Meine MiniMag

Leider hatte ich mit ferngesteuerten Modellen bisher nicht so viel Glück. Mein Verbrenner-Buggy steht mit defektem Motor auf dem Dachboden und mein Mini-Hubschrauber hat Probleme mit den Servo-Einstellungen. Ich bin weiß Gott kein Bastler - ich möchte die Modelle lenken und nicht reparieren.

Wie dem auch sei, am 19.08.2010 ist meine MiniMag eingetroffen, ein Cessna-ähnlicher Hochdecker mit etwa einem Meter Spannweite. Über das Wochenende habe ich sie dann zusammengebaut und die Elektronik installiert. Statt des mitgelieferten Permax 400 Motors habe ich auf die Empfehlung meines Bruders hin einen weitaus stärkeren (und vor allen Dingen bürstenlosen und somit nahezu verschleißfreien) Dualsky BL XM2834CA-9 verbaut, dazu den Regler Dualsky 25A ESC, den Empfänger Spektrum AR6110 und vier HS-55 Servos, weil ich gleich mit dem (optionalen) Querruder einsteigen möchte.

Der Einbau des Motors gestaltete sich als viel schwieriger als angenommen, weil ich das mitgelieferte Motorlager nicht verwenden konnte und so den Motor mittels einer Sperrholzplatte selbst befestigen musste. Nun ist mein Motor notgedrungenermaßen fest (hoffentlich fest genug) eingeklebt und kann im Schadensfall leider nicht mehr so leicht entfernt werden.
Die Tragflächen habe ich oben mit neonroten Streifen versehen, um die Lageerkennung zu vereinfachen, falls mir das Biest mal ausbüxt. Vielleicht kennzeichne ich sie unten noch mit anders angeordneten schwarzen Streifen, nur um jedes Missverständnis auszuschließen.








26.08.2010


Das Thema MiniMag ist wohl erstmal wieder eine Weile durch. Ich habe gestern den Jungfernflug bei starkem Wind gemacht, was an sich eine nicht gänzlich unstrittige Idee war. Das Flugzeug hat zwar auf meine Steuerbefehle reagiert, aber sofort zu viel Höhe gezogen und war ein paar Augenblicke später nicht mehr manövrierfähig, zumindest für mich als Anfänger, weil das Höhenruder nicht mehr in der Lage war, die Nase nach unten zu drücken.
Die Mag ist kurz nach dem Start hinter einer Baumgruppe außer Sicht geraten und konnte auch nach 3,5-stündiger Suche mit 3 Familienmitgliedern nicht mehr aufgefunden werden. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen ^^

Heute habe ich nochmal 2,5 Stunden Bäume, Büsche und Felder abgesucht und den Suchradius erweitert, aber von der Maschine keine Spur. Ich gebe auf.

Eine Neuanschaffung der verlorenen Komponenten würde mindestens € 250 kosten, das möchte ich mir zunächst nicht nochmal leisten, zumal der Einbau des Motors auch eine Menge Anstrengung mit sich gebracht hat.

Vielleicht... werde ich mich erstmal wieder aufs Malen verlegen.
[Am 22.08.2010 um 16:01 Uhr von Hexe erstellt und zuletzt am 26.08.2010 um 21:54 geändert.]
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