrbüchern dargestellt wird, den Mund zu verbieten, denn genau Publikationen sind das, was Wissenschaftler motiviert.
2011 konnte man wiederum sehen, was passiert, wenn Wissenschaftler nicht mehr weiter wissen. Das Opera-Team am CERN bat Kollegen aus aller Welt um Hilfe, als sie feststellten, dass von ihnen beobachtete Neutrinos sich offenbar schneller als das Licht bewegt hätten. Da die herrschende Lehrmeinung war, dass dies nicht passieren dürfte, wurden die Ergebnisse zusammen mit einem Hilfegesuch veröffentlicht, und eine Weile später stellte sich heraus, dass ein Glasfaserkabel defekt gewesen war.
Das Gute an den Naturwissenschaften (im Gegensatz zum Aberglauben) ist, dass grundsätzlich jeder in der Lage ist, Behauptungen zu prüfen, die sich innerhalb seines Kenntnishorizonts bewegen. Denn Wissenschaft heißt Ausprobieren.
Wenn jemand behaupten würde, dass man in Deutschland mit dem Auto auf der linken Straßenseite fährt, könnte jeder, der auch nur einen oberflächlichen Einblick in den Straßenverkehr hat, leicht nachprüfen, dass das falsch ist.
Insofern wäre es, wie schon oben geschrieben, unfassbar schwierig, die Einsichten von vielen Hunderttausenden Menschen, die sich mit Paläontologie und der Evolutionstheorie auskennen, in der Öffentlichkeit zu unterdrücken, wenn diese Kenntnisse von Menschenspuren in derselben Gesteinsschicht wie Dinosaurierspuren oder anderen Phänomenen hätten, die der Evolutionstheorie widersprechen. Ein weiterer Faktor ist, dass die Evolutionstheorie keine isolierte Wissenschaft ist. Im Prinzip ergeben sich ihre Grundzüge auch aus der Genetik. Wäre die Evolutionstheorie falsch, gäbe es auch so etwas wie Genetik nicht, und diese lässt sich von jedem Kind leicht anhand einfacher Pflanzenzuchtexperimente belegen. Isolierte wissenschaftliche Disziplinen gibt es zum Glück nicht - jeder interessierte Mensch kann sich mit ein wenig Mühe die Grundlagen verschiedener Disziplinen selbst erschließen, indem er Beobachtungen anstellt. Und das machen auch viele Amateure. Da ich ein mittelgroßes Spiegelteleskop angeschafft habe, habe ich mich mit der Amateurastronomie beschäftigt und herausgefunden, dass es in dieser Szene einen Grundstock an hervorragend gebildeten und gut informierten Menschen gibt, denen auch die NASA oder sonstwer kein X für ein U vormachen könnte, wenn ich das mal so formulieren darf. Wissenschaftler können nicht einfach behaupten, was sie wollen, denn es gibt interessierte und informierte Menschen, die ihre eigenen Experimente anstellen und Blog- oder Foreneinträge darüber veröffentlichen, die niemand verbieten kann.

Fazit: Jeder kann mit einem Mini-Gewächshaus auf seiner Fensterbank die Möglichkeit der Pflanzenzucht studieren, und da Evolution nichts anderes ist als Zucht durch natürliche Wahlfaktoren, kann er oder sie damit auch Belege für die Evolution sammeln. Man muss sich nur ein wenig engagieren.

Ein Wort noch zu den Kommentaren: Ich veröffentliche alle Kommentare, die kein Spam sind, und lasse alle Menschen, ob gläubig oder nicht, zu Wort kommen, wie aus den bereits vorhandenen Kommentaren ersichtlich sein dürfte. Ich fürchte, dass der betreffende Kommentar leider nicht bei mir angekommen ist.

Schöne Grüße
Hexe

PS: Unter Wissenschaftlern wie auch unter anderen Menschen in unserem Kulturkreis spricht man erst dann von Lügen, wenn man wusste, dass das, was man behauptete, falsch war. Wer das äußert, was er für richtig hält, lügt nicht, auch wenn es sich später als falsch herausstellt. Insbesondere Wissenschaftler haben außerdem meist kein Problem damit, sich selbst und andere Wissenschaftler zu korrigieren, wenn sie neue Erkenntnisse über die Welt erlangen.
09.11.2014 - 10:00 Uhr     Hamid# 1157
Hey Doni,

''Wie erklärst du dir, dass es so unzählig viele Gläubige gibt, auch heute noch? Wenn Gott nicht existieren würde, würde es diese Menge an Gläubigen nicht (mehr) geben. ''

Das hat er bereits erklärt...

"Ha! Können sich Hunderte von Millionen von Christen irren?"

Moment mal, das "Ha!" steht dir nicht zu, es ist meins. Können sich Hunderte von Millionen von Moslems oder Hunderte von Millionen von Hindus irren? Natürlich können sie das, ja, sie müssen es sogar, denn es kann maximal eine einzige Ansicht die richtige sein.
Vermutlich ohne es wissen, bist du selbst ein Atheist in Bezug auf Wotan, Thor und Odin, auf Horus, Re und Osiris, auf Zeus, Athene und Apollo, auf Shiva, Krishna und Ganesh und Tausende und Abertausende anderer Götter, die je erfunden worden sind. Du glaubst nicht an den "großen Juju auf dem Meeresgrund", wie Richard Dawkins es einmal ausgedrückt hat. Du bist Atheist in Bezug auf fast alle Götter, die Menschen je erdacht haben. Ha! (<-- siehst du?)
Ich bin nur einen Gott weiter, das ist alles.

UND NOCH ETWAS: Ich lebe gerade im IRAN und hier wird niemand verfolgt..
weder Christen noch Juden noch sonst irgendjemand... Sie haben sogar Kirchen und Synagogen und sie dürfen ihre Religion so ausleben, wie sie es möchten...Keine Ahnung woher du die FALSCHE info hast...
08.11.2014 - 20:45 Uhr     Doni# 1156
Zu Europesbest: Die Evolution gilt als bewiesen, sie ist aber nicht bewiesen. Es gibt unzählige Bücher auf dem Markt, die die Evolution widerlegen (z. B. vom KOPP-Verlag). Das erstaunliche daran ist: Viele davon sind nicht von Christen geschrieben und die Autoren glauben auch nicht an Gott, sondern an Außerirdische oder Reinkarnation oder an derart Kurioses, aber sie wollen trotzdem die Evolution widerlegen. Ich möchte dich nicht angreifen, aber als Nicht-Christ wirst du dir nie GANZ sicher sein, dass Evolution wirklich wahr ist, wenn du aber Gott wirklich einmal in deinem Leben erlebt hast, ist dir die Wissenschaft egal. Sie zählt schlichtweg nicht mehr. Wissenschaft ist gegen eigene Erfahrungen nichtig.
Wie erklärst du dir, dass es so unzählig viele Gläubige gibt, auch heute noch? Wenn Gott nicht existieren würde, würde es diese Menge an Gläubigen nicht (mehr) geben.
Es muss für Nicht-Christen wahnsinnig schwer sein, den Glauben zu verstehen. Ich weiß, dass die Evolution als bewiesen GILT und trotzdem glaube ich an Gott und daran, dass die Evolution falsch ist. Versetze ich mich aber in die Lage eines Nicht-Christen, würde ich genauso schreiben wie du. Es ist absolut verständlich, was du das schreibst.
Zu deiner Frage: Ich würde erst dann aufhören an Gott zu glauben, wenn ich Gott nicht mehr persönlich erleben würde, die Wissenschaft könnte mich nicht umstimmen (in deinen Augen vermutlich eine doofe Antwort). Wie gesagt, ich kann dich verstehen, dass du mich für blöd hälst, weil du einfach nicht an Gott glauben kannst. Wie ich nicht an die Evolution
UND NOCH ETWAS: Du schreibst, ich glaube an Gott, weil ich möchte, das es so ist. Ja, das stimmt einerseits schon. Es ist schön, eine übernatürliche Kraft zu haben und zu wissen, dass es nach dem Tod weitergeht. Aber du vergisst eins: Das Christsein ist nicht immer schön: Man wird ausgelacht und für blöd gehalten, meinst du das macht mir Spaß? Oder meinst du den Christen in Iran oder Nordkorea macht es Spaß, verfolgt zu werden? Man glaubt nicht, weil man möchte, dass es wahr ist, sondern weil man weiß, dass es wahr ist. Wobei natürlich klar ist, dass sich die oben erwähnten Nachteile, die sich als Christ ergeben, durch die "Vorteile", die man als Christ hat, mehr als aufgehoben werden.
Anhang: Falls dich Nahtoterfahrungen wirklich interessieren, empfehle ich dir den Film "An der Schwelle zum Jenseits" mit 60 Min. (Achtung: nicht den mit 20 od. 30 Min., sondern den mit 60 min.). Ist leider nicht ganz günstig.
Grüße, Doni
08.10.2014 - 13:12 Uhr     Europesbest# 1146
Hier noch ein Kommentar zu dem letztgeschriebenen von DONI.
Lieber Doni, mit diesem Kommentar und den Fragen , die du dort stellst, schiesst du eigentlich ein Eigentor und entlarvst dich als Gottesgläubiger , weil du möchtest das es so ist.
Wie ich an anderer Stelle schrieb, wenn du ernsthaft eine von deinen Fragen beantwortet haben möchtest, dann forsche selber.Trag alles , was es bisher darüber gibt zusammen und bilde dir deine Meinung aus der wahrscheinlichsten Wahrheit.
Wichtig, du musst unvoreingenommen sein.Nur sachliche und schlaue,kluge Analyse bringt dich näher an die Wahrheit.
Nahtoderfahrungen sind so ein Thema, welches noch sehr unaufgeklärt ist, aber mich brennend interessiert.Du kannst sicher sein, die meisten Wissenschaftler versuchen der Wahrheit nahe zu kommen ohne ein vorher festgelegtes Ergebnis zu haben.Ich stiess auf folgendes: Um einen Anhaltspunkt über die Nahtodefahrung zu erlangen, werden die die wieder ins Leben zurückgekommen sind interviewt.Es zeigt sich, dass viele ähnliche Erfahrungen machen.(das ist wissenschaftliche Wahrscheinlichkeitsanalyse).Eine von vielen Erfahrungen besagt, dass sich der Geist aus dem Körper hebt und der Patient seinen Körper und die Ärzte von oben sehen kann.Ok da dies viele Menschen berichten muss man sich fragen, wie kann man nachweisen, ob die Patienten wirklich ihren Körper verlassen haben.Dies würde in meinen Augen mehr für eine Schöpfertheorie als eine wissenschaftliche sprechen.Die "klugen" Forscher kommen nun auf die Idee, die Geräte welche in so einem Kranken/Operationszimmer stehen mit Nummern zu bekleben und zwar von oben auf die Geräte.Nun werden nach und nach alle Nahtodpatienten die in solch präparierten Räumen ihr Erlebnis hatten gefragt , ob sie eine Nummer eines Gerätes sagen können.Achtung bevor die spannende Frage aufgelöst wird: Wenn manche der Befragten die Nummern oder eine Nummer sagen können , würde ich daraus schliessen, dass der Geist beim Eintritt des Todes mit grosser Wahrscheinlichkeit den Körper verlässt.
Leider kann sich nicht ein einziger an eine aufgeklebte Zahl erinnern, was mich zu der wahrscheinlichen Wahrheit bringt, dass diese Erfahrung nichts mit Trennung von Geist und Körper zu tun hat, sondern wie heute vermutet wird eine Illusion /Abwehrverhalten/Notprogramm des Gehirns ist.
Soll heissen macht euch auf die Suche nach einem Gottesbeweis, der die Menschen umhaut.Solange ihr den nicht habt, bitte ein bischen mehr Respekt und Verständniss für diejenigen, die viel Mühe,Klugheit und Ergeiz in die Suche nach den Wahrheiten investieren.Dazu gehört der Schöpferglaube momentan leider nicht.
Viel Spass beim forschen für jedermann.
Danke und Gruss
Europesbest
08.10.2014 - 12:34 Uhr     Europesbest# 1145
Ich bin , wie viele hier begeistert und respektvoll von dieser Seite und danke dem Verfasser für seine grosse Mühe.
Um einer "Lösung" des Konflikts Gott ja oder Nein näherzukommen hätte ich mal eine Frage an alle Gottesanbeter.
Was müsste passieren, dass ihr eurem Glauben abschwört und sagt : Ok wenn die Sache so liegt, dann lag ich wohl falsch.Dann ist es eher unwahrscheinlich, dass es einen Schöpfer gibt ?
Was wäre zum Beispiel , wenn wir Planeten mit ausserirdischen Lebensformen entdecken würden ? Gehören die dann auch zum Plan Gottes oder gerät der Schöpferglaube damit definitiv ins wanken ?
Was wäre in euren Augen ein definitiver Beweis für die Nicht-Existenz eines Schöpfers ?
Wie hier auf der Webseite öfters angedeutet , würde ein Wissenschaftler (damit meine ich jeden Menschen dieser Erde, der sich bemüht nach Wahrheiten zu suchen), mit einer Entschuldigung an alle Gläubigen und einer Zusage an den Schöpfer, überhaupt keine Probleme haben, wenn etwas Beweiskraft beinhaltendes passieren würde.
z.B. könnte der Schöpfer sich melden, in welcher Form auch immer und sagen, dass er böse ist, wie damals bei NOAH oder auch dass er zufrieden mit uns ist und uns sagt , wie wir uns vorm Teufel schützen können.Er könnte nochmal seinen Sohn schicken, der dann wieder Todkranke heilt durch handauflegen und nicht wie die heilig gesprochenen Päpste.Zur Erklärung: Ein Papst wird dann heilig gesprochen, wenn er 2 Wunder vollbringt, als direktes Sprachrohr Gottes.(Das sind keine Beweise, die einen Wissenschaftler umhauen, eher das Gegenteil ist der Fall...)
Also bitte um Antworten, was muss gechehen, dass die Menschheit den Gottesglauben ad Acta legt ?
06.10.2014 - 20:06 Uhr     Doni# 1143
Gott ist real! Es gibt unzählige Fragen, die die Evolution nicht erklären kann, sondern nur durch Gott erklärt werden können. Bitte mal intensiv darüber nachdenken. Beispiele:
- Wieso kommen die Augen auf den Tagpfauenauge?
- Wie erklärt die Evolution Nahtoterfahrungen?
- Wie sollen sich die Sinne - z. B. der Geruchssinn - entwickelt haben ohne übernatürliche Steuerung?
- Wie erklärt die Evolution die Instinkte der Tiere?
- Woher kam die Materie beim Urknall?
- Wieso gibt es Baumstämme, die durch mehrere - angeblich über Millionen Jahren entstandene - Erdschichten reichen?
- und unendlich viele Beispiele mehr
Es ist immer das Einfachste zu sagen, es gäbe keinen Gott. Für viele mag es abschreckend sein, dass es außer der Evolution eben nur die Schöpfung gibt und dann müssten sie ja an Gott glauben und in die Kirche gehen und das möchten sie nicht. Weil viele wissen, wenn sie mal intensiv über die Evolution nachdenken würden, würden sie zu dem Entschluss kommen, diese kann nicht sein, also verdrängen sie diese Gedanken lieber gänzlich.
Grüße, Doni
20.09.2014 - 09:26 Uhr     Schulz# 1139
Wenn man wie du und wie ich auch jede Art von Aberglauben für dummes Zeug hält, dann kann man sich statt einfach als Atheist auch als "starken Atheisten" bezeichnen. Das heißt nicht, dass diejenigen stärker sind als andere, sondern dass sie eine starke Ablehnung jeden Aberglaubens besitzen.
Und wer immer noch nicht weiß, dass auch Götterglaube eine Art Aberglaube ist, der sollte sich mal klarmachen, dass die Götter der Religionen auch nur Geister, Geistwesen sind. Und wer an Geister glaubt, ist nun mal abergläubisch.
06.09.2014 - 06:36 Uhr     Alex# 1138
Hallo,

ihre Erklärungen hier sind logisch und einleuchtend. Ich frage mich allerdings ob sie auch nützlich sind. Jemand der an so etwas Abstruses wie einen Gott glaubt hat die Logik doch bereits hinter sich gelassen, was bringen da logische Argumente?

Ich fände hier in jedem Fall aber auch die Frage nach dem Sinn interessant. Vielleicht sogar interessanter als die Frage ob ein Gott existiert finde ich die Frage ob die Menschheit den Glauben braucht. Ob das Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit erträglich ist, wenn man nicht die Illusion, bzw den Glauben den man dann ja nicht als Illusion wahr nimmt, hat, dass es mit dem Tod nicht ganz zu Ende ist. Ich muss sagen mir fällt das schon schwer. Ich halte diese Sache mit den Göttern für ausgemachten Blödsinn, beneide aber durchaus diejenigen die daran glauben können. Macht das Leben, inklusive dessen Ende, doch viel leichter.
Es geht hier ja nun um einen wissenschaflichen Ansatz, was ist denn mit Psychologie? Ist Glück mit der Lüge nicht besser, ja wirklich gesünder, als Unglück mit der traurigen Wahrheit?
17.06.2014 - 23:46 Uhr     Anonymer Besucher# 1032
Oh, tut mir leid :°D ausversehen abgesendet...

Darf ich bitte weitermachen, wo ich stehen geblieben bin?

Einige deiner Argumente sind Teil von unbewiesenen Theorien, die du in Verbindung mit der “Unperfektheit" Gottes eingesetzt hast, obwohl sie ja ohnehin nicht mit der Lehre der Bibel (auch genannt “Gottes Wort") vereinbar sind. Diese Argumente könntest du eigentlich gleich weg lassen. Anstelle von Eiszeiten, Meteoriten, die unserem Planeten aufs Maul hauen und ähnlichen spektakulären Katastrophen könnte es auch eine Sintflut gegeben haben, die hinterher zu neuen Lebensbedingungen führt, verschiedenste Änderungen erklärt... Aber da du den Glauben an eine Sintflut ja für besonders dumm halten musst, zumal du ja schon nicht an Gott glaubst, lasse ich das hier erst einmal.

Viel lieber möchte ich dir jetzt zeigen, woran du eigentlich glaubst:
Als erstes einmal die Entstehung der Galaxie. Können wir eigentlich gleich vergessen, der Urknall und seine Freunde werden auch im weiteren Laufe unserer Weltgeschichte nicht bewiesen werden. Natürlich, man kann anfangen, den Leuten “Beweise" zu zeigen, irgendwelche galaktischen Formationen weisen ja eindeutig auf den Urknall hin... “Hoffen wir, diese Laien verstehen nichts von dem, was wir hier labern und glauben uns"
Okay, mal angenommen das ganze mit der Entstehung unseres hübschen Globusses wäre geklärt, ohne Gott, jetzt wird es langsam mal Zeit, dass Leben entsteht. Wie geht das noch gleich? Hmmm... als erstes ein paar Kohlenstoff Bindungen, das wär nicht schlecht. Lassen wir es mal aussen vor, wie diese zustande gekommen sind. Sagst du mir bitte, was als nächstes geschehen soll? Sollen sie sich so anordnen, dass dabei ein “Etwas" entsteht, das andere Stoffe durch sich treiben lässt... und... ah...

Aus nichts wird nichts.

Naja, vielleicht finden wir das noch irgendwann heraus. Diese “Etwasse" können nicht denken, nichts fühlen... eigentlich wissen sie nicht einmal, dass es sie gibt. Jetzt bekommen sie auf einmal die Idee, sich zu optimieren! Hurra, ein Update! Und es wird kompliziert- die hirnlosen Viecher erfinden die DNA. Trotzdem können sie sich gegenseitig nicht orten, wie haben sie sich nochmal vermehrt? Und wieso haben diese Viecher irgendwann auf einmal unterschiedliche Geschlechter? Komisch, sie passen sich an andere Organismen an, die sie nicht einmal wahrnehmen können... da fällt mir grad auf: das wurde leider nicht ganz erforscht. Schade, dann müssen wir wohl warten, bis es wieder neue Theorien gibt!

Dann, in einem Organismus mehrere Millionen Jahre später, in dem die eine Körperzelle nicht weiß, dass es ausser ihren Nachbarzellen noch irgendetwas bedeutendes gibt auf dieser Welt, entwickeln sich Organe, die in Abhängigkeit von anderen “leben" (sie wissen aber nichts von ihnen, wie denn auch)... am besten auch noch eine schöne lange Ader, die das ganze verbindet... hehe... lasst uns noch ein paar Millionen Jahre hinzufügen, bis dahin könnte das doch locker von selbst entstanden sein...

Wieso ist Evolution in deinen Augen selbstverständlich? Genau genommen ist doch der ihr zu entnehmende Anfang allen Lebens wissenschaftlich unmöglich. Es gibt einfach keinen Grund, weshalb es laut Wissenschaft Leben geben sollte, kein einziges Naturgesetz hat es erschaffen.
Das ist dein Glaube: du glaubst an einen etwas verwirrten, recht schweigsamen und authistischen Gott namens “Natur". Deswegen Naturalist.

Gott allerdings ist nicht unlogisch, er verwischt auch nicht irgendwelche Spuren auf ihn, wie du gesagt hast. Vielmehr ist doch die perfekte Lage unseres Planeten, die liebevolle Versorgung mit Wasser durch Regen, der aus dem Meer gehoben wurde, nur um unser Land zu bewässern und vieles mehr eine Predigt der Natur auf Gott! Natürlich ist der Niederschlag mit Naturgesetzen verbunden. Aber Gott ist nicht unlogisch. Er hag die Logik, die aus den Naturgesetzen resultiert, auch selbst erschaffen.

Was ist denn jetzt mit allem Leid, das es auf der Welt gibt? Diese Frage braucht eigentlich keiner einem Menschen zu stellen, wenn Gott sie doch selbst in seinem Wort beantwortet hat. Man braucht nur zu lesen.
Ich finde sowieso, man sollte etwas nicht als unglaubwürdig abstempeln, bevor man es über haupt kennt.

Glaub mir, ich würde wirklich gerne auf jedes deiner Argumente eingehen, aber ich denke mal dieser Text hier ist eigentlich schon viel zu lang ;) Bestimmt habe ich auch einiges vergessen zu nennen...

Wenn du antwortest, bitte ich dich intelligent und nicht aggressiv vorzugehen :D
Meinetwegen können wir auch diskutieren
17.06.2014 - 22:35 Uhr     Anonymer Besucher# 1031
Hallo, ich bin Christ.
Ich habe mich gerade durch deine Website gekämpft und bis auf einige Kommentare wirklich alles gelesen (mir tun die Augen bereits weh, verzeih mir).

Kann sein, dass das jetzt irgendwie unangebracht ist, aber ich möchte als erstes einmal folgende Kritik äußern:
Du wiederholst dich. Kann ja sein, dass es ganz toll für dich ist, allen Leuten zu sagen, dass du naturalist bist, aberes nervt doch ganz schön beim lesen. Ka wie du es schaffst, eine Hand voll aussagen auf so viel Text zu verteilen...

Es gibt Argumente, die du genannt hast, die Teil einer Theorie sind, von der du selbst gesagt hast, sie sei weder vollständig bewiesen (oder über haupt erforscht) und die sich nun zB laut der Bibel sowieso ausschließen lassen würde, folgedessen
Hallo Christ,

tut mir leid, dass du dich genervt fühlst. Ich äußere mich gern ausführlich, weil ich finde, dass es bei diesem Thema angebracht ist, einiges zu differenzieren.

Deine Argumentation ist anscheinend leider verloren gegangen, vielleicht magst du ja noch einen Versuch wagen.

Schöne Grüße
Fabian
17.06.2014 - 08:01 Uhr     Florian# 1025
Hallo !

Ich finde es immer wieder Interessant, wieviel Energie in sogenannte Beweise, oder Gegenbeweise zum Thema Gott investiert wird. Meiner Meinung nach ist es vollkommen irrelevant, ob es ein solches Wesen gibt, oder nicht. Was wirklich zählt, ist das Hier und Jetzt.

Grüße aus Wien
Hallo Florian,

ich kann deine Ansicht bei oberflächlicher Betrachtung verstehen, aber für mich würde es einen riesigen Unterschied machen, wenn ich wüsste, dass es ein Wesen gäbe, welches allen möglichen Kram erschaffen hat, Gebete erhört und Wunder vollbringt. Ich würde auf jeden Fall versuchen, Kontakt aufzunehmen.

Schöne Grüße
Fabian
07.06.2014 - 23:19 Uhr     Ein Mensch # 1014
Der Herr segne dich!

Ich stieß gerade auf diese Website,
als ich nach Gründen für die Existenz Gottes suchte.
Anders als gedacht glaube ich nun mehr denn je an Gott. Danke dafür! :)
Wie sinnlos muss ein Leben sein ohne Gott? Wie viel Energie muss verschwendet werden, um diese Website zu erschaffen. Und später kann man seinen Kindern erzählen: "Ich habe eine Website erstellt, die sich gegen den Glauben ausspricht und somit wertvoll für die Gesellschaft ist." Yeah! Das ist es. BOOOM das gibt dem Leben Sinn. Sollte Gott Sinn für Humor haben und das hier lesen, lacht er wahrscheinlich nur. Irgendwie wirken deine Texte auf mich ziemlich verbittert. Auch wenn du dir einredest, dass du glücklich bist, bist du es nicht. Glaube mir ich kenne das. Ich weiß dieser Kommentar hat keinen Sinn, weil du ihn gleich verwerfen und klein reden wirst. Vielleicht wirst du ja irgendwann die Güte des Herren spüren, sodass du vielleicht doch an Gott glauben kannst.
Hallo Mensch,

gern geschehen. Der Segen ist übrigens noch nicht bei mir angekommen, vielleicht kannst du da mal einen Nachforschungsantrag stellen. Bitte beschreibe doch, wie die Welt deiner Meinung nach ohne Gott und Sinn aussehen müsste.
Woher du die Information nimmst, dass ich in der Welt einen Sinn sehe oder mit ihr glücklich bin, weiß ich nicht, denn ich kann mich nicht erinnern, das geschrieben zu haben. Also, bitte weniger interpretieren, mehr argumentieren ;) Und woher weißt du, dass Gott männlich ist? Aus der Bibel?

Und: Hast du überhaupt meine Argumente auf den Unterseiten dieser Seite gelesen?

Schöne Grüße
Fabian
26.05.2014 - 09:09 Uhr     jan# 988
@ # 342

Und von wo kommt got? aus dem nichts?
06.01.2014 - 14:59 Uhr     Domelix# 699
Vielen Dank für die interessante Seite. Ich habe mich kürzlich mit einem christlichen Kollegen über Gott unterhalten und ähnlich dagegen argumentiert wie Sie. Ich glaube ich werde diese Thema mit ihm nochmals aufgreifen und ihm diese Seite zeigen (denn die Ausformulierungen von Ihnen sind viel schöner und "gewitzter" als ich es damals geschafft habe).
Ich selber bin in einer christlichen Freikirche aufgewachsen, konnte aber diesen Quatsch über Gott und dessen Existenz und naturwissenschaftlich unmöglichen Wunder nie glauben. (Ich habe auch nie an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen geglaubt^^). Ich frage mich fast täglich, wieso man an einen Gott glauben kann und noch viel mehr frage ich mich, wieso man sein Leben nach ihm ausrichtet und im Extremfall sogar auf "Lebensqualität" verzichtet (zB Keuschheit, kein Schwein essen, Kopftuch tragen, andere Enthaltsamkeiten...)
Natürlich freut es mich, wenn Menschen glücklich sind, an etwas zu glauben und ihnen der Sinn des Lebens nicht ganz sinnlos erscheint. Ich für meinen Teil, bin glücklich, dass ich keinen Sinn im Leben sehen muss um glücklich zu sein.
Ich denke, dass es ohne Religion der Menschheit als ganzes besser gehen würde.
30.04.2013 - 22:56 Uhr     Lynda Schnee# 487
es gibt Elfen! Wenn Elfen geheimnisvolle sanfte ökologische melancholische lebensfrohe Engel sind - ist meine Freundin eine. Es gibt Vampire: blutsaugerische Aasfresser, die sich vor echtem Licht und Tod fürchten und deswegen in ihren kryonischen Grüften vegetieren - mein Ex z.B. ...
Hinter Wörtern steht mehr als eine materialistische fassbare Bedeutung. Doch Kinder müssen alles betatschen, um es zu begreifen ... Die Wissenschaft führt uns an die Grenzen des Anfassbaren. Und diese Grenzen sind sehr genau gezeichnet durch Heißenbergs Unschärferelation und Einsteins Lichtgeschwindigkeit, nicht wahr? Doch wer führt uns an die Grenzen der Erkenntnis? - Die Sprache und deren Theorie? Das Bewusstsein und die Phänomenologie? Eine allesvereinheitlichte Theorie von allem? 42?
Zwischenfrage: Was verstehen wir eigentlich unter Gott? Ich weiß nichts über die Ätiologie des Begriffes, aber denke, dass er herkömmlich abgegrenzt wird von Götze = menschengemachtes Anbetungsobjekt mit Wunderkräften. Vorschlag einer Definition: Gott als Metanym für etwas in mir, das ich nicht in Worte fassen kann (weil die Sprache als funktionelles soziales Kommunikationssystem angesichts einer absolut individuellen, gleichzeitig gewissermaßen anonymen, unpersönlichen Erfahrung versagt und zu stammeln beginnt oder im Gewirr von philosophischen Xenonymen und Hypotaxe erstickt oder im Rausch von poetischem Sagen, wenn wir Glück haben, uns das Herz öffnet ... ) - etwas in mir, das nicht ICH ist, nicht Identität, nicht Überich, nicht Es, etwas, das ich nicht einordnen kann und woran ich mich nie gewöhnen werde, etwas fremdes und unerforschtes in mir, das schon dort war, bevor ich zum ersten Mal die Augen aufgeschlagen und "Mama!" gewinselt habe, weil ich aus irgendeinem irrationalen Grund wusste, dass sie da sein würde (klar, du nennst es Instinkt, aber das weiß das Baby nicht, denn es hat noch nicht in einen Spiegel geblickt, es hat noch nicht reflektiert, es hat noch keine Vernunft, noch keine sezierende Außenansicht, es kennt nur das befremdliche Innen, einen Fremdkörper in sich drinnen, mit dem es seine Seele teilt, unfreiwillig, willenlos, denn nur das Bewusstsein hat einen rationalen Willen, und doch beschwört dieses namenlose X sein Vertrauen, wie sonst sollte es auch reagieren, es ist hilflos und hat noch keine Strategien drauf, die es vor diesem Abgrund schützen könnten, ausgefeilte Tricks wie eloquente Argumente, Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen, nein, es ist unschuldig, unbefleckt und doch [vielleicht ist das der tiefere Sinn hinter alle den Sündenfallmythologien, die´s nicht nur in der Bibel gibt, sondern auch in Griechenland - Prometheus - und in Südamerika] empfindet es gegenüber dieser abgrundhaften Infragestellung, denn sein Ich, dieses erbärmliche Alltagskonstrukt, wird durch dieses albtraumhafte wunderbare ANDERE in Frage gestellt, eine unerklärliche Schuldigkeit [der man aus lauter Naivität oft genug hirnlose Ehrerbietung oder Xenophobie entgegen bringt], die man auch Liebe nennt - manchmal zumindest - und die man auf jedes Ding, auf jedes Gesicht, auf jeden Blick, auf jede Erinnerung und jede Hoffnung, die einem etwas bedeuten, projeziert) --- ok, ich glaube, es hat keinen Sinn, diesen Satz fortzuführen, du weißt was ich meine ...
Erkenntnis und Wahrheit im herkömmlichen Sinne sind Kategorien des Bewusstseins. Dieses ist Subjekt und braucht, um bestehen zu können, Objekte. In der Subjekt-Objekt-Welt ist das Ich die einzige (egozentrische) Götze. Zum Glück lässt es sich von Motiven der Angst und Machtlosigkeit beeindrucken. Denn sonst bestünde die Welt der Menschen aus lauter aufgeblasenen unabhängigen Inertialsystemen, die ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst spielend durch die Tage zögen usw. ... Worauf ich hinaus will. Das Bewusstsein ist nicht die Einzige mögliche Dimension menschlicher Erfahrung, natürlich nicht! Es ist nur die modernste ...
Noch etwas anderes. Wahrheit hat nichts mit erkenntnistheorie zu tun. Wahrheit ist eine Norm, ein du sollst, ein ethisches System. In einer multikulturellen Gesellschaft hat die wissenschaftliche Wahrheit kein Monopol. Zumal sie sich nur eingeschränkt eignet, alltägliches Verhalten zu normieren, wenn sie echte Wissenschaft ist - aber darüber haben wir schon mal gesprochen ...
Schlussfolgerung: es muss noch eine andere Wahrheit geben, eine unausgesprochene. Das fordert unser Gottinstinkt, der auch sagt, DAS DARF NICHT SO SEIN, das hätte nicht passieren dürfen usw. ... Eine Wahrheit, die uns in die absolute Verantwortung für uns selbst und alle anderen Lebewesen, oder noch weiter gefasst, in die Verantwortung für unsere ganze KINDLICH begriffene Realität setzt (-> Dostojewskijs Aljoscha oder auch Jesus ...) Diese Wahrheit kann nicht die Wissenschaftliche sein. Deshalb müssen wir uns auf machen, uns auf die Suche begeben. Der Suchende kann nicht von vornherein ausschließen, dass Gott nicht existiert. Unsere Hochmut kann das schon. Wir müssen uns selbst noch überwinden, sagt Zarathustra. Ob wir etwas finden, wer kann das sagen.
Ich weiß nicht, ob dein Bibelfreund etwas ähnliches gemeint hat.
Aber fürs erste bist jetzt du wieder dran ;)
Hallo Lynda,

ich habe nicht das Geringste dagegen, wenn Menschen Begriffe aus der Wissenschaft oder anderen Lebensbereichen entlehnen, um etwas bildlich zu beschreiben. Ich habe nichts dagegen, wenn Leute von "Energie" sprechen, wenn sie "Elan" meinen oder von "Engel" sprechen, wenn sie mitfühlende oder warmherzige Menschen meinen - aber es gibt eben Leute, die mit Gott ein Wesen meinen, welches außerhalb von ihnen selbst existiert, und diese Ansicht ist ganz einfach falsch.

Es geht hier um die Fragestellung "Glaubst du an Gott?" Wenn Gott etwas wäre, das zweifellos existiert, zum Beispiel die Liebe als ein besonders tiefes Gefühl der Zuneigung, dann bräuchte man diese Frage nicht zu stellen. Gott ist nicht Liebe, Gott ist nicht die schöpferische Kraft, die Menschen innewohnt, nein, an all das braucht man nicht zu glauben, und wer behauptet, dass Christen, Hindus, Moslems, Juden und viele andere Gläubige nicht an Götter glauben, die eigenständige Wesen sind, den kann ich nicht ernst nehmen, da hilft es auch leider nicht, das Wort "Gott" umdefinieren zu wollen. Menschen glauben nun mal an Götter als eigenständige Wesen, die ihnen sagen, was sie tun sollen, anstatt selbst die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Weiter stimme ich nicht mit dir überein in dem, was du über Wahrheit schreibst. Wahrheit und Ethik haben nichts miteinander zu tun - es ist sinnlos, etwas als "ethisch wahr" bezeichnen zu wollen. In der englischen Sprache gibt es die Gegensatz-Paare "true/false" und "right/wrong", vielleicht können wir im Deutschen von "wahr/unwahr" und "richtig/falsch" sprechen. Während die Wissenschaft mit den Begriffen wahr und unwahr umzugehen hätte, blieben für die Ethik die Begriffe richtig und falsch. Es könnte von jemandem als ethisch falsch betrachtet werden, andere Menschen zu quälen, aber es kann nicht "unwahr" sein, das macht keinen Sinn. Genauso macht es mit diesen Begriffen wissenschaftlich keinen Sinn zu behaupten, es sei "falsch", dass alle Elefanten grün sind. Es wäre unwahr.

Religionen sehen sich fatalerweise in der Position, sowohl einen ethischen Anspruch als auch einen Anspruch auf wissenschaftliche Wahrheit zu erheben. Wenn ein Moslem aus religiösen Gründen einer fremden Frau nicht die Hand geben möchte, dann ist das eine ethische Vorstellung, die auf dem wissenschaftlichen Aberglauben beruht, es gäbe einen Gott.

Wieso finden wir nicht heraus, wie wir miteinander als Menschen umgehen WOLLEN, anstatt in irgendwelchen Schriften aus der Bronzezeit nachzulesen, was wir tun SOLLEN?
Dein Ziel, die Menschen dazu zu ermuntern, Verantwortung zu übernehmen, sich auf die Suche nach einer gemeinsamen sinnvollen Ethik zu machen, finde auch ich sinnvoll. Nur der Begriff "Gott" ist hier absolut nicht angebracht.
29.04.2013 - 18:11 Uhr     bibeltagebuch# 486
Wenn der Gott und Vater von Jesus Christus keinen objektiven Bestand hat, dann gibt es keinen Gott!
Zu diesem Ergebnis bin ich auch gekommen.
27.04.2013 - 22:26 Uhr     bibeltagebuch# 479
WELCHES FAKTUM ERLAUBT UNS AUF EINEN HELFENDEN, BESCHÜTZENDEN, ZUSTIMMENDEN GOTT SCHLIESSEN ZU KÖNNEN?



Das "objektives Faktum" also nicht von Gefühlen und Vorurteilen bestimmtes Faktum hält dabei nicht stand, ohne subjektive Anbindung
an mein Wesen. Es gibt kein "objektives Faktum" !
Und es ist eine grundlose Behauptung zu sagen das "ob es Götter gibt oder nicht, ist ein objektives Faktum.".
Nein, eben nicht. Ob es Götter gibt oder nicht, ist ein göttliches Faktum!
ES GIBT GOTT OHNE MEIN ERKENNEN UND MIT MEINEM ERKENNEN. OB ICH WILL ODER NICHT!


Das Problem besteht beim Menschen! Uns fehlt das göttliche Faktum. Das Gott ist, dieses
"Wissen" ermangelt der Mensch, weil ihm das Faktum "Gott" fehlt!

Pandorama schrieb: "Du bist offenbar religiös, weshalb ich annehme, dass du glaubst,
bessere Argumente für die Existenz von Göttern zu haben, als ich gegen ihre Existenz habe."

Ich habe überhaupt keine Argumente! Halleluja!
Nein! Was ich besseres habe, ist,
eine bessere Sicht auf das benötigte Werkzeug!

Hier irrt Pandorama nämlich sehr.
Ich mochte die Ausführungen über
Aufklärung falscher Argumente bei Religiösen Menschen gerne.


Aber das GottmussSosein-damitEsihnGibt- Argument stimmt nicht!
Denn es stützt sich auf Fehlendes !!

Pandorama schrieb: "Es geht hier, denke ich, um ein stimmiges Weltmodell,
das es Menschen erlaubt, zutreffende Vorhersagen zu machen, und das
bietet uns die wissenschaftliche Erkenntnismethode und nur sie allein."

Hm, hier legt sich Pandorama weiter aus dem "Fenster", als er es tun sollte (wollte?)

Hierzu sagte ich ja oben schon:
Uns fehlt das göttliche Faktum. Das Gott ist, dieses
"Wissen" ermangelt der Mensch, weil ihm das Faktum "Gott" fehlt!

Weder um einen Gott auszuschließen, noch einen Gott anzunehmen
ist der Mensch ausgerüstet.

Die Aussage müsste heißen: "Es geht hier, denke ich, um Tatsachenwahrheiten (vérités de fait),
durch die Vernunftwahrheiten (vérités de raison),
formuliert und ausgesprochen werden können.
So ist Mensch erst in der Lage Gott zu verneinen oder zu bejahen!
Deswegen müsste Mensch nicht an ihn Glauben.
Das Gott ist, oder nicht, ist somit keine "Glaubensfrage" !
Gott, oder eben das nichtvorhandenseins eines Gottes muss ein geklärtes oder grundsätzlich zu klärendes Faktum
sein, anders wäre die ganze "religiöse Seite" auf der Pandorama Page nichtig!

Nur jetzt meine Frage: Was klärt die "religiöse Seite" auf der Pandorama Page?
Überprüfe selbst. Nichts!

Ein wenig Aufklärung über Menschen und ihre Vorstellungen von "Göttlichkeiten" und deren Nichtigkeiten.
Aber welche Nichtigkeit ist die Arbeit darüber? Genauso Nichtig!

(Das klingt hier als Schrift agressiv. Ist aber ganz trocken als Bestandaufnahme gemeint.)
So, ich hoffe das war weniger Kryptisch!

Pandorama schrieb: "Hallo bibeltagebuch,
dein Argument ist, dass es Götter geben könnte, weil Menschen erkennen, dass sie einander nicht verstehen? "

Antwort: Nein! Wie primitiv wäre das denn. Mein Argument ist, das die Argumente von Pandorama auf der Behauptung fussen,
das die wissenschaftliche Erkenntnismethode nicht die einzige Möglichkeit ist, zutreffende Vorhersagen zu machen.

Pandorama hat keine Argumente gegen die Existenz von Göttern!
Pandorama hat Argumente gegen menschlich erschaffene Götter!
So stimmt es!


Pandorama schrieb: "Es geht hier, denke ich, um ein stimmiges Weltmodell, das es Menschen erlaubt, zutreffende Vorhersagen zu machen, und das bietet uns die wissenschaftliche Erkenntnismethode und nur sie allein."

Antwort: Es geht hier, denke ich, um ein stimmiges Werkzeug, das es dem Menschen erlaubt, zutreffende Vorhersagen zu machen.
Dieses Werkzeug kann in Bezug auf Gottheiten nicht die wissenschaftliche Erkenntnismethode sein.

Übrigens: Die wissenschaftliche Erkenntnismethodik im Falle Götter wäre wohl zuerst Geist!
Das wäre ein objektives Faktum wie es der Sache inne läge. Sonst ist alles forschen an der Sache
vorbei und eben dann nicht wissenschaftliche Erkenntnismethodik.




esgrüßt. Bibeltagebuch
"Ob es Götter gibt oder nicht, ist ein göttliches Faktum! [und kein objektives Faktum]"

Ist folglich auch, ob es Bierdosen gibt oder nicht gibt, kein objektives, sondern ein bierdösliches Faktum? Entweder es gibt diesen Gott wirklich, oder es gibt ihn nicht - seine Existenz ist nicht abhängig davon, ob Menschen sich so fühlen, als gäbe es ihn. Das meine ich mit objektiv.

"Weder um einen Gott auszuschließen, noch einen Gott anzunehmen ist der Mensch ausgerüstet."

Das mag für alle Dinge gelten, die uns nicht beeinflussen. Wenn es zum Beispiel ein Elementarteilchen gibt, welches nicht mit anderen Teilchen wechselwirkt, werden wir es niemals beobachten können, weil es in keinster Weise mit unseren Detektoren, unseren Sinnesorganen oder unserem Gehirn wechselwirken würde.
Aber Gott ist ein anderes Konzept, da gläubige Menschen allgemein davon ausgehen, dass dieses Wesen Gott in Wechselwirkung mit dem Universum stünde. Diese Wechselwirkung sollen die gläubigen Menschen möglichst objektiv belegen, mehr verlange ich nicht. Insofern denke ich schon, dass Menschen in der Lage sein müssten, einen wechselwirkenden Gott zu erkennen, wenn es denn einen gäbe.

"Gott, oder eben das nichtvorhandenseins eines Gottes muss ein geklärtes oder grundsätzlich zu klärendes Faktum sein [...]"

Das ist eine Definitionssache. Kann man grundsätzlich klären, dass der Mond nicht aus Käse ist? Naja, man kann hinfliegen und darauf herumhopsen und Stück davon zur Erde zurückbringen und untersuchen. Auch aus den Wellenlängen des vom Mond reflektierten Lichts kann man Rückschlüsse ziehen. Aber wie will man konkret beweisen oder klären, ob der Mond aus Käse ist oder nicht? Man kann es nur mit wissenschaftlichem Hintergrundwissen, indem man jahrhundertelange vorbereitende wissenschaftliche Arbeit heranzieht, um ein stimmiges Modell des Universums zu bekommen, in welchem es eben ausgeschlossen ist, dass der Mond aus Käse besteht. Aus genau diesem Modell des Universums können wir auch schlussfolgern, dass es keinen in Wechselwirkung mit dem Universum stehenden Gott gibt.

"Nur jetzt meine Frage: Was klärt die 'religiöse Seite' auf der Pandorama Page?"

Sie gibt dem Leser hoffentlich ein paar rationale, wissenschaftliche Argumente an die Hand, die belegen, dass es vernünftig ist, davon auszugehen, dass es so etwas wie Einhörner, Kobolde und Götter nicht gibt.

"Aber welche Nichtigkeit ist die Arbeit darüber? Genauso Nichtig!"

Mir ist es eben wichtig, etwas dazu beizutragen, dass ich z.B. nicht von religiös motivierten Menschen regiert oder sonstwie beeinflusst werde. Leider gibt es viele religiöse Menschen in Deutschland , und mir ist mein Anliegen wichtig. Dir mag das aus irgendeiner formalen Logik heraus nicht wichtig sein, mir aber schon.

"Mein Argument ist, das die Argumente von Pandorama auf der Behauptung fussen, das die wissenschaftliche Erkenntnismethode nicht die einzige Möglichkeit ist, zutreffende Vorhersagen zu machen."

Das Gegenteil ist der Fall. Ich behaupte stets, dass die wissenschaftliche Erkenntnismethode die einzige Möglichkeit ist, zutreffende Vorhersagen über die uns umgebende Welt zu machen.

"Pandorama hat keine Argumente gegen die Existenz von Göttern! Pandorama hat Argumente gegen menschlich erschaffene Götter!"

Wer sollte denn sonst Götter erschaffen können? Andere Götter? Und wer hat die erschaffen? Natürlich sind alle Götter von Menschen erschaffen beziehungsweise ausgedacht.

"[Ein stimmiges Werkzeug, das es dem Menschen erlaubt, zutreffende Vorhersagen zu machen...,] kann in Bezug auf Gottheiten nicht die wissenschaftliche Erkenntnismethode sein."

Würdest du denn sagen, dass die wissenschaftliche Erkenntnismethode ein geeignetes Mittel ist, um herauszufinden, ob es Elfen oder Yetis oder Vampire gibt? Die wissenschaftliche Erkenntnismethode bringt nicht nur punktuelles Einzelwissen über unabhängige Phänomene des Universums hervor, sondern sie liefert ein Modell des Universums, das eben keinen Platz für Elfen oder Götter lässt.

"Übrigens: Die wissenschaftliche Erkenntnismethodik im Falle Götter wäre wohl zuerst Geist! Das wäre ein objektives Faktum wie es der Sache inne läge."

Eben nicht. Der Geist lässt sich mit Drogen korrumpieren, wohingegen wissenschaftliche Forschung jederzeit von allen nachvollzogen werden kann, weil sie Vorhersagen macht, die entweder zutreffen oder nicht. Wir sehen doch, dass es auf der Welt Atheisten und Christen, Moslems und Hindus und Anhänger vieler, vieler weiterer Religionen gibt. Die religiösen Menschen können alle behaupten, mit ihrem Geist Gott erforscht zu haben, aber warum sind die erforschten Götter dann so verschieden? Weil der Geist eben kein (natur-)wissenschaftliches Instrument ist.
Willst du wirklich behaupten, es sei objektiv, was Menschen sich so in ihrem stillen Kämmerlein ausdenken, wenn sie nicht einmal hinausschauen, um zu sehen, was in der Welt vor sich geht?
27.04.2013 - 00:33 Uhr     bibeltagebuch# 478
Hier hat jemand einen vielseitigen Verstand! Jedoch, während dieser gegen
Windmühlen kämpft, die er selber erschaffen, oder durch Menschen erschaffen sind, ist auch das hier Sinnlos! Und das weiß pandora!

Es geht nicht um Gott. Denn wo es um IHN ginge, wäre ER längst hier und
würde den (keine Unehrerbietung) den kleinen, verlorenen Sohn ein paar über die Ohren hauen.

Nein, hier geht es nicht um Gott! Sondern um die Gegenwehr zu sich selbst, das schon längst verloren haben-verdrängen.

Irgendetwas hat ER dir angetan, dieser NichtGott der Christen, Muslime und Leichtgläubigen, unreflektierendenen Nachplapperern.
Und dazu gesagt: Dieser NichtGott der Christen ist unerträglich! Das stimmt! Der, der anderen auch!

Und da kann man zum Spezialisten werden wollen, um dieses Theater des Lebens, das Lebenstheater zu entlarven.

Doch sind wir jetzt glücklich, weil wir so beliebt sind mit unseren Konversationen? Was aber bleibendes haben wir erreicht? Die Welt gerettet? Sicher nicht! Okay, war vielleicht nicht unsere Absicht. Denn in Wirklichkeit wollen wir uns selbst retten. Nur das tun wir nicht! Nicht so! Wir laufen nur weg.

Es gilt die unreflektierte Dummheit auszuschalten. Gut! Aber bei wem? Nicht eher bei uns selbst? Wieviele wollen wir den erleuchten?

Folgendes ist breit Präsentiert!
"Argumente der Logik und Erkenntnistheorie
Argumente in Bezug auf das Handeln Gottes
Subjektive Argumente
Argumente der Wissenschaft allgemein
Argumente der Biologie
Argumente der Statistik"

Aber ist nicht auch dies Sinnestäuschung in der Sinnestäuschung?
Dieses Aufdecken wollen von falschen Argumenten.

"Irgendetwas hat ER dir angetan, dieser NichtGott der Christen, Muslime und Leichtgläubigen, unreflektierendenen Nachplapperern."

Wer ist denn dieser NichtGott und was soll er mir angetan haben?

"Wieviele wollen wir den erleuchten?"

Am liebsten würde ich alle abergläubischen Lebewesen im Universum erleuchten, aber weil dies nicht das primäre Anliegen meines Lebens ist und meinem Wirken enge Grenzen gesteckt sind, begnüge ich mich damit, wenigstens ein paar Besucher meiner Website zum Nachdenken anzuregen.

"Wir laufen nur weg."

Wer läuft weg? Ich? Und wovor?

"Aber ist nicht auch dies Sinnestäuschung in der Sinnestäuschung?"

Es geht hier, denke ich, um ein stimmiges Weltmodell, das es Menschen erlaubt, zutreffende Vorhersagen zu machen, und das bietet uns die wissenschaftliche Erkenntnismethode und nur sie allein. Wenn wir etwas wissen wollen, prüfen wir es einfach nach, und wenn es nicht nachprüfbar ist, billigen wir den besten Indizien den höchsten Wahrheitsgehalt zu. Dies ist die beste Methode, zu objektiven Erkenntnissen zu kommen, und ob es Götter gibt oder nicht, ist ein objektives Faktum.

Du bist offenbar religiös, weshalb ich annehme, dass du glaubst, bessere Argumente für die Existenz von Göttern zu haben, als ich gegen ihre Existenz habe. Vielleicht kannst du ja ein paar Argumente mit mir und allen anderen Besuchern teilen...
25.04.2013 - 22:22 Uhr     bibeltagebuch# 477
Fabian Kölle schrieb: "Hallo Bibeltagebuch,
danke für deinen Kommentar :) ich habe auf deiner Website nach einem sinnvoll zusammenhängenden Text oder irgendeiner Art von Argument gesucht, kann mir aber beim besten Willen keinen Reim darauf machen. Anscheinend sind unsere Gehirne nicht kompatibel..."

Das muss man dann auch akzeptieren. Übrigens. Wenn es sowas gibt, wie " nicht kompatibel ", wäre es der Forschung doch erträglich, wenn diese auf dieses Phänomen erweitert würde. Wäre doch empirisch. Dann wäre Gott DoCh möglich, weil Kreatur zugeben muss, das (noch) nicht kompatibel. Oder? esgrüßt.d@gobertr
Hallo bibeltagebuch,
dein Argument ist, dass es Götter geben könnte, weil Menschen erkennen, dass sie einander nicht verstehen? Ich würde mich freuen, wenn du dich weniger kryptisch zum Thema äußern könntest, ansonsten kann ich dein Argument nicht nachvollziehen. Hast du denn meine Argumente auf den Unterseiten dieser Seite gelesen?
25.04.2013 - 21:07 Uhr     Bibeltagebuch# 476
Darf ich meine Antwort hier veröffentlichen? Danke!
http://bibeltagebuch.blogspot.de/2013/04/warum-es-keinen-gott-geben-kann.html

Vielleicht in Anlehnung an deinen Song: "I Feel Nothing At All".
Gut beschrieben. esgrüßt. d@gobertr (bibeltagebuch)
Hallo Bibeltagebuch,
danke für deinen Kommentar :) ich habe auf deiner Website nach einem sinnvoll zusammenhängenden Text oder irgendeiner Art von Argument gesucht, kann mir aber beim besten Willen keinen Reim darauf machen. Anscheinend sind unsere Gehirne nicht kompatibel...
28.02.2013 - 17:10 Uhr     Lynda Schnee# 342
Hallo, ich bins mal wieder
Ich finde, es ist leicht die Gottesvorstellungen der Weltreligionen ins Absurde zu ziehen. Aber kennst du Drewermann? Lies doch mal "Wozu Religion?" und dann sag mir das ist bullshit. Ich hab da so meine Schwierigkeiten. Und trotzdem. Drewermann ist für uns Atheisten - wie Nietzsche für die Theologen - eine Herausforderung, der wir uns stellen sollten ;)
Hallo Lynda,
ich kann leider nicht alle Bücher dieser Welt lesen, aber vielleicht kannst du ja eins oder zwei der wichtigsten Argumente des Buches hier schildern...
26.01.2013 - 14:15 Uhr     TR# 326
Wenn es keinen Gott gibt, dann verrat mir mal bitte wie das universum entstanden ist, denn ich kann einfach nicht daran glauben, dass sich aus Nichts und wirklich Nichts das "Etwas" gebildet hat.
Hallo TR,
bislang weiß leider niemand, wie das Universum entstanden ist. Und vielleicht ist das auch etwas, das wir nie wissen werden. Dass sich aus Nichts etwas bildet, können wir jedoch in subatomaren Größenordnungen beobachten, bei den so genannten Quantenfluktuationen. Vielleicht ist das Universum auch so eine Art Fluktuation, aber generell kann ich mir - so wie du - auch nicht recht vorstellen, wie und warum das Universum entstanden ist.
Ein Gott ist sicher keine Erklärung dafür, denn der müsste ja auch irgendwie entstanden sein oder schon immer dagewesen sein, was auch nicht leichter vorstellbar ist.
12.01.2013 - 11:05 Uhr     Frank Hoff# 323
eines vorweg, ich stehe genau an der gleichen Stelle wie du und deine Ausführung ist mir wie auf den Leib geschnitten.
Aber schon mit deinem Ansatz wirst du es nicht schaffen, einen Gläubigen anzusprechen, der irgendwo in seinem inneren an einen Gott glauben möchte.
Dein Ansatz lautet:
Es ist keine Frage davon, ob man sich bei dem Gedanken an Gottes Existenz geborgen fühlt oder ähnliches.

Genau das ist es aber, was diesen Gott für Religionskritiker noch akzeptabel erscheinen lässt.
Gott lässt sich nicht mit dem Verstand erklären, Gott ist die Liebe und Geborgenheit für gläubige Religionskritiker. Es geht dabei kaum noch um die Schöpfung, Urknall oder Evolution.

Alles was du gegen die Existenz eines Gottes vorbringst, ist alles richtig und nachvollziehbar, auch für gläubige, aber sie werden dir immer entgegenhalten, dass du die Liebe nicht erklärst und Gott mit dem Verstand versuchst zu erfassen. Auch die Erklärung, dass nur so verlässliche Aussagen getroffen werden können, ob etwas wahr oder falsch oder nur wahrscheinlich ist, wird niemanden überzeugen.
Gott wird von den letzten Glaubensfunken in einem Menschen alleine mit dem Gefühl der Liebe und Geborgenheit erklärt.
Das zu überwinden wird wohl nur im Einzelfall möglich sein, diese Schwelle hat sicher bei jedem einzelnen ein anderes Fundament, das es zu überwinden gilt. Dafür reichen keine sachlichen Argumente mehr. Die reichen dort niemals heran, weil das ohne weiteres von jemandem als zwei verschiedene Paar Schuhe betrachtet werden kann.

Die einzige Möglichkeit wäre, diesem gläubigen Menschen Sicherheit, Vertrauen, Liebe und Geborgenheit von menschlicher Seite zu geben, wenn er diese über einen Gottesglaube bezieht. Diese allerdings zweifelt er zu Recht an. Dafür ist der Mensch zu unzuverlässig.

So lange die Menschen nicht so viel Selbstvertrauen aufbauen können, sich selber und anderen zu vertrauen, wird es immer einen Gottesglauben, Geister, Kobolde, Engel, Teufel usw. für diese Menschen geben. Denn darauf können sie sich verlassen, diese Gedanken kann ihnen niemand nehmen.
Selbst wenn ein erwachsener Mensch nie mit einem Gottesglaube als Kind in Berührung kam, ohne der gewissen Portion Selbstvertrauen, lässt er sich ganz schnell auf Glaubenskonstrukte ein. Das ist keine Frage ob er das macht, ich bin mir sicher er macht es, es ist nur eine Frage des Zeitpunktes. Egal ob als Mitgied unserer Gesellschaft, hier wird er die regional bedingten Glaubensbilder akzeptieren, oder ob als Eremit im Urwald, wo er seine eigenen Geister sieht.

Es ist keine Frage der logischen Erklärung. Gottesglaube entbehrt jeglicher Logik und kann mit dieser nicht aus der Welt geschafft werden.
Hallo Frank,
tendenziell hast du sicher Recht mit der Vermutung, dass der Glaube durch Logik nicht aus der Welt geschafft werden kann.
Ich halte religiöse Überzeugungen aber für so nervtötend und gefährlich, dass ich sie nicht einfach ignorieren möchte. Was mir bleibt, ist die Möglichkeit, mich quasi in der Öffentlichkeit dagegen auszusprechen, und das habe ich auf Pandorama getan.
Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt, den ich bereits überzeugt habe oder überzeugen werde, aber zumindest habe ich es versucht - mehr kann ich nicht tun.

Ich danke dir für deinen Kommentar :)
08.01.2013 - 22:14 Uhr     Jonas # 321
Hallo,
also zunächst einmal bin ich genau wie du überzeugter Atheist,
deine Argumentation erscheint mir sehr schlüssig und gibt einen sehr guten Anhaltspunkt was man als Atheist auf die Frage, warum man nicht an die Existenz Gottes glaubt, antworten kann. Nun zu meinem eigendtlichen Anliegen. Was mich interessieren würde ist, was du sagen würdest das die Bibel ein Beweis der Existenz Gottes ist. Wahrscheinlich würdest du ähnlich wie ich erstmal in Frage stellen wie glaubhaft die Bibel als historische Quelle sein kann. Aber mich würde mal interessieren wer deine Meinung nach die Bibel oder einzelne Teilausschnitte wirklich verfasst hat bzw. mit welcher Intention. Denn was mir nicht ganz einleuchtet, ist die Vorrstellung das sich jemand tagelang hinsetzt um die Bibel zu schreiben ohne davon irgendeinen Nutzen zu haben. Speziell das NT das ja bekanntlich denn Lebensweg Jesu nachvollzieht, kann doch nicht völlig aus der Luft gegriffen sein. Ich hoffe du verstehst meine Gedanken und kannst mich eventuell informieren inwieweit man darauf schon eine Antwort gefunden hat.

Danke im Vorraus
Hallo Jonas,
danke für deinen Kommentar.
Leider bin ich in Bibelfragen nicht der richtige Ansprechpartner, denn ich kenne mich mit der Bibel nicht besonders gut aus.
Das Alte Testament ist ein ziemlich alter Hut und wurde in der Bronzezeit zusammengetragen, während das Neue Testament innerhalb der Römischen Kaiserzeit entstanden ist und im Frühmittelalter als solches klassifiziert wurde.
Zum Sinn und Zweck des NT habe ich nur wenige Anhaltspunkte. Ich denke, wenn man über die historische Authentizität der Bibel nachdenkt, sollte man die christliche Bibel zunächst in eine Reihe mit den Texten anderer Religionen stellen, denn dann wird schnell klar, dass jede religiöse Bewegung ihre eigenen heiligen Schriften hat, die unmöglich alle wahr sein können. Es ist also vernünftig, davon auszugehen, dass religiöse Schriften zunächst allesamt keinen Realitätsbezug haben, bis sie diesen irgendwie plausibel nachweisen können. "Aus der Luft gegriffen" sind die Schriften sicher nicht, genau wie Märchen und Sagen nicht völlig zufällig erfunden wurden, sondern immer auch einen Zeitgeist, Moralvorstellungen oder sonstiges widerspiegeln, was die Leute damals bewegt hat.
Ich bin der Meinung, dass Jesus den Berichten nach aus demselben Grund Superkräfte hatte, wie auch die Helden der indischen oder sumerischen Religionen Superkräfte hatten - weil es nun mal cool ist, Superkräfte zu haben und die Menschen lieber an so etwas glauben als an die Realität. Immerhin haben wir es hier mit Gläubigen zu tun und nicht mit Menschen, die sich an die Realität halten.
Mit geschichtlichen Kenntnissen kann ich dir aber leider nicht weiterhelfen...
14.12.2012 - 10:45 Uhr     Lynda Schnee# 127
Danke, ich finde auch, dass ich ein recht facettenreiches Weltbild hab :D

Ok, gegen dein Verständnis von Wissenschaft lässt sich wohl nichts sagen.
Aber ich verstehe immer noch nicht, wie sich daraus die absolute Ablehnung der Religion ergibt. Bis jetzt haben wir ja nur eine klare Trennung, eine Aufgabenteilung: auf der einen Seite das wissenschaftliche, auf der anderen das Wertesystem. Jetzt die empirische Wahrheit über die ethische zu stellen, ist doch wieder ein normativer Akt, der so a priori gar nicht möglich ist, wenn man sich nicht auf irgendwelche Vorurteile stützen will ...
Jetzt sagst du vielleicht, dass es unvermeidlich zu Widersprüchen zwischen beiden kommt, wenn sie nicht aneinander angepasst sind ... Das stimmt, und die Vernunft kommt damit nicht klar. Doch genau so gut, wie der empirischen Wahrheit den Vorzug zu geben, kann ich das bei der ethischen tun. Eben das tut der Glaube, wenn er sagt, Gott ist die Wahrheit ...Und meinetwegen kann er das gerne sagen, solange er keine Konventionen gegen die Liebe bildet, ich bin ja keine atheistische Dogmatigerin :)
Hallo Lynda,
vielleicht sind unsere Weltbilder gar nicht so unterschiedlich.
Du schreibst, dass wir bis jetzt eine klare Aufgabenteilung definiert haben. Demnach untersuchen wir die Welt mit der wissenschaftlichen Methode und handeln nach ethischen Werten. Deiner Ansicht nach wäre es aber nicht wünschenswert, die empirische Wahrheit über die ethische zu stellen.
Ich bin der Meinung, dass in dieser Angelegenheit überhaupt keine Gefahr besteht, denn wissenschaftliche Fragestellungen lassen sich nicht mit ethischen Wertesystemen beantworten, und ethische Fragestellungen lassen sich nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnismethoden beantworten. Wissenschaft hat keinen Wertebegriff, und Ethik hat keinen Erkenntnisbegriff. Ich denke, dass wir mit wissenschaftlichen Methoden die Konsequenzen unserer Handlungsalternativen so weit wie möglich abschätzen und dann nach ethischen Werten handeln sollten. Und dass sich diese Bereiche nicht in die Quere kommen können.
Anders sieht es aber bei der Religion aus, denn sobald eine Religion nichts anderes ist als ein System ethischer Werte, ist sie auch keine Religion mehr, denn eine Religion besteht immer aus einem Komplex unwissenschaftlicher und meistens übernatürlicher Annahmen über das Universum, zum Beispiel der Existenz eines Gottes als außerirdische Wesenheit oder einem Endzeit-Szenario, in dem über die Menschen gerichtet wird. Oder einer Heilsfigur, die alles wieder ins Lot bringt. Oder an das Schicksal, dem wir ausgeliefert sind.
Jeder geistig einigermaßen gesunde Mensch verfügt über ethische Werte, die er benutzt, um mit einer Gesellschaft anderer Menschen zusammenzuleben, ob er nun wissenschaftlich denkt oder religiös ist. An ethischen Werten besteht kein Mangel, mit oder ohne Religion. Viele religiöse Menschen behaupten, dass es ohne Religion keine Werte gäbe, aber ich habe noch nie von einem frisch gebackenen Atheisten gehört, der plötzlich alle seine ethischen Werte verloren hat. Werte haben nichts mit einem Gott zu tun, der sie einem soufflieren müsste, bevor man handeln kann.
Was ist also eine Religion? Meiner Ansicht nach eine kollektive Wahnvorstellung, also eine Überzeugung, an der festgehalten wird, obwohl sie mit der Realität offensichtlich nicht übereinstimmt.
Und eben das halte ich für sehr gefährlich. Dass am sogenannten Volkstrauertag oder Karfreitag das Tanzen auf öffentlichen Veranstaltungen in vielen Bundesländern Deutschlands aus irgendeinem religiösen Wahn heraus per Gesetz verboten ist, ist einfach nur schwachsinnig, aber nicht gefährlich. Aber wie wir alle wissen, gibt es eben auch Kriege, die aus religiösen Gründen geführt werden, wohingegen ich noch nie von einem Krieg gehört habe, der geführt wurde, weil irgendjemand Atheist war. Erwachsene Menschen sollten nicht an den Weihnachtsmann oder Gott oder sonst irgendetwas glauben. Schon gar nicht an das, was in einem Märchenbuch von einer Hirtenkultur aus der Bronzezeit steht.
Ich habe nichts gegen Meditation, solange kein esoterisches Gedankenmaterial mitschwingt, und ich befürworte jede Art phantasievoller Vorstellungen, aber ich kritisiere es scharf und kompromisslos, wenn Menschen wissenschaftliche Fragestellungen wie "Gibt es ein außerirdisches Wesen, das die Menschen erschaffen hat und in unsere Gedanken eingreifen kann?" mit unwissenschaftlichen Methoden beantworten. Wer an irgendetwas glaubt, ohne dass es Hinweise auf dessen Existenz gibt, ist wahnhaft und hat seine Urteilsfähigkeit und damit auch seine Verantwortung und seine Mündigkeit verloren, finde ich.
11.12.2012 - 17:39 Uhr     Lynda Schnee# 126
schön, dass du so schnell geantwortet hast :)
ok, ich versuch mal auf ein paar Punkte klarer und ausführlicher einzugehen:

1. du machst es dir zu einfach:
Dass das System von Theorie und empirischer Überprüfbarkeit praktischen Nutzen hat, will ich gar nicht bestreiten. Allerdings sind viele Erfindungen Zufall gewesen oder einfach Produkt von trial and error, die Theorie kam erst später, so das Flugzeug ...
Aber selbst der experimentelle Aufbau in den Naturwissenschaften ist nicht unproblematisch ... Wie du sagst, man schließt irrelevante Faktoren aus, diesem Ausschlussverfahren geht aber eindeutig ein be-wertender Akt voraus. Vor allem in der Neurologie, hab ich gehört, gibt´s damit handfeste Probleme: Die so hochgelobte MRT führt des öfteren zu sich widersprechenden Ergebnissen, je nach dem was ein Wissenschaftler nachweisen will. Wie, die Welt der Tatsachen hängt von persönlichen Vorlieben ab??? ... Man muss jedenfalls wichtige Entscheidungen treffen, noch bevor das Experiment beginnt. Doch an welchen Maßstab orientiert man sich da? An einem ethischen (wäre manchmal vielleicht gar nicht so schlecht), an der Vernunft, der Logik? Das verlangt dann aber eine nahezu naive Vernunftgläubigkeit, selbt die formale Logik ist ja nicht so unumstritten, wie manch ein Mathematiker es vielleicht gerne hätte ... Jedenfalls ist auch der Wissenschaftler immer schon von einem kulturell, sprachlich und sozial vorgefertigten Denkmuster beeinflusst, das er nicht einfach nach Belieben wie die angeblich "irrelevanten Faktoren" an und ab schalten kann ... Was nun, wenn diese subjektive Wirklichkeit des Wissenschaftlers auf vollkommen zweifelhaften Voraussetzungen beruht? Das könnte nämlich durchaus sein. Wenn wir das genauer wissen wollen, müssen wir uns die Geschichte der Kultur, Sprache und des Individuums anschauen, das Ergebnis dieser Betrachtung ist auf jeden Fall komplex und alles andere als trivial...
Aber ich behaupte, dass bei den meisten Forschern und Denkern die Vernunft ohnehin nur eine untergeordnete Rolle spielt, der Hauptantrieb, der hinter den meisten Entdeckungen steckt, ist emotional, meistens geht es um Macht, Eifersucht, Neid, Konkurrenz etc...
Und vielleicht noch ein Agrument gegen die Vernunft aus naturwissenschaftlicher Perspektive:
Der Mensch und seine Erkenntnisfähigkeit sind ein Produkt der Evolution. Doch die Evolution hat kein Ziel, kennt keine qualitativen Unterschiede, sie ist ein blinder Prozess, der nach dem Prinzip von Mutation und Selektion vor sich geht. Es geht um das Überleben des Genpools. Alles was sich diesem Zweck dienlich erweist, setzt sich durch, alles unfitte eben nicht. Die menschliche Vernunft muss man in diesem Kontext sehen. Sie ist ein Werkzeug, das dem Menschen einen Anpassungsvorteil verschafft hat, genau richtig, um zu erkennen, wann der Löwe mir gefährlich nahe kommt oder ein Macker was von mir will ... Sie ist ein Werkzeug neben vielen, auch die irrationalen Körperfunktionen sind in dieser Hinsicht nützlich, gewissermaßen ist die Vernunft selbst ziemlich irrational ... Jedenfalls erschließt sich mir nicht, warum sie fähig sein sollte, eine wissenschaftliche Wahrheit zu erkennen, wir haben kein Organ für die Wahrheit ... Die Evolutionstheorie führt sich gewissermaßen selbst ad absurdum :D
Aber das sieht der um seine Glaubwürdigkeit besorgte Wissenschaftler natürlich auch und orientiert sich nicht an der Wahrheit, sondern an der Falschheit, statt verifizieren falsifizieren ...
Trotzdem, das macht die ganze Sache schon ein gutes Stück komplizierter ...

2. absolute Gewissheit
Naja, dass die Erde mehr oder weniger Rund ist, ist eine Aussage, für die die Vernunft eben qualifiziert ist, weil sie sich in einem Größenmaßstab bewegt, der für den menschlichen Verstand alltäglich ist. Bei Quanten und kosmischen Größen sieht das schon wieder anders aus.
Aber hier ist es, wenn ich das mal verallgemeinern darf, das gleiche wie oben: Wer sagt uns, dass wir ausgerechnet die Vernunft über dieses Thema entscheiden lassen müssen? Ist die Frage etwa nur an die Vernunft gerichtet? Ich denke nicht. Ich denke, es ist unsere wissenschaftliche Voreingenommenheit, die uns vorschnell rational antworten lässt. Wer sagt, dass wir nicht unsere Gefühle darüber entscheiden lassen sollen, sodass es neben einer rationalen eine irrationale Wahrheit geben könnte? Ich kann dir sagen, wer das sagt: unsere Angst vor Machtlosigkeit, davor, dass die Wahrheit willkürlich missbraucht werden könnte ...

3. kein Misstrauen
Stimmt, es ist nicht die Wissenschaft, die über alle Bereiche des Lebens entscheiden will, sondern ein sich als wissenschaftlich ausgebendes materialistisches Weltbild. Es sagt einem, was Liebe ist, doch spricht nur von Hormonen, es sagt einem, dass man gesund zu leben hat, weil das glücklich und alt macht, d.h. einen ausgewogenem Hormonspiegel garantiert, es schreibt einem vor, wie man seine Kinder zu erhziehen hat, damit sie für die Gesellschaftsordnung nützlich sind, es kennt verschiedene Modelle, die alles aus der Außenperspektive und recht vereinfacht wiedergeben (das mein ich mit Reduktionismus), und nennt sie Wahrheit, neben der keine andere bestehen kann, dabei ist es mit sich äußerst unkritisch und beruft sich blind auf die Vernunft ...

Ich hoffe das hat zumindest ein paar Klarheiten beseitigt :)
Hallo Lynda,
für eine Neunzehnjährige hast du ein erstaunlich aufgeklärtes und recht facettenreiches Weltbild, das freut mich sehr :)

Du schreibst, dass viele Erfindungen ein Produkt von trial and error seien und die passende Theorie erst später gekommen sei.
Das ist richtig, und das ist auch Teil der wissenschaftlichen Arbeitsweise. Wenn man sich nicht sicher ist, einfach ausprobieren und gucken, was passiert. Nur so lernt man etwas über die Naturgesetze. (Solange es ethisch vertretbar und technisch und logistisch möglich ist.)

Du schreibst, dass dem Ausschließen vermeintlich irrelevanter Faktoren ein bewertender Akt vorausginge.
Da stimme ich dir zu, und es kann mitunter sehr schwierig sein, relevante von irrelevanten Faktoren zu unterscheiden. Deshalb möchte ich kurz betonen, dass mir der folgende Satz sehr wichtig ist: Nach dem wissenschaftlichen Ansatz zu arbeiten ist kein Garant für einen Erkenntnisgewinn, aber er stellt die einzige (und somit beste) Möglichkeit dar, überhaupt objektive Erkenntnisse zu gewinnen. Falls du über eine andere Methode verfügst, z.B. die Lichtgeschwindigkeit zu ermitteln, Erdbeben-Frühwarnsysteme zu konstruieren oder zu analysieren, aus welchem Material der Mars besteht, dann schreib mir bitte davon - aber solange niemand eine alternative Methode hat, Erkenntnisse über die uns umgebende Welt zu gewinnen, bleibe ich Verfechter des wissenschaftlichen Ansatzes. Ohne Ausschluss aller irrelevanten Faktoren und anschließenden Ausprobieren kein (objektiver) Erkenntnisgewinn.

Du kritisierst im Wesentlichen, dass Wissenschaftler auch eine Kulturzugehörigkeit mit einem daraus resultierenden Weltbild haben und dass daher ihre subjektive Wirklichkeit auf zweifelhaften Voraussetzungen beruhen könnte. Wieder stimme ich dir zu, aber genau deshalb machen sie ja eben Experimente, und sollte ein Ergebnis daraus mal den bisherigen Annahmen widersprechen, wie zum Beispiel die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in jedem beschleunigungsfreien Bezugssystem, dann werden diese Experimente ständig wiederholt, und es wird eine neue Hypothese ausgearbeitet, die zu den Erkenntnissen aus dem Experiment passt. Die Vorhersagen dieser Hypothese werden überprüft, und sollte es keine widersprüchlichen Resultate geben, kann die Hypothese als neue Theorie angesehen werden, solange sie wissenschaftlich formuliert ist. Es gibt keinen anderen Weg, Erkenntnisse über die Natur zu gewinnen, der auch nur halbwegs brauchbare Resultate bringt.

Du schreibst, dass es den meisten Forschern um Macht, Eifersucht, Neid, Konkurrenz etc. geht.
Ich kenne keine Studien zu diesem Thema und möchte es deshalb nicht bestreiten, auch wenn ich anderer Ansicht bin. Für die Forschung an sich sind die Beweggründe jedoch zweitrangig. Egal, wie machthungrig Einstein auch hätte sein können, seine Relativitätstheorien hätten keine Verbreitung im wissenschaftlichen Kanon gefunden, wenn sie keine mit der beobachtbaren Welt übereinstimmenden Vorhersagen zugelassen hätten.
Egal, von welcher Eifersucht Feynman auch hätte getrieben sein können, aber seine Pfadintegraldiagramme werden äußerst erfolgreich in der Quantenelektrodynamik eingesetzt und sind damit wissenschaftlich valide. Die Intentionen eines Forschers sind meiner Meinung nach nicht ausschlaggebend dafür, ob sein Werk von anderen Wissenschaftlern angenommen oder zurückgewiesen wird, es geht allein um die Objektivität seiner Arbeitsweise.

Du schreibst, dass die Vernunft als Geistesfähigkeit evolutionär entstanden und somit nicht unbedingt in der Lage sei, wissenschaftliche Wahrheit zu erkennen.
Ich stimme dir insofern zu, als ich denke, dass Menschen allein durch Nachdenken und ohne Beobachtung keine Rückschlüsse über die Welt ziehen können, aber das taten ja auch nur irgendwelche alten Naturphilosophen vor unserer Zeitrechnung. Ohne die Relativitätstheorie kannst du kein GPS-Satellitensystem aufbauen, ohne die Quantenmechanik kann man keine Computer bauen, und ohne die Evolutionstheorie kann man keine Vorhersagen machen, in welcher Gesteinsschicht eine bestimmte, bisher noch unentdeckte fossile Zwischenform zweier bereits bekannter Arten zu finden sein wird.
Wenn eine wissenschaftliche Theorie zutreffende und präzise Vorhersagen erlaubt, wie könnte man dann noch behaupten, dass sie im Grunde unzutreffend ist und nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat? Natürlich wissen wir nicht, was ein Elektron ist oder warum es so etwas wie Gravitation gibt, aber das behauptet ja auch niemand. Die Wissenschaftler "begnügen" sich damit, Vorhersagen über die Dinge zu machen, die wir Elektronen nennen, und damit, gravitative Effekte zu berechnen, anstatt sie zu begründen. Was ein Elektron im Wesen seines Seins wirklich ist, liegt außerhalb des wissenschaftlichen Erkenntnisvermögens und damit auch außerhalb des menschlichen Erkenntnisvermögens. Aber wie es sich unter diesen und jenen Bedingungen verhält, ist haarsträubend genau bekannt. Es gibt keine Möglichkeit, etwas über Elektronen zu erfahren, außer einfach alles mit ihnen auszuprobieren, was einem in den Sinn kommt, und das nennt man Wissenschaft.

Ich stimme dir darin zu, dass evolutive Prozesse nicht zwangsläufig "Organe für Wahrheit" hervorbringen müssen, aber dass wir Menschen dazu in der Lage sind, die Wirklichkeit zumindest in wesentlichen Teilaspekten zu erkennen, beweist die Tatsache, dass wir mit unseren Theorien zutreffende Vorhersagen machen können. Die Konstruktion des Gerätes, mit dem du diesen Text liest, wäre ohne eine Erkenntnis von grundlegenden Aspekten der Wirklichkeit einfach nicht möglich.

Deine Aussagen zu Punkt 2 verstehe ich nicht so ganz. Schlägst du vor, dass ich entgegen aller Vernunft, die mir sagt, dass die Erde annähernd Kugelform hat, meinen hypothetischen Kindern beibringen sollte, dass die Erde eine wurstförmige Rolle mit zwei Marzipantörtchen an den Polen sei? Wozu sollte das gut sein?

Du schreibst zu 3 sinngemäß, dass die Gesellschaft ein nüchternes und kühles Weltbild propagiere und das als Wissenschaft ausgebe.
Ich stimme dir generell zu und halte das für ein großes Problem. Die wissenschaftliche Erkenntnismethode gibt uns kein Wertesystem vor und auch keine Antwort auf die Frage, was wir tun sollen. Ob die Menschen nett zueinander sein wollen oder sich gegenseitig umbringen, geht nicht aus den Naturgesetzen hervor. Und das Wertesystem in den Industrienationen neigt anscheinend dazu, von Leistung und Gütern bestimmt zu werden anstatt von Freude, Liebe, Genuss und dergleichen. Das ist sehr schade und könnte auch ganz anders sein, zumal gerade technische Entwicklungen das Leben komfortabler, einfacher, angenehmer und unbeschwerter machen könnten. Ich wünsche dir und mir und uns allen jedenfalls, dass wir in unserem persönlichen Umfeld die Gelegenheit schaffen können, uns mit liebevollen Menschen zu umgeben, bewegende Filme, Bücher, Bilder und Musik zu erleben und uns Zeit dafür nehmen, das zu genießen, was uns Freude macht und uns erfüllt. :)
10.12.2012 - 11:05 Uhr     Lynda Schnee# 125
Weißt du, ich finde, der einzige interessante Kommentar auf dieser Website ist der vom "Großinquisitor" ... Ich wüsste gerne, was du dazu zu sagen hast ;)
Denn es kommt mir schon ein bisschen so vor, als würdest du es dir und als würden es sich die meisten Kommentatoren hier etwas zu leicht machen ... Ich meine .. ihr seid genauso wie die Gläubigen auf absolute Gewissheit aus. Ich war auch mal Christin (und bin vielleicht immer noch die bessere), bin auch vom Glauben abgefallen, weiß was Zweifeln heißt ...
Aber nur weil ich meine Religion als falsch ansehe, darf ich mein Misstrauen doch nicht völlig über Bort werfen, wenn es an die Wissenschaft geht ... Wer gibt der Wissenschaft diese Vollmacht über alle Bereiche des Lebens zu entscheiden? Im großen und ganzen ist das stupider Reduktionismus, der wie gesagt vor allem dazu taugt, Gewissheit herzustellen, wo es keine geben sollte ... Aber beschäftige dich nur mal mit Wissenschaftstheorie, dann wird´s dir wie Schuppen von den Augen fallen!
Sartre war auch Atheist ... Genauso wie Heidegger, Nietzsche, Kant nicht, aber lass diese doch mal zu Wort kommen, die machen sich´s sicher nicht zu einfach, könnten dir aber aus dieser naturwissenschaftlichen Eindimensionalität helfen, verzeih :) Ich bin auch erst Ende neunzehn und noch lang nicht am Ende der Suche, vielleicht bist du mir weit voraus an Lebenserfahrung und so ...
Aber das Bild, das hier vom Atheismus, auch wenn du es Naturalismus nennst, verfochten wird, passt mir einfach nicht ... Denk mal drüber nach ;)
Hallo Lynda,
vielen Dank für deinen Kommentar :)
Ja, interessant fand ich den Kommentar von Großinquisitor auch, aber leider nicht zum Thema passend. Ihm geht es um Sinn, mir um Wahrheit. Dass die Wahrheit keinen Sinn macht, ist mir schon klar - meinen Sinn beziehe ich nicht aus der Wahrheit, und meine Argumente auf dieser Seite dienen nicht der Sinn-, sondern der Wahrheitsfindung.
Meinen Sinn hole ich mir aus Liebe und Freundschaft, aus den kreativen Produkten der Menschheit, aus der Natur und anderen Quellen. Zweifellos ein interessantes Thema, aber hier geht es nun einmal um Gott und Wissenschaft.

Du schreibst, ich solle mich mit Wissenschaftstheorie und mit Sartre, Heidegger, Nietzsche und Kant beschäftigen und sie zu Wort kommen lassen. Ich beschäftige mich seit knapp 20 Jahren mit der Erkenntnisfähigkeit der Wissenschaft und habe recht viel zu diesem Thema gelesen. Über einen umfassenden Überblick über alle philosophischen Ansichten zu diesem Thema verfüge ich zwar nicht, sehe dies aber auch nicht als Mangel an.

Du schreibst, dass ich es mir 1. zu einfach mache und dass ich 2. auf absolute Gewissheit aus sei und 3. kein Misstrauen gegenüber der Wissenschaft hätte, über alle Bereiche des Lebens zu entscheiden.

1. Es sich einfach machen:
Wissenschaft ist prinzipiell recht einfach. Man prüft Sachen unter Ausschluss aller irrelevanten Faktoren nach und schaut, ob die Ergebnisse zur Theorie passen. Passen sie nicht, muss eine neue Theorie her. Mit dieser Methode haben wir Laser, GPS, Computer und so weiter konstruiert - ganz falsch kann es nicht sein.

2. Absolute Gewissheit:
Absolute Gewissheit ist prinzipiell nicht möglich, aber als wie wahrscheinlich würdest du es denn bezeichnen, dass die Erde mehr oder weniger Kugelform hat? Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht vernünftig anzweifeln, und die annähernde Kugelform der Erde gehört dazu. Wirfst du mir vor, dass ich die Kugelform der Erde nicht hinterfrage?

3. Kein Misstrauen:
Ich habe der Wissenschaft gegenüber kein Misstrauen, was ihre Erkenntnisfähigkeit anbelangt. Der einzige Weg, etwas Objektives über die Welt zu erfahren, ist, es auf die Probe zu stellen, und so ist die wissenschaftliche Erkenntnismethode definiert. Einzelnen Wissenschaftlern muss ich dazu natürlich nicht trauen, das widerspräche meinem wissenschaftlich orientierten Weltbild. Kritikpunkte an der wissenschaftlichen Methode sehe ich aber nicht.
Du schreibst, dass irgendjemand der Wissenschaft eine Vollmacht gäbe, über alle Bereich des Lebens zu entscheiden. Das sehe ich nicht so, und mich würde interessieren, wie du zu dieser Auffassung gelangt bist.
Im Prinzip gibt es so etwas wie wissenschaftliche Entscheidungen nicht, denn die Wissenschaft kann, wenn überhaupt, nur Analysen und Vorhersagen machen. Allerdings gibt es natürlich Bereiche des Lebens, in denen wissenschaftliche Vorhersagen eine Rolle bei Entscheidungen spielen, beispielsweise bei einer Mondlandung, der Reparatur eines Geräts oder ähnlichem. Und ehrlich gesagt wüsste ich auch nicht, wie man ein Gerät ohne wissenschaftliche Kenntnisse reparieren sollte. Wo ist konkret dein Vorwurf?

Es gibt innerhalb des wissenschaftlichen Weltbildes noch viele elementare ungelöste Rätsel, zum Beispiel, wenn es um die dunkle Materie oder dunkle Energie geht. Aber - ja, Wissenschaftler sind innerhalb dessen, was wissenschaftlich erkennbar ist, auf absolute Gewissheit aus und werden versuchen, diese Lücke zu stopfen.

Vielleicht kannst du anhand einiger konkreter Beispiel zeigen, in welcher Hinsicht du mit meiner Meinung nicht übereinstimmst... :)
12.10.2012 - 23:39 Uhr     Fabian# 78
Hallo,

ich habe mir gerade mal alle Kommentare hier durchgelesen, den Inhalt der Seite sonst habe ich mir mit interesse schon vor ein paar Tagen durchgeschaut. Interessanterweise scheint ja gerade das Thema der Evolution mitunter auf Kritik zu stoßen. Jetzt bin ich mit sicherheit nicht ganz so tief in der Materie drin, aber ich hatte in der Schule den Biologie Leistungskurs belegt und natürlich war auch dieses ein Thema dort. Man mag sich ja streiten über die Richtigkeit der dabei getroffenen Thesen, aber deshalb ist es ja auch schlicht "nur" eine Theorie. Ganz klar mit stichahltigen Argumenten und Beweisen zur untermauerung der beschriebenen Zusammenhänge, aber für mich ein gutes Beispiel warum sich der glauben an etwas eigentlich jedesmal selbst ins Abseits stellt. Man würde nämlich kaum einen wissenschaftlich denkenden Menschen antreffen, der nicht bereit wäre gestellte Thesen, seien es seine eigenen oder auch nicht, in Frage zu stellen oder aber in Frage stellen zu lassen. Klar die Evolutionstheorie ist eine Theorie, soweit ich weiß gibt es zwar Anhaltspunkte z.B. dafür das alles Leben irgendwann einmal im Wasser entstanden sein muss, aber so richtig bewiesen ist es wohl nicht. Korrigiert mich wenn ich falsch liege. Aber es gibt Knochen und Fossielienfunde, die sich mit der Theorie eben decken. Jetzt ist es natürlich ein Reizthema in der Diskusion zwischen Glauben und Nicht-Glauben, denn zumindest für den christlichen Glauben sind wir ja alle von einem Gott mitsamt der gesamten Erde in ein paar Tagen zusammengebaut worden. Gut aber einen Anhaltspunkt für diese Theorie findet man leider nicht, nur eine Kritik von Gläubigen wird überhaupt nicht zugelassen. Das ist ja das schöne an der Wissenschaft. Man ist frei für jede Überlegung, selbst wenn sie wiederlegt wurde ist man dadurch nicht dümmer geworden, eben anders als im Glauben wo in Stein gemeißelte ungereimtheiten Jahrhunderte bestand haben, weil sich niemand traut etwas kritisch zu hinterfragen und einfach nur alles für bare Münze nimmt was in einem Buch steht oder der Pfarrer in der Kirche sagt. Siehe dazu den einzigen Pro-Glauben Beitrag, kein Inhalt gefolgt von einer ziemlich böswilligen Beleidigung. Sehr schade, denn deine Aussagen auf der Seite hier sind es ja auch nicht. Klar sie sind provokant aber eben immer belegt, und so wie ich es versehe, würdest du ja auch, wenn dir jemand einen klaren Gegenbeweis liefert, deine Aussagen neu überdenken. Aber noch mal zurück zur Evolution, weils finde ich gut in die entstehung vom Glauben passt, natürlich ohne es wirklich belegen zu können :). Ich denke ja das der Ursprung vom glauben eben daher rührt, dass sich unsere Vorfahren lange nicht erklären konnten, warum es zB BLitz und Donner gibt. Der Mensch war in seiner Entwicklung eben noch nicht so weit, aber schon damals wollte er es schon verstehn und seine Theorie war eben Gott. Ok im Laufe der Zeit hat der Mensch aber gelernt sein Gehirn besser zu Nutzen und Dinge zu hinterfragen. Mitlerweile wissen wir eben über einige Mysterien bescheid, können FLugzeuge fliegen etc. Deshalb frag ich mich wann glaubt man heute noch an einen Gott. Eigentlich doch immer nur dann, wenn wieder Dinge geschehen die man sich nicht erklären kann und die einem möglicherweise Angst machen. Da sollte man sich dann aber doch lieber wieder auf seine Neugier verlassen und mal versuchen auf eine Lösung zu kommen, soll ja auch mal ganz spannend sein, anstelle es als etwas von Gott gegebenes aufzufassen. Aber naja irgendwie schweife ich ab und möglicherweise ist der rote Faden etwas abhanden gekommen.

Kurz und gut mein Statement zum Schluss: Soll jeder glauben was er will, aber mit gesundem Menschenverstand hat der glaube leider nichts zu tun. Und dadurch entsteht eine für mich verkehrte Welt. Warum muss der, der die These der Existenz eines Gottes nicht aufgestellt hat, sich rechtfertigen? WEnn ich doch eine Behauptung in die Welt setze, dann muss ich diese doch auch belegen können....
09.10.2012 - 21:16 Uhr     Fred# 76
Hallo!

Wie wahr, wie wahr. Ein paar tolle grundsätzliche Überlegungen und ich kann diesen nur voll und ganz zustimmen! Leider habe ich viel zu lange selbst an einen Gott geglaubt und kann daher sagen dass das alles nicht nur widerlegbar ist, sondern darüber hinaus sogar, naja vielleicht nicht ganz das richtige Wort, gefährlich sein kann. Habe leider selber erleben müssen, wie aus einem trügerischen Glauben eine wunderbare Freundschaft zertört worden ist. Na egal am Ende muss ich mir dabei an die eigene Nase fassen, aber besser so als immer noch der Masse hinterher zu laufen. Lernen tut halt manchmal weh. Aber um die Argument hier noch zu erweitern bin ich auf einen Interessanten Artikel gestoßen: http://www.dittmar-online.net/religion/gott/gottmoral.html

Schaut's euch mal an, ist eine andere herangehensweise als das hier gemacht wurde, aber ich finde das sehr interessant! Viel Vergnügen beim lesen.
09.10.2012 - 14:38 Uhr     irgendwer# 75
lange rede kurzer sinn:

Was der Glaube an einem Gott anrichten kann hat die Geschichte schon sehr oft gezeigt...
22.09.2012 - 18:32 Uhr     Fabian# 73
Hallo,

erst einmal mein Kompliment für die viele Arbeit, die in diesen Ausführungen stecken muss. Ich möchte es gerne um ein paar Dinge erweitern:

Ich selbst war lange Zeit Mitglied der katholischen Kirche, zum Glück nicht mehr. Ich hab mir in der letzen Zeit oft die Frage gestellt, warum so viele Menschen an einen Gott glauben. Letztlich ist diese Frage doch ziemlich einfach zu beantworten: Erziehung, die schon ziemlich Richtung Gehirnwäsche geht. Ich bin mir sehr sicher, die katholische Kirche würde schon lange nicht mehr bestehen, würden nicht schon Säuglinge getauft und dann in der Schule und Kirche zu Religionsunterricht "gezwungen". Diesen Gott gibt es meiner Ansicht nach nur zu dem Zweck einer Institution Macht und Einfluss zu geben. Ich möchte dabei aber unbedingt ausschließen jeden Mitarbeiter der Kirche zu verurteilen! Ich denke viele tun ihre Arbeit aus Überzeugung und bieten daher auch vielen Menschen Hilfe. Aber das tun Psychologen auch! Ich würde an dieser Stelle gern meine Meinung über die Entstehung der Kirche schreiben:

Ich denke die Figur eines Jesus hat es wohl wirklich gegeben. Aber fernab von irgendeinem göttlichen Bezug. Ich denke, dass dieseer Jesus auch viele der heutigen Ansichten von Nächstenliebe und so etwas vertreten und verbreitet hat. Er wird wohl auch eine ganze Reihe von Anhängern damit überzeugt haben, was ihn natürlich für die damalige Administration zu einer politischen Gefahr werden lies. Die es zu beseitigen galt. Natürlich kann man gute Ideen nicht dadurch zerstören und so wurden diese Ansichten und Geschichten verbreitet. Nur man kennt das Phänomen ja heute auch und ich nenne es mal das "Stille-Post-Prinzip". Demnach wurden aus realen Dingen nach und nach etwas göttliches. Es gab mehr Anhänger dieser Religion und irgendwann erkannten wohl einige, das sich daraus Macht und Einfluss generieren könnte. Und weil man mit Angst und Androhungen einfach noch mehr Menschen auf seine Seite ziehen kann wurden ein paar Schreckenszenarien hinzugefügt und die Kirche war enstanden.... Das nur kurz denn ich würde gern auch noch ein kleines Beispiel anfügen, warum die Theorien gegen Gott einfach unzwefelhaft sind. Es ist zwar nicht ganz so wissenschaftlich aber irgendwo näher am Glauben und, wie ich finde auch unwiederlegbar. Ich war oft genug bei Hochzeiten dabei und wie oft wird dabei darüber gesprochen, dass Gott diese zwei Menschen zusammengebracht hat. Mal unterstellt, dem wäre auch so, dann dürfte ja keine einzige Ehe jemals scheitern, oder? Die heutige Zeit beweist aber oft genug das Gegenteil. Auch wenn ich hier nie nachgefragt habe, denke ich mal, dass auch die Religion keine Gründe für diese Trennung hat. Vielleicht das übliche, eine Prüfung oder aber Fehler der Menschen usw. Ehrlicherweise könnte ich hier noch Stunden damit verbringen Ungereimtheiten und Widersprüche aufzuzählen, aber leider kann ich all das nicht so gut in einem wissenschaftlichen Kontext einbettem, also würde ich das was ich dazu zu sagen habe nicht unbedingt als Gegenbeweis zum Glauben bezeichnen. Vielmehr vielleicht ein Denkanstoß dazu nicht alles Blind zu glauben was einem gläubige Menschen, ein von Menschen erstelltes Buch oder Ähnliches glauben machen will. Vielleicht sollte man sich als gläubiger Christ ja einmal die Frage stellen, wie die gesamte erwiesene Kirchengeschichte zum Inhalt des Glaubens passen kann. Also Kirchen, die mit erpressten Geld erbaut wurden, Kreuzüge, die für mich eigentlich der größte Gegenbeweis zum Glauben darstellt, und eine ganze Reihe von Dingen mehr, die man bis in die heutige Zeit finden kann.

Zum Abschluss eine Sache, weil ich mich in der letzten Zeit sehr mit diesem Thema befasst habe: Man hat mir oft gesagt nicht zu glauben wäre der einfachere Weg. Hmm ziemlich haltlos diese Behauptung, denn mit mir als besipiel kann ich sagen, dass ich mich sehr offen und intensiv damit befasst habe und das war garatiert nicht einfach und schon mal gar nicht wenig zeitintensiv. Ich kann dazu nur sagen, der der einfach etwas glaubt, weil es ein anderer sagt, oder weil es in einem Buch steht macht es sich einfach, nicht umgekehrt! Wenn man sich diese Seite hier anschaut findet man ein weiteres mal ein großartiges Beispiel dafür, dass es die nicht Gläubigen sind, die sich arbeit mit einer Beweisführung machen, anstelle dere die etwas behaupten, und die Nichtbeweibarkeit als Grund für die Wahrheit nehmen. Alles in allem ist das Gebilde Kirche und Glauben schon eine clevere Erfindung, die ihren Zweck bis heute noch erhält. So viel Einfluss wie ein Papst in der ganzen Geschichte hatte und bis heute hat, zeigt den einzigen Zweck.

Nun aber auch genug. Ich danke dem Autor für die viele Arbeit und hoffe, dass noch viele Gelegenheit finden die Ausführungen zu lesen.
Hallo Fabian,
danke für deinen Kommentar :)

Ich weiß nicht, ob ich deine Ansicht teile, dass einem die Religiosität ausschließlich mittels der Erziehung eingetrichtert wird. Die Erziehung trägt sicher maßgeblich dazu bei, aber als stumpfe Gehirnwäsche sehe ich das nicht an.
Sicher haben viele "Religionsprovider" wie Kirchen die Suche der Menschen nach Sinnhaftigkeit und Schutz für ihre eigenen Zwecke instrumentalisiert, aber suchende Menschen gab es wahrscheinlich schon immer, und Religionen bieten oft ein zufriedenstellendes Ziel der Suche, eine falsche Lösung für echte Probleme.
Nichtsdestotrotz stimme ich dir in diesem Punkt tendenziell zu.

Sehr passend ist hier auch dein letzter Absatz, nämlich dass es schwieriger ist, nicht zu glauben, als zu glauben.
Ja, zumindest einige von uns Menschen sind auf der Suche nach Sinn und Fürsorge und wollen sich nicht damit zufriedengeben, dass das Leben sinnlos und chaotisch ist und häufig gemein sein kann. Es ist dann leicht, einen sinngebenden Schöpfer zu akzeptieren, und schwer, sich mit den Tatsachen einfach abzufinden. Auch viele Atheisten trösten sich manchmal mit Aussprüchen wie "es hat nicht sollen sein", weil es so schwierig ist, seine Bemühungen und Hoffnungen scheitern zu sehen. Viele gläubige Menschen verzichten komplett auf die Annahme, sie könnten scheitern, und interpretieren den Ausgang aller ihrer Bemühungen als Gottes Willen.

Ich bin ganz deiner Meinung: Es ist schwierig, nicht zu glauben. Weil die Welt so chaotisch, traurig und elend sein kann. Weil wir alle früher oder später endgültig sterben müssen. Aber auch, weil manche Momente so bewegend und fantastisch sein können, dass uns die wissenschaftlichen Erklärungsansätze nüchtern und farblos erscheinen.

Ich denke, dass intelligente Menschen tendenziell auch eine gehörige Portion Bildung benötigen, um Atheisten sein zu können. Eben weil die Welt so komplex ist und man sie sich nur schwierig erklären kann. Seinen Glauben abzulegen, ist eine Herausforderung, und keinen Glauben zu haben, ist manchmal ernüchternd. Aber der Glaube ist keine Geschmacksfrage - es geht hier schließlich um die Wirklichkeit :)

Ich bin auf vieles von dem, was du geschrieben hast, nicht eingegangen, weil ich mich einerseits mit den kirchlichen Institutionen nicht auskenne und andererseits auch streng zwischen Religion und Kirche unterscheide. Es gibt auch viele wissenschaftlich denkende Menschen, die sich moralisch verwerflich verhalten, deshalb betrachte ich in meinem Text vornehmlich nicht Kirche und wissenschaftlich denkende Menschen, sondern habe mein Augenmerk auf Religion und Wissenschaft als Prinzipien der Weltanschauung gerichtet.

Danke für deinen Beitrag und liebe Grüße :)
27.01.2012 - 22:14 Uhr     Großinquisitor# 69
Die Argumente von aufgeklärten Menschen sind redlicher als die Gefühlsausbrüche von Kreationisten, Katholiken etc., das sieht man auch auf dieser Seite. Abgesehen davon ist es seit 100 Jahren geschmacklos an Gott zu glauben, keine Frage, allerdings dachte ich, zumindest bildete ich es mir ein, es seien damit auch jeder Vernunftglaube und Rationalismus überkommen. Mit Gott stirbt die Wahrheit, wir leben in einer absurden Welt, am Ende schafft sich die Aufklärung selbst ab.
Egal. Der Löwe brüllt, der Freigeist destruiert die tradierte Realität; seine Identität, wer er ist und für was er sich hält, wird negativ definiert, durch ein Anti und ein A-, aber halt, Sie sind ein Naturalist, Empiriker, einer, der die Wahrheit nach wissenschaftlchen Methoden konstruiert. Doch das entstehende Konstrukt hat keinen Wert, Ihre sogenannte Wahrheit ist ein Gebäude im leeren Raum, Babel, das einstürzen wird. (Verzeihung bitte für die wirren symbolistischen Worthülsen)
Was ich sagen will: der Naturalist läuft Gefahr, Selbstmord zu begehen. Zumindest ist er nicht weit vom Nihilismus entfernt und ein Nihilist ist nichts anderes als ein hoffnungsloser Romantiker (Sarah Kane), Romantiker sterben entweder jung oder ziehen irgendwann ihre Köpfe ein. So geht es den meisten Naturalisten ebenfalls. Sie befreien sich von der Altlast Religion und verkriechen sich in ihrem Schneckenhaus. Der entscheidende Schritt wird missachtet, ist zu schwer, was auch immer: aus dem neuen Weltbild, eine neue Welt zu erschaffen, Werte zu setzen, neue Gesetze zu schreiben.
Trotzdem, auch wenn ich mir vornehme, meine "Du sollst´s" zu hinterfragen, ob ich z.B. Gott für wahr halten sollte oder die allmächtige Senfsauce, ich erkenne keinen Zusammenhang zwischen Ihrer Wahrheit, dem was empirisch existiert, dem was ist, und dem was ich glauben soll, tun soll, lassen soll. - Ein klassischer Sein-Sollen-Fehlschluss. Evolution, Quantenmechanik, Psychologie, wunderbar! Aber keine kosmische Struktur, kein Fossil, keine Naturkonstante, keine Realität, keine Logik, nichts kann mir sagen, was ich glauben soll; meine Identität hängt nicht von Vernunft ab. Aber alles hängt von meiner Identität ab - bescheidener Subjektivismus. Es ist logisch, dass alles unlogisch ist. Aber das ist absurd! Na und?
Leider trifft mein Kommentar am Thema vorbei. Dennoch würde ich sagen, dass es ohnehin wichtiger ist, Stellung zu beziehen, als die Wahrheit zu erkennen. Auch für Sie, auch Sie beziehen nur Stellung in einem schwammigen Diskurs. Meine Standpunkt: Ich hab keinen ;) Das ist der mächtigste Standpunkt, stärker als das Steinfundament in der Bergpredigt, wenn die Flut kommt. Denn ich kann schwimmen.
19.01.2012 - 10:18 Uhr     JS# 68
hallo.
ich finde es schön und gut sich mit so einem thema gründlich auseinander zu setzten, deine argumente sind klar und verständlich. was mich aber dazu bewegt einen kommentar zu hinterlassen ist folgenes: ich bin der meinung, dass man nicht so einfach zu dem schluss kommen kann, dass es keinen gott gibt, wenn man ihn selbst nie erfahren hat. das klingt ziemlich weit hergeholt.- ich weiß. aber ich habe ihn oft erfahren, selbst als ich den glauben an ihn aufgegeben hatte. ich glaube nicht an das "schicksal". für mich war es eindeutig gott der da war als ich nicht nach ihn gefragt habe. jeder, der nach gott sucht, dem wird er sich eben in irgendeiner form zeigen. solange man keine erfahrung selbst mit ihm gemacht hat, ist es klar und logisch verständlich so zu denken, wie du es tust. ich finde es nur nicht richtig, dass du sagst, dass menschen ruhig ihren glauben haben können, wenn sie nicht versuchen diesen anderen aufzwingen, da du ja selber versuchst, andere von dem gegenteil zu überzeugen.

liebe grüße :)
Hallo JS und vielen Dank für Deinen Kommentar :)

Du schreibst, dass Gott sich jedem, der nach ihm sucht, in irgendeiner Form zeigen wird.
Ja, so funktioniert das auch zum Beispiel in der Medizin, wo man es Placebo oder Nocebo-Effekt nennt. Mittlerweile wissen wir, dass beispielsweise Homöopathika nicht wirken, aber man braucht durchaus etwas Abstraktionsvermögen, um das festzustellen. Vielleicht könntest du ja auch schildern, welcher Art deine Belege für die Existenz Gottes sind, die über rein subjektives Empfinden hinausgehen. Wenn dir irgendwelche Belege vorliegen, dass es Gott gibt - zum Beispiel, dass etwas passiert ist, was mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nicht zu erklären ist und zwingend auf einen Gott hindeutet - dann wäre ich interessiert daran, davon zu erfahren. Wenn wir von Gott sprechen, müssen wir uns natürlich einig sein, dass es sich hierbei um eine uralte außerirdische Intelligenz handelt und nicht um ein Gefühl wie zum Beispiel Liebe oder Trauer. Du hast geschrieben, es sei "eindeutig Gott" gewesen. Also, welche eindeutigen Belege für die Existenz einer außerirdischen Intelligenz, die in dein Leben eingegriffen hat, hast du? Warum muss es Gott geben, warum kann es nicht einfach nur ein Gefühl gewesen sein?
Was wäre ANDERS gewesen, wenn es nur ein Gefühl gewesen wäre und es Gott nicht wirklich gäbe?

Du kritisierst, dass ich andere davon abbringen möchte, mit ihrem Glauben zu missionieren, selbst aber versuche, andere zu überzeugen.
Wenn ich versuche, jemanden von etwas zu überzeugen, dann habe ich Belege für meine Aussagen. Gottgläubige Menschen haben, soweit ich bislang recherchiert habe, keine Belege, sondern nur "ein Gefühl" oder "ein Buch". Ich sehe darin einen fundamentalen Unterschied. Ich versuche, andere Menschen dazu zu bringen, wissenschaftlich zu denken. Das heißt, ich versuche, sie dazu zu bringen, eine Weltsicht anzunehmen, die gut mit Belegen abgesichert ist, und sich Methoden anzueignen, um Belege zu prüfen. Ich versuche nicht, andere Menschen aus Prinzip von ihrem Gottesglauben abzubringen - im Gegenteil: Wenn es gute Belege für die Existenz Gottes gäbe, würde ich andere Menschen eben davon überzeugen. Es geht hier nicht um Glauben, es geht darum, wie die Welt wirklich ist. Menschen sollen nichts einfach glauben, sondern alles prüfen. Ich sehe meine Website nicht als Plattform für die Vermittlung meines Glaubens, sondern quasi als Dienst, alle mir bekannten Belege für die Existenz Gottes mal geprüft zu haben. Bisher ist nicht viel übrig geblieben, um nicht zu sagen gar nichts.

Schöne Grüße auch an dich :)
09.08.2011 - 13:49 Uhr     Mentor# 65
hallo,

ich kann mich leider nicht so toll ausdrücken wie meine vorredner aber ich habe auch nicht vor viel zu schreiben ;-)

du versucht denen zu erklären warum es einen gott nicht geben kann.
warum immer wieder dieses wort "gott" oder modell,wissenschaft usw.???
warum atheist,agnostiker....?
es geht so und so um nichts.es gibt nichts einfach gar nichts.
wie das ganze entstanden ist sollte uns egal sein.was ich damit sagen will?wir sind alle zu klein um uns sowas zu fragen wir sind einfach nichts.
die einzigen probleme die wir menschen haben sind denken,sprechen und das wissen dass wir eines tages sterben werden.
daher die ganzen erfindungen,musikstücke,schriften nur um in den vergessenheit nicht zu geraten.
wir werden geboren aufgrund eines chem. prozesses,wir leben und sterben.
es ist vorher nichts und danach auch nichts.
warum ich dann lebe?weil meine genetik das so will.die besagt mir zu kämpfen und mich zu behaupten.ich bin ja schließlich ein tier wie ihr alle.
schönen gruß.
08.08.2011 - 21:26 Uhr     Skip# 64
Hi,

ich war eigentlich der Meinung Atheist zu sein, aber nachdem ich mich eingehender mit der Materie beschäftigt habe (um etwas stichhaltiges in der Hand zu haben für meine Überzeugung), auch durch deine Homepage, bin ich nun zu der Überzeugung gelangt Naturalist zu sein. Ich finde deine Seite echt gut, hat Spass gemacht viele Argumente, die ich für Beweise für eine "Nichtexistenz Gottes" hielt, hier bestätigt zu bekommen.


In Folge meiner Recherche bin ich unter anderem auf eine Seite gestoßen, die sich damit brüstet, empirische Beweise für eine Existenz Gottes aufzuführen.

Ich werfe den Link einfach mal in den Raum, vieleicht hat ja der eine oder andere das Bedürfnis, seine Meinung darüber kunt zu tun.

http://www.gtodoroff.de/gottbew.htm


LG

Skip
Hallo Skip, danke für deinen Eintrag und für das Lob :)
Das üble metaphysische Geschwurbel von Todoroff ist immer wieder für einen Lacher gut ^^
30.05.2011 - 14:21 Uhr     Philo# 63
Hallo, :-)

Religionen muten tatsächlich sehr seltsam an, denn was für eine Existenz auch immer als real existierend behauptet wird, so muss sie als solche identifizierbar sein.
Eine blosse Idee hingegen muss mit einer real existierenden Wirklichkeit nichts zu tun haben, so z. B. das Spaghetti-Monster, Micky-Maus oder ähnliche Ideen.
Wäre das Spaghetti-Monster allerdings als real existierend identifizierbar, so erst dann würde dessen Behauptung auch für die Menschen gerechtfertigt, die es noch nie gesehen haben.
Über Anhänger einer Spaghetti-Monster-Religion darf jeder Mensch auf der Welt herzlichst lachen.
Warum also auch nicht Menschen, die überhaupt derartige Ideen gleichen Prinzips pflegen?

Kürzlich sagte ich zu einer Anhängerin des christlichen Glaubens: "Liebe mich, oder ich foltere Dich auf denkbar übelste Weise!"
Natürlich war sie darüber empört!
Komisch eigentlich, denn noch göttlicher hätte ich mich ihrem Glauben nach, kaum mehr verhalten können.
An "Macht" fehlte es mir jedenfalls nicht, sondern nur, dass ich nicht der Schöpfer einer angeblich existierenden Hölle bin.

LG, Philo ;-)
27.05.2011 - 19:22 Uhr     F. Gott# 62

Gott kann und gibt es nicht!!
Das ist wohl sicher!? Nein, die Antwort ist in uns zu finden. Warum es Gott gibt oder nicht haben wir selbst gemacht! Da diese "Erfundene Geschichte" mit dem Tod und dem "Weiterleben nach dem Tod (Quatch) zusammenhängt wird über dem "Glauben" soviel diskutiert. Es geht ja nicht um eine Curry Wurst sondern um den Tod!! Und da hört der Spaß auf, so würde ich das Interpredieren. Deshalb wird das Thema noch lange diskutiert werden. Für mich gibt es Leute die sind der Zeit weit voraus, diese Glauben (wissen) das es keinen Gott gibt. Siehe Mittelalter (Hexenverbrennung)!! Glaubt heute noch jemand an Hexen? Wohl kaum!!
20.02.2011 - 10:33 Uhr     Delaode# 58
Hi!

wieder einmal ist es früh morgens und wieder hab ich lust zu schreiben. ;)

Erstmal, bin ich ein "Spätzubettgeher", heut ist zwar ein wenig extrem, aber bis in die Morgenstunden bin ich am Wochenende immer wach. ;)

Möchte erst noch einmal auf deine Antwort auf meinen ersten Post eingehen. Bin sonst nur auf den neuen Eintrag eingegangen.

Dein Einwand:

"Also, was würdest du einem Kind erzählen, welches dich fragt, ob es stirbt, wenn es diese Worte ausspricht. Würdest du ihm wirklich (deiner Auffassung nach wahrheitsgemäß) antworten, du wüsstest es nicht, und dem Kind raten, es lieber nicht zu tun, man weiß ja nie? Wenn nein, warum nicht? Weil du einen solchen Gott ausschließt? Wenn ja, warum? Und warum nennst du dich dann Agnostiker?"


Erst einmal würde ich einem Kind natürlich nichts derartiges raten. :)
Obwohl ich da bisher keine Erfahrung habe, denke ich, ich würde versuchen
(m)einem Kind möglichst überhaupt keine Impulse in irgendeine religiöse Richtung zu geben. Meinen "Unglauben" weiterzugeben wird sich wohl nicht vermeiden lassen. In dem konkreten Beispiel würde ich ein (kleines) Kind zb. vollkommen bedenkenlos anlügen. Wer hat nicht ans Christkind geblaubt? :)

Was mich einfach irgendwie resignieren lässt, in jeden Mummpitz werden Milliarden gepumpt und so richtig vorran geht es trotzdem nicht.

Ich meine, alleine die Beträge über die, die Weltkirchen, jährlich verfügen.
Sicher werden diese dort auch oft sehr gut eingesetzt, aber vieles ist auch sinnlos verpulvert.

Manchmal würde man am liebsten für eine Forschung gegen alle Bedenken eintreten, Genforschung zb. könnte, ohne die momentanen Reglementierungen, extremes bewirken. Natürlich hat das Risiken.
Aber, Hallo!!!, Nordkorea und Iran sind bald(?) Atommächte. Wie riskant kanns noch werden. ;)

Obwohl sich die Geschwindigkeit des Fortschritts immer weiter erhöht,
ist es doch in manchen Bereichen (Raumfahrt zb.), frustrierend wie wenig in absehbarer Zeit, zumindest nach momentanen erkenntnissen, erreicht werden kann. Irgendwie ist uns da unser Geist mittlerweile zu weit vorraus.

Jule Verne hat sich Unterseeboote vorgestellt, sehr vorrausschauend, aber auch nur um wenig mehr als 100jahre. Wir können mittlerweile Milliarden Jahre zurück ins Universum schauen und haben sogar immerhin genauere Vorstellungen von dem was uns erwartet als jeder zuvor. ^^ Trotzdem ist wie gesagt bei vielen wichtigen,wie soll man sagen.. Grundproblemen...lange noch keine Lösung in sicht. Der wichtigste
Fortschritt wäre Engergie, am besten unendlich und preiswert.

Es ärgert mich einfach das zb. eine Einrichtung wie das CERN in der Schweiz, ohne Zweifel eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen der Welt, mit einem Etat von 1-2Milliarden auskommen und alleine Deutschland, nur eines der vielen Mitgliedsländer dieser Organisation, mindestens das zehnfache dieser Kosten in Rüstung steckt......

Ich wollte nun auch die Diskussion nicht von der "Spirituellen" auf die technologische Ebene ziehen. Das ging mir einfach im Kopf herum und ich wollte mich noch einmal melden.

Gruss

Dela
05.02.2011 - 05:00 Uhr     Delaode# 57
Huhu,

zu dem sogenannten "Artikel" von Elite 07, den kedvesle gepostet hat, würde ich auch gern noch was sagen. :)

Erstmal ist das ganze doch wohl eher eine Art User-Kommentar, als ein Artikel aus der "Zeit Online" >)

Das mit dem Urknall ist auch das einzigste, wo man
wirklich sagen muss: Absolut keine Ahnung was davor war,
und nur äußerst grobe Vorstellungen vom Vorgang an sich.
Das endet aber kurz danach, sehr kurz danach.

Hiernach, lassen sich die grundlegenden
Prozesse relativ gut erklären. Auch hier war die
Gravitation schon eine grundlegende Kraft.
Und "Hui" die ist dann auch für soviel anderes
Verantwortlich. Allein über Gravitation zu diskutieren
ist Quatsch.

Zu dem zeitlichen biologischen Rückblick, hier kann
ich wirklich nur einmal "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" von "Frank Schätzing" empfehlen.
Und dieser "Fred Hoyle" ist durch 2,5min nachschlagen
auf Wikipedia diskreditiert....

Die Entwicklung des Menschen......JaJa

Viele "Vormenschen" waren wesentlich länger auf der
Bildfläche, als der Homo Sapiens es bisher ist.
Da wir erst so kurz da sind, sind Aussagen über unser
Aussterben zwar noch verfrüht, aber durch unser Verhalten
nicht unwarscheinlich. ^^ Über unsere weitere Evolution kann
man wohl auch nichts sagen, auch aus dem Grund weil wir
eigentlich grade erst da sind. Evolution vollzieht
sich aber in Zeiträumen die so gewaltig sind das wir
sie nicht nachvollziehen können wenn wir mittendrin
stecken.

Über den Rest der religiösen Ausschweifungen mag ich
lieber nix mehr sagen, würde auch auch zu lang dauern.


Gruss

Dela
Hallo Delaode,

ich stimme deinen Ausführungen grundsätzlich zu. Ja, natürlich handelt es sich bei dem vorigen Beitrag nicht um einen offiziellen Zeit-Artikel, sondern um einen Leserblog-Artikel, wie man schon am Ton und der Wortwahl merkt.

Zwei Punkte hätte ich noch zu deinen Ansichten anzumerken.

1. Vielleicht würde ich Fred Hoyle nicht gleich als unseriösen Wissenschaftler abtun, so wie ich dich verstanden habe. In der Kosmologie hat er einiges bewegt. Es muss jedoch gesagt werden, dass er eine völlig unzutreffende Vorstellung von der Evolution hatte, denn das hat jeder, der denkt, dass Zufälle ihre wesentliche Triebkraft darstellen.

2. Dass man über die zukünftige Evolution des Menschen nicht viel sagen kann, liegt meiner Meinung nach noch viel eher als an der kurzen bisherigen Entwicklungsspanne der Gattung Homo daran, dass die Entstehung einer Kultur in unserem Fall eine starke Beeinträchtigung der Evolution darstellt.
Früher konnte man grundsätzlich sagen: Intelligente (Vor-)Menschen werden eher ihre Gene weitergeben als unintelligente - das ist ein Grund dafür, dass unsere Gehirne mit der Zeit größer geworden sind. Aber sieht es heutzutage in unserer westlichen Kultur noch genauso aus? Haben intelligente Menschen im Durchschnitt mehr Kinder und Enkel als andere? Ich denke nicht - und deshalb gelten für uns einige der Prinzipien nicht mehr, die früher Selektionsfaktoren waren. Es geht eben bei der Evolution darum, wieviele Enkel und Urenkel und so weiter man hat, und um eine Prognose für die weitere Entwicklung zu stellen, sind Soziologen und Demographen heutzutage kompetenter als Biologen.

Das sind jetzt nur zwei sehr haarspalterische Punkte gewesen, aber mir waren die Unterschiede trotzdem wichtig.
BTW: Bist du Frühaufsteher oder Spätzubettgeher? ^^
02.02.2011 - 22:39 Uhr     kedvesle# 56
Folgender Artikel aus der ZEIT ONLINE, geschreiben von Elite7 am 05.01.2011 gibt umfassend Antwort auf die Frage:

KANN ES EINE WELT OHNE GOTT GEBEN?
Nun, die Evolutionstheorie geht ja davon aus, dass sich das Universum aus sich selbst gebildet haben soll. Dies sei mithilfe der Schwerkraft möglich gewesen. Nur wie soll sich die Materie aus sich selbst gebildet haben? Von nichts kommt nichts. Es ist nicht einmal selbstverständlich, dass sich Körper gegenseitig anziehen, also Schwerkraft herrscht. Sollen sich die Gesetze der Gravitation etwa selbst erlassen haben? Die nächste Frage währe: Woher kommt Zeit? Auch die Gesetze von Zeit und Raum können sich schlecht selbst erlassen haben, Physik ist schließlich keine Politik. Außerdem müsste für den Urknall (mit welchem Raum und Zeit entstanden sind) erstmal Materie da gewesen sein. Und woher kam die Kraft, welche für den Urknall verantwortlich war? Da ja noch keine Zeit und keine Gravitation herrschten, mussten ja (vorausgesetzt es gab Materie) alle Körper in Ruhe sein.

Weiter heißt es, dass alles Leben aus dem Meer kam. Stopp! Erstmal: Woher kamen diese Mikroorganismen aus dem Meer? Sollen sie sich selbst erschaffen haben? Woher kam das Wasser? Klar, Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Aber wo kamen die her? Es ist gar nicht selbstverständlich, dass es das gibt.
Aus diesen Mikroorganismen soll sich dann komplexeres Leben gebildet haben, so letztendlich auch der Mensch. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch eine zufällige Laune der Natur ist, ist so hoch als ob ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegen würde und die Schrottteile zu einer startbereiten Boeing 747 zusammenfügen würde (war ein Vergleich von Fred Hoyle). Ich glaube, so was dürfte es noch nie im Laufe der Geschichte gegeben haben, so was gibt's nur im Cartoon.

Wenn sich der Mensch aus dem Affen entwickelt haben soll, warum gibt es dann heute noch Affen? O.k, haben sich nicht alle zum Menschen entwickelt. Nur warum gibt es dann keine Vormenschen mehr? Ausgestorben? Dann dürfte es uns ja auch nicht geben, denn von ihnen stammen wir ja ab. Ist die Evolution mit der Entwicklung des modernen Menschen eigentlich abgeschlossen? (Dank der Erfindung des Fernsehers mit Sicherheit.)
Müssten sich dann nicht noch heute aus Affen, Menschen bilden? Und aus Wassertieren Landtiere. Im Grunde wissen wir gar nichts und jegliche Forschung baut auf auf Theorien. Diese können so wahr wie falsch sein.

Genauso wenig können wir wissen, ob Menschen vor 10.000 Jahren weniger intelligent waren als wir heute. Wir schließen nur aufgrund von Schädelform und Aussehen auf niedrigere Intelligenz. Dass Menschen damals weniger Wissen hatten ist selbstverständlich.
Aber was wissen wir eigentlich? Wenn wir zwei Stoffe mixen wissen wir was passiert, aber nicht wieso. Warum ist Holz braun und nicht blau? Warum gibt es Mann und Frau? Warum leben wir? Wir wissen so viel und wissen doch nichts.
Wir wissen was im Mutterleib geschieht, aber nicht warum oder wieso. Wir wissen nicht, ob wir Seelen haben oder nicht. Wir wissen nicht, warum alles so ist und nicht anders.
Und doch ist alles so perfekt: Die Sonne hat genau den richtigen Abstand zur Erde, wir könnten auf der Erde wie im Paradies leben (das wir es nicht tun sind wir schon selbst schuld), alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Denkt ihr es ist Zufall, dass der Mensch Möglichkeiten hat die Tiere nicht haben? Gott liebt die Gläubigen und Barmherzigen. Das diesseitige Leben ist eine Prüfung. Gott will, dass wir an ihn glauben. Wir können seine Existenz nicht beweisen. Wir werden auch nie die Entstehung des Lebens und des Universums verstehen können oder den Sinn des Lebens, geschweige denn was danach kommt. Um das zu verstehen muss man an Gott glauben. Doch noch in einer Million Jahre wird man sich diese Fragen stellen und versuchen sie wissenschaftlich zu beantworten, was einfach nicht möglich ist. Siehe, Gott wollte es so und er wollte dass wir glauben. Wenn wir alles wissenschaftlich beweisen könnten und alles rational wäre, dann bräuchten wir nicht glauben. Doch Gott will, dass wir glauben. "Credo quia absurdum est! Ich glaube, weil es absurd ist."
Wie Gott entstanden ist? Gott brauchte nicht zu entstehen, denn er ist ewig. Er hat uns die Zeit erst gegeben.

Das sind für mich klare Beweise für Gottes Existenz. Der Atheismus ist eine große Lüge.
[...]

Noch ein Kommentar von kedvesle: Immer wieder wird geschrieben, es kann keinen guten Gott geben, sonst würde er all das Böse nicht zulassen. Die das annehmen, kennen die Bibel nicht. Ansonsten wüssten sie, dass der Satan in der Wüste Jesus alles Gold und alle Kostbarkeiten der Erde angeboten hat, wenn Jesus ihn anbeten würde. Das heißt doch soviel, dass der Satan der Herrscher der Erde ist und erst wenn uns Gott "von allem Übel" erlöst, wird auch der Satan nichts mehr zu sagen haben und das Schlechte und Böse verschwunden sein. Das ist doch der Glaube und die Hoffnung, auf die der wahre Christ sich freut. Übrigens, ich persönlich bekomme täglich Beweise, dass es Gott gibt. Bei jedem Problemchen, das ich nicht lösen kann, bitte ich um Hilfe - und bekomme sie immer. Das muss man mir glaube oder man lässt es bleiben.
Kritik: Wie soll sich Materie aus sich selbst gebildet haben?
Antwort: Wie soll sich Gott aus sich selbst gebildet haben? Wir haben bislang keine Erklärung für die Existenz des Universums, und auch Gott ist keine Erklärung, sondern macht die Dinge nur noch schlimmer, denn anstelle von einfacher Materie muss man ein komplexes Wesen erklären, was noch unwahrscheinlicher ist. Gott kann sich nicht selbst erschaffen.

Kritik: Außerdem müsste für den Urknall (mit welchem Raum und Zeit entstanden sind) erstmal Materie da gewesen sein.
Antwort: Wie der Urknall entstand, werden wir vielleicht nie wissen. Aber ist es nicht leichter zu verstehen, dass sich irgendwann aus dem Nichts Energie gebildet hat, anstatt zu verstehen, dass sich aus dem Nichts ein intelligentes komplexes Wesen gebildet hat?

Kritik: Woher kamen diese Mikroorganismen aus dem Meer?
Antwort: Da es keine fossilen Hinweise gibt, ist diese Frage schwer zu beantworten. Leider kenne ich mich in der Cytologie nicht besonders gut aus, aber ich weiß, dass selbst auf Asteroiden Aminosäuren gefunden wurden, also Bausteine von Proteinen. Das Meer ist sehr, sehr voluminös, und das Leben hatte viele hundert Millionen Jahre Zeit, sich zu entwickeln. Ist es da wirklich so unwahrscheinlich, dass irgendwann ein Replikator entsteht, der von einer Membran umgeben ist? In hunderten von Millionen Jahren in einem endlosen Meer?

Kritik: Klar, Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Aber wo kamen die her?
Antwort: In den nuklearen Wechselwirkungen innerhalb von Sternen entstehen beliebige Elemente. Wasserstoff beispielsweise ist das einfachste Element, welches am häufigsten im Weltall anzutreffen ist. Es auf der Erde vorzufinden, ist also keine Überraschung. Wie Ich und Ich singen, bestehen wir alle aus Sternenstaub.

Kritik: Doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch eine zufällige Laune der Natur ist, ist so hoch als ob ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegen würde und die Schrottteile zu einer startbereiten Boeing 747 zusammenfügen würde.
Antwort: Wie ich in meinem Text bereits wiederholt geschrieben habe, ist der Mensch wie auch alle anderen Lebewesen auf der Erde KEIN Zufallsprodukt, sondern ein Erzeugnis der Selektion. Evolution bedeutet EBEN NICHT Zufall, sondern beruht auf den Selektionsprozessen. Etwas anderes zu behaupten wäre Quatsch. Kritiker der Evolutionstheorie mögen sie doch bitte erst einmal versuchen zu verstehen, bevor sie sie verwerfen.

Kritik: Wenn sich der Mensch aus dem Affen entwickelt haben soll, warum gibt es dann heute noch Affen?
Antwort: Die Affen, aus denen sich der Mensch entwickelt hat, gibt es heute nicht mehr. Es gibt heute viele moderne Affenarten, unter ihnen den Menschen, der zu den Trockennasenaffen gehört. Alle Affenarten sind gut an ihre jeweiligen Lebensräume angepasst, so dass sich die Frage erübrigt.

Kritik: Nur warum gibt es dann keine Vormenschen mehr? Ausgestorben? Dann dürfte es uns ja auch nicht geben, denn von ihnen stammen wir ja ab.
Antwort: Warum gibt es keine Dinosaurier mehr, wo doch die Vögel von ihnen abstammen? Weil sie eben durch irgendeinen Vorgang ausgestorben sind, der die Vögel eben nicht betraf. Deshalb gibt es noch Vögel, und deshalb gibt es uns auch. Möglicherweise sind einige Spezies, die hier als Vormenschen bezeichnet wurden, ausgestorben, weil mordernere Spezies sie verdrängt haben. Deshalb gibt es sie nicht mehr, und deshalb gibt es uns noch, ihre Nachfahren.

Kritik: Ist die Evolution mit der Entwicklung des modernen Menschen eigentlich abgeschlossen?
Antwort: Darüber muss sich jeder selbst eine Meinung bilden, indem er genau versteht, worauf Evolution basiert, und sich dann die Frage stellt, inwiefern die weitere Entwicklung vorhersehbar ist. Tatsächlich könnte es sein, dass es Gesellschaften gibt, in denen Menschen nicht mehr evoluieren, weil die Gene nicht mehr darüber entscheiden, wer sich fortpflanzt und wer nicht. Bis zu diesem Punkt werden sich die Menschen noch verändern.

Kritik: Müssten sich dann nicht noch heute aus Affen, Menschen bilden? Und aus Wassertieren Landtiere.
Antwort: Warum? Evolution ist nicht zielgerichtet. Es gibt keinen Sinn und keinen Plan hinter der Evolution. Als die ersten Tiere beispielsweise das Land besiedelten, hatte es für sie den Vorteil, dass sie dort Nahrungsressourcen vorfanden, die anderen verwehrt blieben. Es gibt aber keine Richtung in der Evolution, die vom Wasser aufs Land führt, es gibt nur Selektionsprozesse, von denen abhängt, welche Gene sich im Laufe von Generationen als überlebensfähig herausstellen. Ja, es gab in der Zwischenzeit auch wieder Tiere, die den Lebensraum Wasser erschlossen haben (z.B. die Wale und Delfine, die von Huftieren abstammen) und solche, die sich möglicherweise gerade vermehrt dem Leben an Land widmen wie die Schlammspringer aus der Familie der Grundeln. Eine Tendenz jedoch gibt es nicht.

Kritik: Im Grunde wissen wir gar nichts und jegliche Forschung baut auf auf Theorien. Diese können so wahr wie falsch sein.
Antwort: Dass Elite7 selbst kein Wissen über Evolutionsprozesse hat, sollte er besser nicht auf andere übertragen. Wir wissen heute sehr viel über die Evolution und haben sehr verschiedene Methoden, um unsere Theorien zu überprüfen, beispielsweise Methoden aus der Radiodatierung, der Genetik und der Morphologie, die alle dasselbe Gesamtbild ergeben, nämlich das der Evolution.

Kritik: Wenn wir zwei Stoffe mixen wissen wir was passiert, aber nicht wieso.
Antwort: Ja, und dann entwickeln wir ein Modell, mit dessen Hilfe wir Voraussagen machen können, anstatt einfach aufzugeben, wie Elite7 es womöglich tun würde. Das Universum kennt kein Wieso, nur ein So-Ists.

Kritik: Die Sonne hat genau den richtigen Abstand zur Erde, [...] alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.
Antwort: Die Erde ist ein einziger von achteinhalb Planeten, die um eine einzige von 100-300 Milliarden Sonnen in unserer Galaxis kreisen, die wiederum eine von mehreren hundert Milliarden Galaxien im Universum ist. Wie unwahrscheinlich ist es denn, dass auf irgendeinem von tausenden von Milliarden Milliarden Planeten die Bedingungen nun einmal gut sind für die Entwicklung von Leben? Sehr hoch, würde ich sagen, und zwar viel zu hoch, als dass sich Leben nur auf der Erde entwickelt hat.
Die angeblich paradiesischen Bedingen sind ein Thema, das Elite7 mal vor einer Gruppe ausgestorbener Dinosaurier vortragen sollte. Es sind unzählige Spezies ausgestorben, weil unsere Erde eben kein harmonisches Paradies ist. Es gibt Eiszeiten, Kometeneinschläge, Vulkanausbrüche und viele andere natürliche Katastrophen. Gott hätte das anders gemacht.

Kritik: Denkt ihr es ist Zufall, dass der Mensch Möglichkeiten hat die Tiere nicht haben?
Antwort: Elite7 sollte sich endgültig von seiner Vorstellung von Zufall lösen. Dass es auf der Erde Tiere wie uns gibt, die komplexe Kulturen und technische Errungenschaften entwickelt haben, ist der Selektion zu verdanken, nicht dem Zufall.

Kritik: Wie Gott entstanden ist? Gott brauchte nicht zu entstehen, denn er ist ewig. Er hat uns die Zeit erst gegeben.
Antwort: Wenn es vor dem Urknall keine Zeit gab, was bedeutet dann "ewig"? Außerdem: Wenn man schon annimmt, dass es etwas Ewiges vor dem Urknall gab, warum dann nicht einen Haufen Energie, der unseren Urknall verursacht hat? Warum muss es ein unsichtbares, intelligentes Wesen sein, was doch viel schwieriger zu erklären ist? Also bitte, das ist lächerlich.

Kritik: [...] Die das annehmen, kennen die Bibel nicht.
Antwort: Die Bibel ist eine Ansammlung alter Texte. Wenn sich etwas über Gott aussagen lässt, sollten wir als Quelle doch nicht irgendwelche Texte aus der Bronzezeit nehmen, oder? Wie steht es außerdem mit dem Koran oder dem Gilgamesch-Epos oder irgendwelchen indianischen oder polynesischen Überlieferungen? Sind die dann alle falsch? Wie steht es mit Zeus und Thor, Wotan und Ra, mit Ganesh und Krishna? Jede Kultur hat ihre Märchen. Wenn du nicht an Wotan und all die anderen Götter glaubst, bist du auch Atheist in Bezug auf fast alle Götter, die je erfunden wurden. Ich bin nur einen Gott weiter als du, das ist der Unterschied.
Wir sollten das Universum beobachten und Schlussfolgerungen ziehen, und genau das machen eben Wissenschaftler und keine Bibelkundigen. Es gibt absolut KEINE Belege für die Existenz Gottes, weshalb seine Nichtexistenz naheliegt.

Danke aber für den Beitrag, vielleicht fallen dir ja noch bessere Argumente ein :)
28.01.2011 - 19:39 Uhr     Delaode# 55
Hi,

Erstmal sorry für den Doppelpost. Aus versehen auf absenden geklickt. ;(

so....

Auch ich finde deine Ausführungen durchaus interessant. Teils zwar ein wenig jovial, aber das macht es eben nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. :)

Ich habe mich eigentlich, seit ich über das Thema erstmals ernsthaft nachgedacht habe (also vor ca. 10-12 Jahren, bin nun 28), als Agnostiker gesehen.

Obwohl ich getaufter Katholik bin, war ich nie gläubig und bin auch was Religion angeht, vollkommen frei erzogen worden. Habe mir meine Meinung also relativ unbeinflusst bilden können. (Wenn man mal davon absieht, dass man als Kind in Deutschland natürlich vom Christentum und seinen Werten geprägt ist.)

Du sagst Agnostizismus wäre schlimm, man könne auf die selbe Weise jeden Schwachfug erklären. Das sehe ich allerdings anders. Das wichtige ist nicht, ob es Beweise für eine Existenz Gottes gibt, sondern ob es überhaupt einen Unterschied macht.

Über die Jahre bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Frage nach einem Gott, so oder so irrelevant ist.

Ob er nun irgendwann die Arbeit eingestellt hat oder es ihn nie gegeben hat, das Ergebniss ist das selbe. Es macht für mich keinen Unterschied. Es beeinflusst weder meinen Denken, noch mein Handeln.

Bei all den Vorkommnissen auf der Welt, Kinderschänder, zivile Kriegsopfer, Katastrophen, kann ich einfach nicht an eine grosse Macht glauben die hinter allem steht.

Deinen Ausführungen zur Evolution und der Entwicklung des Universums kann ich nur zustimmen. Bei der unvorstellbaren Größe des Weltalls, ist alles möglich. Ich könnte eher an einen Planeten glauben, auf dem Lebendige Zuckerwatte durch den Himmel treibt, als an einen Gott. (Um mal deinen Humor aufzugreifen :-) ) Im Vergleich zur Gott-Theorie stehen die Chancen für die Zuckerwatte nicht schlecht!

Unsere Existenz ist also ein unglaublich unwahrscheinlicher Zufall, OK. Verstört mich ehrlich gesagt weniger, als die Vorstellung eines Allmächtigen Wesens, dem es vollkommen egal zu sein scheint was "hier unten" passiert.

Wenn man mal ehrlich ist, beruht die Kraft der Religionen zum großen Teil, auf der Unsterblichkeit des Einzelnen. Ob es nun die Seele betrifft oder das Karma oder was auch immer. Es ist für viele Menschen schwer zu verkraften einfach aufzuhören zu Existieren. Religion bietet hier eine Zuflucht.

Wie gesagt, wenn ich mir anschaue was täglich in der Welt passiert, ist es dann so schlimm einfach "ausgeknipst" zu werden?

Wollte nun eigentlich gar nicht so viel schreiben, aber das hat sich irgendwie verselbständigt. :)

Gruss

Dela
Hallo nochmal Delaode :)

Zum Thema Jovialität möchte ich zu bedenken geben, dass wir hier immerhin über den Glauben erwachsener Menschen an ein unsichtbares Wesen mit Superkräften sprechen - ich finde, das darf man ruhig so nennen, wie es ist: lächerlich. Oder man muss es unter pathologischen Gesichtspunkten als eine Wahnvorstellung betrachten, aber für eine derartige Interpretation fehlt mir das psychotherapeutische Hintergrundwissen.

So gerne ich deiner Sichtweise zustimmen würde, weil sie im ersten Moment durchaus vernünftig klingt, so wichtig ist es mir auch, hier noch einmal den Unterschied zu verdeutlichen, den ich sehe:
Wenn du nicht ausschließt, dass es einen Gott gibt, der das Universum erschaffen und sich danach zur Ruhe gesetzt hat, kannst du auch einen Gott nicht ausschließen, der das Universum erschaffen und sich danach zur Ruhe gesetzt hat, und der gerade heute wieder aktiv wird und jeden mit Blitzen tötet, der die Worte "Lebendige Zuckerwatte" ausspricht. Glück für dich, dass du sie nur geschrieben hast. Also, was würdest du einem Kind erzählen, welches dich fragt, ob es stirbt, wenn es diese Worte ausspricht. Würdest du ihm wirklich (deiner Auffassung nach wahrheitsgemäß) antworten, du wüsstest es nicht, und dem Kind raten, es lieber nicht zu tun, man weiß ja nie? Wenn nein, warum nicht? Weil du einen solchen Gott ausschließt? Wenn ja, warum? Und warum nennst du dich dann Agnostiker?

Der Unterschied zwischen Atheismus und Agnostizismus mag auf den ersten Blick nicht sehr gewichtig erscheinen, aber ich kann nur nochmal betonen, dass ich denke, dass es Agnostiker einfach an Konsequenz mangelt, auch zu ihrer Überzeugung zu stehen, wenn es unbequem wird.

Ja, das mit der Unsterblichkeit ist so eine Sache. Ich kann für mich jedenfalls aus Erfahrung behaupten, dass ich bisher absolut unsterblich war.

Danke für deinen Beitrag :)
28.01.2011 - 18:31 Uhr     Delaode# 54
hi,

Hallo :)
15.01.2011 - 15:24 Uhr     hans# 53
hallo!
das was du da schreibst ist völliger schwachsinn!!!
es ist traurig, dass du nicht glauben kannst.
wahrscheinlich liegt es auch an deinen eltern, die dir den glauben nicht nahegelegt haben.
es ist traurig, dass du glaubst, dass nach dem tod alles vorbei ist.
christus ist für uns gestorben, um uns zu retten!!!
und wenn der tod kommt, wird christus uns erlösen.
im grunde bist du ein armer mensch!!!
Hallo Hans,
ich danke dir für deine putzige Anteilnahme.
Vielleicht kannst du ja bei deinem nächsten Besuch mit Argumenten deine Ansichten begründen. Oder glaubst du einfach an alles, was deine Eltern dir sagen? Oder hast du vielleicht nur den Titel dieser Seite gelesen, aber nicht meine Argumente? Bitte widerlege doch ein paar von meinen Argumenten.
Schöne Grüße...der Osterhase schütze dich :)
08.01.2011 - 00:39 Uhr     Soulman19# 52
ich bin geborener moslem, geboren in einem islamischen staat (hätte aber genauso gut als christ, jude, hindu, etc auf die welt kommen können)^^
seid jahren denke ich über gott und schöpfung nach, eigentlich seid meiner kindheit.
ich habe mich immer gefragt, wenn es gott gäbe, warum dann das leid, diese schmerzen. wo doch ein hundebesitzer (katze etc..) sogar ihren lieblingen mit allen mitteln jeden schmerz lindern und ihnen ein besseres leben geben (und das als mensch, sozusagen verantwortlicher für die tiere, so wie gott für uns), als gott es für uns tut... und ich bin vor jahren zu dem entschluß gekommen, daß es garkeinen gott geben kann.
und wie die religionen entstanden sind, braucht man nicht lange nachdeneken. wo leid und elend ist, wi viele menschen sind, da sind die etwas cleveren menschen nicht weit, die das ausnützen und etwas erfinden, um ihnen entweder ein wunder versprechen, oder die letzten kröten für den herrn aus den taschen ziehen. wenn man gaaaanz weit zurück blickt. das ganze hat ( ich nehm mal einfach einen zeitpunkt) in der steinzeit angefangen. einer der im stamm clever war und macht ausüben wollte, hat (meinetwegen) den gott des feuers erfunden, um den anderen angst zu machen und sie zu beherrschen etc... will hier kein roman schreiben.
genau wie die evolution, oder die technik, oder einfach alles was es auf der welt gibt, ist dieser irrglaube weiter gereift, bis zur ( angeblichen) perfektion. natürlich kann man die leute mit glauben besser im zaum halten, als menschen ohne glauben. glauben bringt gewissen und angst. man stelle sich ein leben ohne glauben, gewissen und angst vor.... totaler chaos. aber ein mensch mit einer normalen intelligenz, der freidenken kann ( was meiner meinung nach menschen die an gott glauben nicht können) muß schlußfolgern, daß es nix außer physik und naturgesetze geben kann. versucht mal mit jemanden zu diskuttieren, der an gott glaubt, sagt ihm, er solle sich mal vorstellen, daß es keinen gott gibt, daß alles nur naturgesetze sind. ich mach das immer wieder und merke, daß kein mensch, der an gott glaubt ( egal christ, oder moslem etc...) sich auch nur vorstellen MÖCHTE daß es kein gott gibt. warum?? zu viel angst vor gott und dessen strafe. und das stärkt mich immer mehr in dem gedanken, daß jeder der glaubt einfach nicht mehr frei denken kann ( gehirnwäsche der religions- maschinerie, wie einstein mal sagte: um sich in eine schafsherde zurecht zu finden, muß man in erster linie ein schaf sein, oder so ähnlich)
mit verlaub, ich respektiere jeden, der an gott oder an was auch immer glaubt, ich respektiere jeden glauben, aber ich diskutiere gern darüber und versuche jeden dazu zu briungen FREIZUDENKEN. Wenn es gott gäbe, gäbe es diese seite und meinen beitrag nicht in dieser form :-)
mit freundlichen grüßen
Hallo Soulman19, danke für deinen Beitrag :)

Das Thema Freiheit habe ich in meinem Artikel gar nicht aufgegriffen. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass Menschen, die sich eine Welt ohne einen Gott nicht vorstellen möchten, es deshalb nicht tun, weil ihnen die Welt dann öde und trostlos vorkäme, und nicht deshalb, weil sie die Strafe Gottes fürchten.

Du schreibst, dass du geborener Moslem bist. Ich gebe dir nicht im geringsten die Schuld für diese Ausdrucksweise, aber es ist traurig, dass es einigen Kulturen überhaupt möglich ist, so etwas zu sagen. Das ist ein bisschen so, als würde man sagen, eine freilebende Maus wäre ein geborenes Versuchstier, oder ein freilebendes Küken wäre eine geborene Gänseleber. Es gibt keine geborenen Moslems, Christen oder Juden, es gibt nur Kinder, denen ohne eigenes Verschulden solche Dogmen aufgezwungen werden.
In anderen Bereichen des Lebens würde man so etwas als Gehirnwäsche oder Betrug bezeichnen, aber Religionen muss man ja ach so respektvoll begegnen. Ich frage mich, ob es im nächsten Millennium immer noch Religionen geben wird, oder ob man sich dann allgemein mit den Tatsachen abgefunden hat.
Wir dürfen hoffen :)
24.09.2010 - 14:50 Uhr     Zeth# 51
Ich Finde deine Gedanken sehr interresant aber du bist mit deiner ansicht nicht ganz fair. Der Mensch is allein der wahrheit verpflichtet welche auch immer. Is der Koran die wahrheit sind wir ihr verpflichtet is es die bibel dann die is es die evolotion dann meinent wegen ihr, es is aber klar das es nur eine abzulute wahrheit geben kann, es können nicht einfach 2 aussagen die sich wiedersprechen gleichseitig wahr seien das wäre totaler schwachsinn. Man muss in diesen thema aber fair bleiben, denn alles Menschen verstehen nur wie sie es verstehn wollen und das is nicht fair. Ihr müsst zugeben das die wissenschaft auch nicht fair zu denn religionen sind sondern nur verstehen wie sie es halt versteh wollen. Sie schließen sachen aus weil es für ihre vorgeschrieben dogma unmöglich erscheint z.b die evangelien sollen 70 nach christi endstanden seien aber für diese behabtung gibt es keinen historischen beweise der einzige grund warum es behaubtet wird is weil jesus ständig vorhergesagt hat das der tempel in jerusalem zerstört wird weil es für die wissenschaftler aber unmöglich scheint das er es wissen könnte müssten die evangelien 70 nach geschrieben worden seien, halt frühsten im jahr als der tempel zerstört wurde und auf keinen fall vorher. Das is nicht fair in meinen augen. Is ein ewtas altes beispiel gib ich zu.

Aber zum thema vohrherrsehung möchte ich auf einsteins block universum hinweisen und auf Rasputins letzte briefe vor seinen tod. Es ist sehr viel mehr möglich als uns die wissenschaft verkaufen will. Jetzt zum theama der naturgesetze: Ich endfehle das buch kinder des weltalls denn darin steht das in ein von uns aus sehr weit endfehrten galaixie ganz andere naurgesetze herrschen. Es gibt nach meiner ansicht und des autoren 2 möglichkeiten endweder hängt das davon ab das in dieser region des universums halt andere naturgesetze herrschen oder das es vor äonen von jahren andere im komplenten all herrschten was logischer is. Es muss gesagt seien das so weiter eine galaxie von uns endfehrt ist so weiter schaut man in die vergangenheit. Was ich damit aussagen wollte is das es eventuel nicht immer die gleichen naturgesetze gegeben haben ich glaube sie sind von gott vorgeschrieben und änderebar. Ja es sind gesetzte die wir nicht ändern können aber der gesetzt geber schon.

Zum thema evolution: Es zwar das man eine art der evolution erkännen kann aber nur ihner halb der eigenen spezies, wenn man behaubtet das die evolution lehre wahr is muste man halt es nachweisen können das is aber nicht der fall. Das eizige was man nachweisen könnte war eine evolution ihner halb der eigenen spezies nix weiter z.b aus nen braunen hausen wird ein schneehase aber aus nen hasen wird niemals ein fuchs. Jeglich evolution bleibt in der selben spezies aund wird nie eine ganz neue spezies und wenn ihr ehrlich seit wisst ihr auch das es nicht bewissen ist und somit auch nur ein glaube is um was zu erklären was man nicht versteht. Die wissenschaft sagt es ähnelt sich alles also eine evolution die religion sagt es ähnel sich wegen einen schöpfer. Jeder kann es verstehen wie er will.

Und für die denn glauben schlecht halten wegen denn ganzen kriege die in namen gotte geschehen sind, soll gesag seien das religion seit jeh her als politsches macht werkzeug benutz wurde, die kriege sind unter den deckmantel religioser eifer ausgefechtet worden, der glaube wurde benutz als politischen werkzeug, es ging immer in diesen kriegen um politik und nicht um religion und bedenke es sind sehr viele kriege in namen der freiheit geführt worden(besonders viele in afrika) um am ende ein diktatoren gegen einen anderen auszutauschen. Du würdest ja nicht wagen zu sagen die freiheit sei schlecht nur weil ein paar in seinen namen töten, das selbe is mit gott.
Hallo Zeth,
vielen Dank für deinen Kommentar :) Wie du schon schreibst, gibt es nur eine Wirklichkeit, deren verschiedene Seiten wir betrachten können. Wenn im Koran die Wahrheit steht, muss ich das akzeptieren. Wenn die Bibel die Wahrheit verkündet, muss ich mich darauf einstellen. Ich bin aber nicht deiner Ansicht, was meine Fairness betrifft. Ich möchte selbst darauf hingewiesen werden, wenn ich an etwas glaube, was Quatsch ist, und so verfahre ich auch mit anderen Menschen. Meiner Ansicht nach hat das etwas mit Respekt zu tun. Wenn ich behaupte, dass Äpfel immer nach unten fallen, Birnen aber nicht, dann möchte ich, dass mich jemand darauf hinweist und nicht sagt: "Jaja, glaub doch, was du willst."

Vielleicht hast du mich so verstanden, dass ich alles glaube, was irgendwelche Wissenschaftler sagen, zum Beispiel zu den Evangelien. Ich bin aber nicht Anhänger der Meinung aller Wissenschaftler, sondern Verfechter der wissenschaftlichen Erkenntnismethode. Über die Evangelien weiß ich nichts, und es ist mir gleichgültig, wann sie verfasst wurden. In dieser Hinsicht verhalte ich mich nicht unfair.

Ob es in anderen Galaxien andere Naturgesetze gibt, kann niemand genau sagen, denn über die Materieverteilung im Universum ist noch zu wenig bekannt (siehe Dunkle Materie), um die Naturkonstanten in fernen Galaxien zu überprüfen. Aber selbst wenn die Werte der Konstanten dort von der Milchstraße abweichen, heißt das doch nicht, dass es ein vernunftbegabtes Wesen geben muss, welches diese Gesetze erschaffen hat. Es heißt einfach nur, dass unsere Naturkonstanten eben keine Konstanten, sondern Variablen sind.

Zur Evolution: In anderen Fachbereichen wie der Ökologie mag man von Spezies sprechen, aber gerade im Gespräch über die Grundlagen der Evolution sollte man diesen Begriff vermeiden, denn die Natur kennt keine Spezies. In der Natur gibt es nur Gene (und die Umwelt), unter deren Einwirkung ein Organismus entsteht. Deine Kompetenz auf dem Gebiet der Evolution scheint mir bei allem Respekt nicht ganz auszureichen, um in diesem Bereich ein wirklich fundiertes Urteil zu treffen. Es ist für einen Menschen sehr unwahrscheinlich, jemals Zeuge zu werden, wie sich in der freien Natur eine "Spezies" in eine andere verwandelt oder aus ihr hervorgeht. Solange der Verwandlungsprozess nicht abgeschlossen ist, ist es nur eine Spezies, danach sind es eben zwei - aber wo ist das Bindeglied? Zu diesem Thema möchte ich dir empfehlen, dir den Wikipedia-Eintrag zu den Ringspezies anzuschauen. Du siehst dort, dass man sehr wohl in der realen Welt live beobachten kann, wie verschiedene Spezies auseinander hervorgehen können. Das ist logischerweise sehr selten, aber die Frage ist: Angenommen, die Evolutionstheorie stimmt, welche Welt würde man dann beobachten? Tadaa, in genau dieser Welt leben wir.
Falls du noch immer Einwände hast, bitte ich dich, den Begriff "Spezies" in diesem Zusammenhang einigermaßen sinnvoll zu definieren. Es wird dir nicht gelingen. Wenn (vereinfacht gesagt) aus einem braunen Hasen innerhalb von einigen Hunderttausend Jahren ein Schneehase entstehen kann, wieso sollte aus ihm nicht innerhalb von Hunderten Millionen Jahren etwas ganz anderes entstehen? Vögel haben einen sehr ähnlichen Bauplan wie bestimmte Saurier, die Ornithischia oder Vogelbecken-Saurier. Es ist ganz klar, dass Vögel sich aus Dinosauriern entwickelt haben, und man findet gelegentlich wie im Falle des Archäopterix auch Zwischenformen. Das ist selten, kommt aber vor. Die Evolutionstheorie erlaubt sogar Vorhersagen: Wenn man ein Fossil findet, welches morphologische Ähnlichkeiten mit einem heutzutage lebenden (rezenten) Lebewesen aufweist, kann man vorhersagen, in welcher Gesteinsschicht die jeweiligen Zwischenformen gefunden werden. Es funktioniert, weil sich die verschiedenen Lebewesen auseinander entwickelt haben.

Die Evolution ist nichts, was man nicht versteht und deshalb daran glauben muss. Wer die Evolution nicht versteht, hat sich einfach nicht intensiv genug damit auseinandergesetzt. Ich habe mich sowohl eine Zeit lang mit der Evolution als auch mit der Debatte des Intelligent Design beschäftigt und habe bislang keinen auch nur ansatzweise schlüssigen Beleg gegen die Evolutionstheorie zu hören bekommen. Du behauptest, dass sich Spezies nicht in andere Spezies verwandelt können. Belege diese Aussage. Mit Hilfe der Evolutionstheorie lässt sich erklären, warum Wale Beckenknochen haben, warum Giraffen nur sieben Halswirbel haben, obwohl ihnen ein paar mehr sicher nicht schadeten, warum staatenbildende Insekten sehr eng untereinander verwandt sein müssen und so weiter.

Wenn du schreibst, dass man beispielsweise für die Freiheit gern auch Kriege führen darf, meinst du dann auch, dass man gegen Atheisten Kriege führen darf, wie es in den grundlegenden Schriften einiger Religionen steht?

Fühle dich herzlich eingeladen, hier noch weiter mit mir zu debattieren - vielleicht lässt sich ja einer von uns überzeugen ;)
06.09.2010 - 23:15 Uhr     Anonymer Besucher# 50
Alles Unfug. Wenn Du der völlig an den Haaren herbeigezogenen EvolutionsTHEORIE glauben willst , und wenn Du meinst das Leute wie Darwin , oder so ein perverser schwachkopf wie Freud und konsorten die Weisheit gepachtet hätten.......ja dann schreib weiter so nen Unsinn.
Eine offene Frage an Evolutionstheoretiker: Warum sind Südländer stark behaart und Eskimos nicht? :O) Viel Spass beim Unsinnigen Argumentieren. ;O)
Dass Evolution nicht nur theoretisch möglich, sondern eine komplett logisch zwingende Konsequenz unserer Umweltbedingungen (Mutation, Selektion usw) ist, kann man leicht am Computer simulieren und überall in der Welt sehen. An den Osterhasen kann jedes Kind glauben, aber eine gute Theorie zu haben, ist etwas ganz anderes.
Mich interessiert nicht, wer welche Weisheiten gepachtet hat. Mich interessiert die Wahrheit - wer sie verkündet, ist mir gleich.
Mach doch mal ein Experiment: Ersetze jedes Vorkommen des Wortes "Gott" in der Bibel durch die Wörter "Allmächtiges Heiliges Anti-Schuppen-Shampoo" und schaue dann, ob der Text weniger Sinn macht. Und nenn mir ein Beispiel, wo man in der Wissenschaft irgendetwas einfach austauschen kann, ohne dass der Sinn dabei völlig verloren geht.

Eine Gegenfrage an alle Kritiker der Evolutionstheorie: Warum haben Wale Beckenknochen?

Das Thema deiner Frage spricht bei genauerer Betrachtung für die Evolutionstheorie... warum sollte ein allmächtiges Wesen die Behaarung so ungünstig verteilen? Nach einem besonders schlauen Gott scheint mir das jedenfalls nicht auszusehen, aber jeder von uns hat ja schließlich auch mal klein und doof angefangen ^^
Die Evolution ist nicht intelligent - sie lässt grobe Unvollkommenheiten zu.
09.01.2010 - 19:31 Uhr     Benjamin B.# 43
Ich vertrete die selbe Meinung. Meiner Meinung nach müsste man aber auch noch mehr darauf eingehen, welche Rolle Religionen für den Weltfrieden einnehmen. - nämlich gar keine! Religion ist ein Werkzeug von den Machthabern auf dieser Welt um weiter an dieser Macht zu bleiben. Warum sonst gibt es Gott heute überhaupt noch in den Köpfen. Er wäre nämlich tatsächlich schon längst abgeschafft worden im Moment der darwinschen Evolutionstherorie und der Feststellung der Naturgesetze. Komisch! Es hat niemand jemals darauf hingewiesen, dass ein Glaube an Gott absolut sinnfrei ist seitdem wir die Wissenschaftliche Aufklärung haben. Wenn Tiger Woods ne andere vögelt weiß am nächsten morgen ja auch die ganze Welt die Wahrheit! -Warum gibt es heute dann immer noch Kirchen und Moscheen. Tja weil sonst niemand mehr so blöd wäre in eine volle Discothek zu stürmen und sich und andere menschen mit ner Bombe in die Luft zu sprengen! - Wo wir wieder beim Thema Weltfrieden wären.

Warum ist jemand, der daran glaubt dass er ein U.F.O gesehen hat völlig durchgeknallt und jemand, der glaubt das es mal jemanden gab der aus Wasser Wein machen konnte weil es in einem Buch von vor tausend Jahren mal drin stand, nicht durchgeknallt! - Warum?

Wenn es Gott gibt, warum kann ich ihm nur in einem von menschenhand gebautem Gebäude am nächsten sein. Wieso verdammt nochmal hinterfragt sich dass kein gläubischer mensch. Wieso denkt er nicht dass sein glaube aus rein gesellschaftichen Gründen existiert.

Nehmen wir an ein neugeboren Kind würde niemals in Kontakt mit irgendeiner religiösen Meinung kommen geschweige denn an irgendwelchen religiösen treffen teilnehmen. Statt dessen würde im alles Wissen nach heutigem Kenntnisstand beigebracht.... Dieses Kind würde sich NIEMALS die frage nach gott stellen weil sie aus dessen sicht genauso sinnfrei wäre wie die "alien-im-motorraum-geschichte".

Gläubige Menschen sind auch immer der Überzeugung, dass ein leben ohne Gott völlig sinnfrei und glücklos sei! Wenn dass so wäre müssten ja alle heiden und ungläubigen menschen auf diesem Planeten ja völlig unglücklich sein und sich schon längst umgebracht haben...

Nehmen wir mal an man könnte auf die Existenz Gottes wetten... dann möchte ich aber mal den gläubigen Millionär sehen der sein gesamtes Vermögen darauf verwetten würde!

Im endeffekt lügt sich die gesamte Welt doch sowas von selbst in die eigene Tasche.
Mich wundert einfach echt nur, dass sich nicht schon lange eine Gruppe Itelektueller und einflussreiche Ungläubige zusammen getan haben um dieser Lüge ein ende zu bereiten!
Und alles Geld der dann überflüssigen Religionen würde der gesamten dritten Welt zugeführt.


Benjamin B.
Ich stimme dir in einigen Punkten zu. Die religiösen Überzeugungen vieler Naturvölker legen zwar meiner Meinung nach den Schluss nahe, dass Menschen ganz einfach das Bedürfnis haben, an eine "höhere" Instanz zu glauben, weil sie möglicherweise die einzigen Wesen auf der Erde sind, die die Grausamkeit der Gesetzmäßigkeiten erkennen können, nach denen das Universum funktioniert.
Aber sich etwas zu wünschen ist etwas anderes als etwas zu glauben, und an alles zu glauben, was man sich wünscht, ist einfach albern.

Das allermeiste Positive, was die Kirche als Institution macht, wäre auch ohne Religion möglich und sinnvoll, insofern stimme ich dir zu, dass in unserem ansonsten in vielerlei Hinsicht so aufgeklärten Zeitalter der Glaube an Gott oder irgendeine sonstige "höhere" Wesenheit einfach haarsträubender Unsinn ist.
26.05.2008 - 12:19 Uhr     Kont# 5
Die Begründung finde ich absolut und vor allem nahezu unangreifbar schlüssig in meinen Augen. Allerdings bezieht sie sich auf die Dinge die wir begreifen und zumindest ansatzweise erfassen können. Was ist aber darüber hinaus? Was ist mit dem Thema Multiversum? Ist Gott nicht vielleicht dort aktiv und "übt" quasi für eine weitere perfekt abgestimmte Welt, die nicht nach wenigen Femtosekunden wieder in sich zusammenfällt? In so einem spekulativen Fall greift die obige Erklärung nicht, denn dort kann Gott sehr wohl sehr aktiv sein. Zumindest nach unserem bisherigen Kenntnissstand, der die Beweggründe von Megaexpansion noch nicht erfassen kann.
Keine empirischen Daten werden jemals ausschliessen können, dass es Gott gibt. Jedoch auf seine Hilfe oder seinen Schutz oder auch nur seine Zustimmung zu hoffen, ist aus den bereits genannten Gründen sinnlos.
Vielleicht kümmert sich Gott tatsächlich lieber um ein anderes Universum als das unsere ;)


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